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Am Ende siegt die Liebe

21. April 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
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Wir können das Böse nicht mit Bösem bekämpfen. