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Als Kamala Harris nicht die ganze Wahrheit sagen durfte

17. Oktober 2020 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Der Glaube eines Kandidaten dürfe bei der Beurteilung eines Kandidaten keine Rolle spielen. Es könnte sich daraus aber Vorurteile ergeben, welche die Person disqualifizieren, sagte Harris vor Beginn der Anhörung von Amy Coney Barrett im Senat.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Amy Coney Barretts (Foto) Glaube disqualifiziere sie nicht für die Aufgabe einer Richterin am Obersten Gerichtshof der USA, doch könnte sie von Vorurteilen geprägt sein, die nicht mit dieser Tätigkeit vereinbar wären. Das sagte Kamala Harris, Kandidatin für die Vizepräsidentschaft der Demokratischen Partei und Senatorin.

 

„Der Glaube sollte nie die Grundlage für die Unterstützung oder Ablehnung eines Kandidaten sein, absolut nicht“, sagte sie wörtlich. Fragen zu Vorurteilen oder bestimmten Perspektiven hinsichtlich der Berücksichtigung der bisherigen Rechtssprechung und der Präzedenzfälle seien aber zulässig, sagte sie in einem Fernsehinterview noch vor Beginn der Anhörung Barretts durch den Senat.

 

2018 hatte Harris den katholischen Juristen Brian Buescher als Richter für ein Bundesgericht abgelehnt. Damals war die Zugehörigkeit zu einer katholischen Organisation für Harris ausreichend. Der Anlass für ihre Entscheidung war Bueschers Mitgliedschaft bei den „Knights of Columbus“, einer katholischen Bruderschaft, die sich sozial engagiert. Die „Knights of Columbus“ seien eine reine Männergesellschaft, die in sozialen Fragen „eine Reihe extremer Positionen“ einnehme, kritisierte Harris.

 


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Lesermeinungen

J. Rückert 17. Oktober 2020: Übernimmt der Fürst der Welt zur Gänze?

Auf Achgut.com erschien am 15.08.20 ein Bericht über den politischen Werdegang von Kamala Harris (die Frau, die unter Biden Präsident werden könnte). Er ist schockierend. Sollte Biden gewinnen, wird Harris nach etwa 8 Monaten übernehmen. Spätestens dann beginnt eine Höllenfahrt für den Westen.

martin fohl 17. Oktober 2020: Dann dürfen überhaupt auch keine politisch

denkende und agierende Menschen ein Richteramt übernehmen. Denn sie könnten ja von Vorurteilen und Ideologien geprägt sein!
Wann ist eine Ansicht ein Vorurteil und wann nicht?
Unsere Gesellschaft, auch die amerikanische ist eine christlich geprägte! So wahr mir Gott helfe soll nicht nur eine Floskel sein, sondern auch Programm!
Deshalb sollte auch unbedingt der Gottesbezug in die europäische Verfassung mit hineingenommen werden!

Diadochus 17. Oktober 2020: Vorurteile

Also spielt der katholische Glaube doch eine große Rolle. Welche Vorurteile meint Frau Kamala Harris denn nun? Sie kann es auch direkt sagen. Jeder weiß, wie es gemeint ist. Es geht um den Lebensschutz. Frau Barrett ist für den Lebensschutz, Frau Harris dagegen. Da sind Katholiken unbeugsam. Das weiß Frau Harris.

Adamo 17. Oktober 2020: @USCA_Ecclesiam, Ihrer Meinung bin ich auch.

Verwirrende "Logik",richtig!
Woher kommt denn diese Verwirrung? Sicher nicht von Gott.

Gott verwirrt nie, jedoch sein Gegner verwirrt ständig durch seine Einflüsterungen bei Menschen die sich dem Bösen öffnen.

Rolando 17. Oktober 2020: Katholische Richter

Richter müssen keine Glauben haben, sie können in weltlichen Dingen gute Richter sein. Doch bei Entscheidungen, die die Ehe, die Kinder, den Glauben, das Leben, vor und nach der Geburt, sowie Enscheidungen über das Lebensende können sie meist nicht richtig entscheiden. Denn wenn sie den Weg, die Wahrheit und das Leben, Jesus Christus nicht, oder nicht richtig kennen, wie wollen sie dann richtig entscheiden. In diesen Dingen muß immer die Entscheidung Christuszentriert sein, um wahr und richtig zu sein.

USCA_Ecclesiam 17. Oktober 2020: JESUS: „Euer Ja sei ein Ja, Euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ Mt 5,37

Harris: „Der Glaube sollte nie Grundlage sein.“ Fragen zu Perspektiven seien aber zulässig.

Ja was denn nun?
Zum Glauben gehören nun mal auch bestimmte Perspektiven und Wertehaltungen. Von mir aus soll Harris es „Vorurteile“ nennen. Aber ihre linke „Logik“ ist verwirrend...

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