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Die meisten Kirchenaustritte in Bayern gibts im Erzbistum Bamberg

7. April 2021 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
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Innerhalb von 15 Jahren ist die Zahl der Katholiken im Erzbistum von mehr als 750.000 auf rund 657.000 gesunken.


Bamberg (kath.net)
In Bayern ist das Erzbistum Bamberg am meisten von den Kirchenaustritten betroffen. Dies berichtet der "Bayerische Rundfunk". 2019 waren dort 27,7 Prozent mehr Menschen als 2018 aus der Kirche ausgetreten. Vor allem in den Städten – also im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen sowie in Bamberg selbst. Die aktuellen Zahlen für 2020 und 2021 liegen noch nicht vor, laut BR dürfte der Trend bei den Kirchenaustritten insgesamt wohl weiter nach oben gehen. Im vergangenen März sind im Bamberger Rathaus noch nie sind so viele Menschen aus der Kirche ausgetreten wie im März. Innerhalb von 15 Jahren ist die Zahl der Katholiken im Erzbistum von mehr als 750.000 auf rund 657.000 gesunken.



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Lesermeinungen

burgenk 7. April 2021: EKD .... @ Motte

Fakt ist, dass in den letzten 50 Jahren jedes Jahr (mit der Ausnahme 2010) stets mehr Protestanten ihre EKD verlassen haben als Katholiken ihre Kirche!
Es gab Zeiten, da lebten in D mehr Protestanten als Katholiken. Das ist heute umgekehrt.
Nach der Wende gab es Jahre mit 500.000 Austritten aus der EKD und damit doppelt soviel wie bei uns Katholiken.
Aber die Katholiken bekommen in der Austrittsfrage wie in anderen Bereichen die mediale Prügel ab. Grrr.

luisa-marie 7. April 2021:

Da hat Herr Motte vollkommen Recht. Die (bis jetzt) drei roten Daumen verstehe ich nicht, ist doch vollkommen unabhängig von der Religion sondern reine Statistik.

Ulrich Motte 7. April 2021: Erinnerung aus Vorsicht

Kirchenaustritte und Kirchenmitgliederzahl sind arg Verschiedenes: Zuzug aus dem Ausland oder aus anderen Gegenden Deutschlands, Wegzug, die Sterbe- und die Geburtenrate sind andere Faktoren als Austritte für die Mitgliederzahl. Für die Evangelischen Landeskirchen (in der EKD) haben auch Eintritte, Übertritte, Wiedereintritte eine größere Bedeutung.

laudeturJC 7. April 2021: Doch eher ein „Schmerzbistum“

als „Herzbistum“?

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