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Alterzbischof von Siena von Geldwäsche-Vorwürfen entlastet

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96-Jähriger italienischer Bischof von Strafgericht in Rom freigesprochen - Vorwürfe betrafen Konten bei sogenannter Vatikanbank IOR


Rom (kath.net/KAP) Der frühere Erzbischof von Siena, Gaetano Bonicelli (96), ist Medienberichten zufolge von Vorwürfen der Geldwäsche entlastet worden. Wie die italienische Zeitung "Avvenire" am Dienstag berichtete, wurde Bonicelli von einem Strafgericht in Rom freigesprochen. Die Vorwürfe stammten aus dem Jahr 2014 und betrafen Konten des Bischofs bei der sogenannten Vatikanbank IOR.

Einzelne Geldbewegungen auf zwei seiner Konten, ein privates und eines für internationale Hilfsprojekte, seien "verdächtig gewesen", zitierte "Avvenire" frühere Vorwürfe. Im Zuge einer Reform des IOR hatte Bonicelli das Geld auf Konten bei italienischen Banken transferieren müssen. Dabei sei die Finanzaufsicht wegen der Auslandsüberweisungen skeptisch geworden.

Ein vatikanisches Gericht hatte Bonicelli, von 1989 bis 2001 Erzbischof von Siena, bereits früher von Vorwürfen der Unterschriftenfälschung freigesprochen. Auf Anweisung von Papst Benedikt XVI. (2005-2013) und seines Nachfolgers Franziskus waren im Zuge der vatikanischen Finanzreform sämtliche Konten des IOR untersucht und etliche von ihnen geschlossen worden.


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