kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


'Römisch-katholisch-islamischer Religionsunterricht'

2. Februar 2021 in Österreich, 27 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Diözese Graz-Seckau startet ein Projekt, bei denen muslimische und katholische Kinder für einige Schulstunden von ihren Religionslehreren gemeinsam unterrichtet wer


Graz-Seckau (kath.net
In der österreichischen Diözese Graz-Seckau ist am Montag ein innerkirchlich durchaus umstrittenes Projekt der Uni Graz zu "römisch-katholisch-islamischem Religionsunterricht" in Form von Teamteaching gestartet. Dies berichtet der ORF. Dabei sollen muslimische und katholische Kinder für einige Schulstunden von ihren Religionslehreren gemeinsam unterrichtet werden. Geleitet wird das Projekt von Wolfgang Weirer, Religionspädagoge an der Katholisch-Theologischen Fakultät, und wird mit 400.000 Euros vom Österreichischen Wissenschaftsfonds finanziert.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

SursulaPitschi 3. Februar 2021:

http://www.aktion-leben.de/fileadmin/dokumente/PDF-Archiv/H-027.pdf
Die ethischen Aussagen in diesem Originalpapier sind natürlich zeitlos, die aktuellen
Impfpräparate für Deutschland sind der beigefügten Impftabelle zu entnehmen.
und unter:
https://cogforlife.org/germany
Hier ist nicht die gesamte Stellungnahme der „Päpstlichen Akademie für das Leben“
abgedruckt, aber die wesentlichen Punkte.

cogforlife.org/germany

SursulaPitschi 3. Februar 2021: Das mit dem Rkat-islam RU ist realitätsferne Wunschvorstellung. Die Realitäti ist RRG und gehirngewa

Was ist eigentlich mit der auf embryonalen Zelllinien basierenden Cov19 Imppfstoffen ?
Schweigen der Bischöfe im Blätterwald .

Tatsachen-orientierte Fakten gibt es bei "Ärzte für das Leben" im Internet

Moderner Cannibalismus ?!!!

Auch Civ19 Imofstoffe werden z. T. aus auf Termin abgetriebenen, embryonalen Zellinien hergestellt..

aerzte-fuer-das-leben.de/pdftexte/leutner-impfstoffe-und-abtreibung-2019.pdf

SursulaPitschi 3. Februar 2021: Wunschvorstellung vom Religionslehrer. Fast alle sind Mainstream/ RRG und gehirngewaschen

vk 2. Februar 2021: Vertsehen

Am leichtesten tut man sich wenn sich denkt, dass man das was sich einige österreichische Oberhirten einfallen lassen nicht versteht. Dies kann man so lange tun, so lange man keine Verantwortung hat. Hat man aber einmal Verantwortung, muss man dafür sorge tragen das katholisch getaufte katholischen Religionsunterricht bekommen und Kinder oder Menschen die Liebe Gottes nicht gebührend erfahren haben nicht auf der Strecke bleiben. Die ist aber nur mit gutgewillten und geeigneten Mitarbeitern möglich.

antonius25 2. Februar 2021: Kinder lieber vom Religionsunterricht abmelden?

Wir haben uns bereits gegen den katholischen Kindergarten entschieden, weil der das Katholische versteckt und dafür moderne Trends wie "offene Gruppen" umsetzt.

Beim Religionsunterricht sollte es doch darum gehen, dass die Kinder ihre Religion kennen und lieben lernen und im Glauben wachsen. Wo ist das heute noch der Hauptantrieb von Lehrern und Lehrplangestaltern?

Natürlich sollten Kinder auch über den Islam, den Hinduismus und z.B. die griechische Mythologie lernen. Aber dazu wäre ein Philosophie- oder Geschichtsunterricht der geeignetere Rahmen.

Eselchen 2. Februar 2021: Nun, ich kenne einen sehr netten jungen Geistlichen,

der inzwischen schon sehr viele junge Araber, besonders aus dem Iran getauft hat. Die Gemeinschaft ist stark und wächst. Das kostet sehr viel Mühe und Zeit und ist auch von großen Enttäschungen nicht verschont. Aber insgesamt ist es eine Erfolggeschichte die natürlich nicht auf katholisch.de kommt. Er ereicht dies nicht, indem er von Allah oder Mohammed spricht. Dafür ist auch gar keine Zeit. Er erreicht dies, indem er von jesus Christus und dem Heiligen Evangelium spricht.

Uwe Lay 2. Februar 2021: Ein Blick in die Zukunft

In einer Science-Fiction Serie wurde für die (fernere?) Zukunft prognostiziert, daß es dann nur noch eine Kirche geben wird, in der sich alle monotheistischen Religionen zusammengeschlossen haben werden, die ihre jeweiligen Gründer des Eine-Gott-Glaubens wechselseitig anerkennen werden. Marschiert die Ökumene und der interreligiöse Dialog auf dies Ziel hin?
Uwe Lay Pro Theol Blogspot

lakota 2. Februar 2021: Ich denke, das wird Probleme geben,

sobald der katholische Religionslehrer Jesus Christus als Sohn Gottes bezeichnet.

