kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


"Als gläubiger Christ weiß ich, dass sie jetzt an einem besseren Ort ist."

11. Februar 2021 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Jürgen Klopp, der Starcoach vom FC Liverpool, darf aufgrund der rigorosen Covid-Maßnahmen in Deutschland nicht zum Begräbnis seiner eigenen Mutter


London (kath.net)

"Als gläubiger Christ weiß ich, dass sie jetzt an einem besseren Ort ist." So wird Jürgen Klopp vom Schwarzwälder Bote zum Tode seiner  81-jährigen Mutter zitiert. Besonders bitter: Aufgrund der rigorosen Covid-Maßnahmen von Deutschland darf der Starcoach des FC Liverpool nicht zur Beerdigung seiner eigenen Mutter in den Schwarzwald reisen.  "Sie hat mir alles bedeutet. Sie war eine richtige Mama im besten Sinne des Wortes".  Klopp möchte aber, sobald es die Umstände zulassen,  eine wundervolle, ihr entsprechende Gedenkfeier abhalten.


 

Predigt Pfarrer Roger Ibounigg - 11.2.2021


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

Diadochus 12. Februar 2021: @Hubert_2

Ja, die Heilsgewissheit ist realistisch. Wir Christen leben in der Hoffnung. Wenn Christen im Gebet sind, kann diese Hoffnung wohl zur Gewissheit werden. Wählen Sie sich die Mutter Gottes Maria und den hl. Joseph, den Patron der Sterbenden, als Fürsprecher aus. Sie werden da sein und Sie abholen. Ist das nicht ein schöner Trost? Jürgen Klopp weiß, wem er sein Leben und seinen Glauben zu verdanken hat. Als Christ darf er hoffen und vertrauen. Was schöneres kann er seiner Mutter gar nicht wünschen, als in die Hände der Himmelmama in den Himmel hineingeboren zu werden.

SalvatoreMio 12. Februar 2021: Diese Heilsgewissheit

@Hubert_2: Was bei Gott "viel" oder "wenig" ist, wissen wir zwar nicht, aber Sie sprechen einen bedeutsamen Punkt an: uns ist das Heil angeboten; Christus hat sich selbst dafür geopfert, aber wir können das Heil auch verspielen. "Wirkt Euer Heil mit Furcht und Zittern", ermahnt Paulus die Philipper. Das gilt auch uns, und dabei können und sollen wir durchaus fröhliche Menschen sein.

Stefan Fleischer 12. Februar 2021: @ Hubert_2

Als Christen dürfen wir vertrauen. Gott ist zwar absolut gerecht aber gleichzeitig auch absolut barmherzig. Er kennt und berücksichtigt in seinem Urteil immer alle Faktoren also auch alle, welche zu unseren Gunsten sprechen. Und zudem, laienhaft gesagt, jeder hat die Möglichkeit bei ihm ein Gnadengesuch zu stellen, sollte sein gerechtes Urteil einmal gegen ihn sprechen. Ich bin überzeugt, Gott wird dieses, wenn es ehrlich ist, sehr gerne bewilligen.
Und falls wir in unserem Leben noch nicht genügend gelernt haben, wie man sich im Himmel benimmt, gibt es immer noch den «Ort der Reinigung» «die hoffende Kirche» wie er auch genannt wird. Dort werden wir alles nötige nachholen.
Gott will, dass alle Menschen zu ihm in den Himmel kommen. Er tut seinerseits alles, dass dies möglich wird. Er zwingt nur niemanden dazu.

zeitundewigkeit 11. Februar 2021: Lieber Herr Klopp,

Als katholischer Priester spreche ich Ihnen mein herzlichstes Beileid aus und danke Ihnen für Ihre guten Worte über Ihrer Mutter.
Requiescat in Pace. Sie möge ruhen in Gottes Frieden.

Das Einreiseverbot zur Bestattung ist seelische Grausamkeit, unmenschliches Verhalten Ihnen gegenüber.
Ich schäme mich für Politiker, die in solchen Fällen keine Ausnahmeregelung ermöglichen. Herzlose Menschen !!

Hubert_2 11. Februar 2021: Diese Heilsgewissheit

ist zwar höchst tröstlich. Aber ist sie auch christlich und realistisch? Immerhin wird in den Evangelien von einer 'kleinen Schar' geschrieben.

Aufkl?rung 11. Februar 2021:

Meiner Meinung nach sind Maßnahmen, die solche Ergebnisse zeitigen, verbrecherisch.

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz