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Bidens Budget-Direktorin mit wenig Verständnis für Gewissensfreiheit

14. Februar 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Mit Neera Tanden hat US-Präsident Biden eine Frau für eine Schlüsselstellung seiner Regierung nominiert, die christliche Arbeitgeber dazu verpflichten wollte, Verhütungsmittel für ihre Mitarbeiter zu finanzieren.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

US-Präsident Joe Biden hat Neera Tanden (50) für die Position der Direktorin des „Office of Management and Budget“ (OMB) nominiert. Sie ist derzeit Präsidentin der linksliberalen Organisation „Center for American Progress“. In dieser Funktion war sie wesentlich an der Formulierung des „Affordable Care Act“ beteiligt, dem Krankenversicherungssystem, welches unter dem Namen „Obama-Care“ bekannt geworden ist.


In der Diskussion um die so genannte „Verhütungs-Verordnung“, die alle Arbeitgeber verpflichtet hätte, die Kosten für Verhütungsmittel in die Krankenversicherungen ihrer Mitarbeiter aufzunehmen, stellte Tanden sich gegen christliche Organisationen wie den katholischen Orden „Little Sisters of the Poor“. Diese weigerten sich, der Verordnung zu entsprechen, weil die Verwendung von Verhütungsmitteln, darunter die so genannte „Pille danach“, die auch abtreibend wirkt, gegen ihren Glauben verstößt und beriefen sich auf Gewissens- und Religionsfreiheit. Tanden hatte dafür kein Verständnis. Nach ihrer Ansicht sei die Verordnung eine Frage der Gesundheitsversorgung, nicht der Religionsfreiheit, wie sie in einem Artikel in The New Republic vom März 2012 erläuterte.

Neera Tanden war bereits für US-Präsident Bill Clinton (1993-2001) im Weißen Haus tätig. Sie hat in Wahlkampforganisationen von Hillary Clinton und Barack Obama mitgearbeitet. Um ihre Position als Direktorin des OMB antreten zu können, muss sie zuvor vom Senat bestätigt werden.

Die Hauptaufgabe des Office of Management and Budget ist die Erstellung des Budgets im Auftrag des US-Präsidenten und in Abstimmung mit den Ministerien und Regierungsbehörden und die Überwachung des Budgetvollzugs.

 


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Lesermeinungen

Chris2 14. Februar 2021: An ihren Früchten werdet Ihr sie erkennen.

Bei Biden ist es sein gnadenloser Kampf gegen ungeborene Kinder - den er ebenso konsequent führt, wie Präsident Trump ihn FÜR die völlig wehrlosen Zwergerl geführt hatte. Die Früchte zählen, nicht schöne Worte.
In Deutschland sollte sich der Wähler ebenfalls die Ergebnisse der Politik ansehen, wie wir sie bereits vor Corona hatten. Beispiel äußere Sicherheit, einst ein Markenkern von CDU/CSU, jetzt praktisch inexistent (man erinnere sich nur an all die Katastrophenmeldungen 2018, z.B., von knapp 130 Eurfightern nur 10 einsatzbereit und gar nur für 4 Munition. Oder die komplett lahmliegenden U-Boote und Fregatten. Aber das 'beste' waren die Bundeswehrpiloten, die auf ADAC-Hubschraubern trainieren mussten, um nicht ihre Pilotenlizenzen zu verlieren...). Oder der Kampf gegen die Automobilindustrie, die gezwungen wird, E-Autos zu bauen, die kaum jemand will - und jetzt kündigt man an, bei (selbst herangezüchtetem) Strommangel diesen Autos den teuersten Strom der Welt abzudrehen...

Matityahu 14. Februar 2021:

Es wird immer grotesker. Die Spätrömische Dekadenz ist in vollem Gange.

novara 14. Februar 2021: Super...

...Mister Biden!

Wo sind die mahnenden Worte aus Rom?

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