Wie steht im Koran:

Sprich: ‘Er ist Allah, ein Einziger,
Allah, der Absolute (Ewige Unabhängige, von Dem alles abhängt).
Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden,
und Ihm ebenbürtig ist keiner.’“

Es ist im Islam schon eine Gotteslästerung zu behaupten, Allah hätte einen Sohn.

Stefan Fleischer 2. Februar 2021: @ chf

"zu kennen und zu akzeptieren"
Wir haben es hier wieder mit einer Definition zu tun, welche an sich richtig ist, aber m.E. zu wenig präzise. Es wäre besser von tolerieren zu sprechen, wobei dann klar gesagt werden muss: «Tolerieren heisst dulden.» Akzeptieren kann auch zustimmen bedeuten. Toleranz nimmt die Meinung oder Handlungsweise des anderen zur Kenntnis, ohne damit einverstanden zu sein, meist einfach im Bewusstsein, dass daran kaum etwas zu ändern ist. Wie man darauf reagiert ist situationsbedingt unterschiedlich. Zuerst aber wird man immer versuchen, den anderen zu verstehen, Missverständnisse auszuräumen. Dann versucht man, den anderen mit Achtung, Freundlichkeit, ja Liebe auf seinen Irrtum aufmerksam zu machen. Dabei hofft man auf seine Einsicht. Wenn diese nicht vorhanden ist, wird ein gläubiger Christ alles in Gottes Hände legen.

rudiassel 2. Februar 2021: Alles wohl irgendwie gleich, oder?

Was hat der Islam mit der Lehre der römisch katholischen Kirche gemeinsam. Nichts. Wie soll dann eine gemeinsamer Untericht?

Flo33 2. Februar 2021: Weltreligion

Meiner Meinung , wird ja in der kommenden Zeit sowieso das WWW angestrebt ...
W eltregierung
W eltwährung
W eltreligion
oder liege ich da im Ansatz falsch ?

laudeturJC 2. Februar 2021: Islam und Christentum sind wesenhaft unvereinbar

weil unsere wichtigste Glaubenswahrheit - die Inkarnation - für Moslems die schlimmste denkbare Gotteslästerung ist. Mehr als friedliche Koexistenz ist nicht drin...

„Christen“, die jedoch selbst mit der Inkarnation - Menschwerdung Gottes - Probleme haben, werden mit Moslems schneller einig....

H.v.KK 2. Februar 2021: H.v.KK

Österreichs katholische Kirche schafft sich (mit tatkräftiger Unterstützung des Episkopats) ab! Danke Stefan Fleischer für seine stets gedankenreichen und treffenden Analysen!

laudeturJC 2. Februar 2021: Leider gibt es keine Steigerung des Wortes „sprachlos“

...und noch 400.000 Judaslohn!

Wer glaubt, die Moslems würden dann Katholiken: Lachhaft. Eher umgekehrt, aber wahrscheinlich werden die Moslems das Projekt boykottieren...

chf 2. Februar 2021: Gute Idee

@ Stefan Fleischer:
"Missverständnisse zwischen den Religionen und Konfessionen beruhen doch meist darauf, dass man die Lehre der eigenen Kirche zu wenig, zu einseitig kennt." Ja und die der anderen Religion auch nicht. Und genau das, die Differenzen zu kennen und zu akzeptieren, bietet möglicherweise dieses Projekt.
Je nach Alter der Kinder muss das Projekt auch altersgerecht angegangen werden.
Und übrigens: Der Religionsunterrich kann leider nichts bieten, wenn das Elternhaus nichts bietet. Egal wieviel oder wie wenigstens wenige Stunden die Schule oder der Staat zur Verfügung stellt. Da ist es fast egal, wie man die Stunden füllt. Wo von zu Hause nichts kommt, kann der Reli-Unterricht fast nichts bieten, ausser Fachwissen
Und noch etwas: Das haben beide: Islam und Christentum: Den Missionsauftrag. Also Vorsicht. Sonst wird der Christ missioniert. Es geht wohl bei dem Projekt darum, die Anderen kennenzulernen, zu akzeptieren und eben nicht zu missionieren.

Herbstlicht 2. Februar 2021: Wird die Wahrheit auf der Strecke bleiben?

Den muslimischen Schülern die Liebe Jesus Christus zu den Menschen und sein Gebot der Feindesliebe nahezubringen, dürfte nicht allzuschwer sein.

Doch wie läuft es umgekehrt?
Wird der islamische Lehrer bei der absoluten Wahrheit bleiben und die katholischen Schüler konkret darauf aufmerksam machen, dass lt. Koran Ungläubige zu töten sind oder zumindest getötet werden dürfen und sollen?
Oder wird diese Tatsache lieber unter den Tisch gekehrt und stattdessen nur ein positives Bild vom Islam gezeichnet?

Eine typisch zeitgeistige Idee, den Religionsunterricht dazu zu missbrauchen, um politisch Korrektes unter das Volk zu bringen und hier sogar unter die Schüler.
Der auch von der UNO propagierte "Tag der Geschwisterlichkeit aller Menschen" am 4.Februar, zeigt bereits die gewünschte Wirkung.

GGGMF 2. Februar 2021:

@bernhard_k: Ja, das wäre eben ein wirklich guter Dialog. Wenn beide Religionslehrer ihren Glauben gut und korrekt darstellen, dann wüsste ich als "neutraler" Schüler auch, was ich wählen würde. Natürlich bin ich lieber Christ! Aber es gibt vielleicht auch Leute, denen so ein abhobener, weit entfernter Gott lieber ist - oder die denken, das wäre der Größe Gottes nicht angemessen. Aber gerade hier wäre ein ehrlicher Dialog darüber, was wir jeweils als Gotteslästerung empfinden, angebracht.
@hape: Wahrscheinlich wird er die Variante mit der Kopfsteuer als die beste darstellen und natürlich hinzufügen, dass das nur in einem muslimischen Staat gilt.

bernhard_k 2. Februar 2021: Wenn es ein WIRKLICH(!!!) guter katholischer Religionslehrer ist

könnte er Muslime bekehren. Denn: sobald ein Muslim Jesus Christus kennen, und damit automatisch lieben lernt, wird er Christ; diese "Automatik" ist fast schon naturgesetzlich!

Der muslim. Gott ist fern und unnahbar, irgendwie kalt. Unser personaler Gott dagegen nimmt dich liebend in die Arme; er starb sogar für dich. Und: ER war selbst auf der Erde - zum Anfassen!

Wenn ein Muslim diesen Fundamentalunterschied "checkt", wird er Christ - das ist ja gerade der Hammer :)

Aber wie gesagt: es bräuchte einen mutig-glaubenden kath. Religionslehrer.

hape 2. Februar 2021: @GGGMF

Das wird aber lustig, wenn der katholische Lehrer Feindesliebe lehrt und der muslimische lehrt, dass Christen Vielgötterei und damit Gotteslästerung betreiben. Wenn er dann ehrlich ist, muss er auch lehren, dass Christen als Ungläubige Dimis nur noch die Wahl haben zwischen Verlassen des Landes oder Kopfsteuer oder dass man ihnen ihren eigenen Kopf vor die Füße legt.

lesa 2. Februar 2021: Von Träumereien kann man nicht herunterbeißen

In einer Zeit, in der viele daheim vom im Laufe des Kirchenjahres gefeierten und gelebten Glaubens und seinen Inhalten meist nicht mehr viel mitbekommen, braucht es im Katholischen Religionsunterricht jede Minute, um auch nur das Allerelementarste den Kindern mitzugeben vom eigenen Glauben. Wo die Verwurzelung im eigenen Glauben fehlt, ist ein Dialog wenig interessant, weil von vornherein nicht zielführend. Friedlichen Austausch pflegen ist im Alltag zu üben. Man muss dafür nicht die wenigen Stunden des Religionsunterrichts verwenden.

Stefan Fleischer 2. Februar 2021: Und wenn schon

Dann müssge ein solches Experiment durch eine neutrage Instanz begleitet und ausgewertet werden. Insbesondere sollte man prüfen, welche Folge das Ganze für den Glauben und die persönliche Gottesbeziehung hatte.

GGGMF 2. Februar 2021: Gute Idee

Ich finde das an sich eine gute Idee. Voraussetzung ist natürlich, dass jeder Religionslehrer den Standpunkt seiner Religionsgemeinschaft vertritt und vertreten darf, und einen Dialog, den man ehrlich so nennen darf, stattfindet. Also nicht: Wir glauben eh alle dasselbe, sondern deutlich benennen, was Christentum und Islam unterscheidet. Dh. der katholische Religionslehrer muss auch die Lehre der katholischen Kirche vertreten. Warum einmal nicht einen authentischen Vertreter des Islams kennenlernen.

Stefan Fleischer 2. Februar 2021:

Meine Meinung:
1. Man sollte so etwas nicht Religionsunterricht nennen. Das ist bestenfalls Religionskunde, Religionsgeschichte.
2. Wie kann man so sicherstellen, dass der persönliche Glaube der Teilnehmer dabei nicht mehr zerstört als gefördert wird, besonders wenn davon ausgegangen werden muss, dass die Lehrkräfte weder die eine noch die andere Religion gründlich kennen.
3. Dieses Geld wäre sinnvoller eingesetzt für die Förderung des Glaubenswissen des Einzelnen. Missverständnisse zwischen den Religionen und Konfessionen beruhen doch meist darauf, dass man die Lehre der eigenen Kirche zu wenig, zu einseitig kennt.
4. Das friedliche Zusammenleben zwischen verschiedenen Weltanschauungen etc. wird durch die genaue Kenntnis der Differenzen gefördert, nicht indem man diese verwischt.
5. Eine tragfähige persönliche Gottesbeziehung hilft, die Überzeugungen anderer zu respektieren einerseits und andererseits in Liebe, Geduld und Vertrauen unseren Missionsauftrag zu erfüllen.

leodorn 2. Februar 2021:

Appeasement als work on progress?

agora 2. Februar 2021: So ein

Sch....

Stefan Fleischer 2. Februar 2021: Meine Meinung:

Winrod 2. Februar 2021: Was soll daraus werden? Verwirrung!

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz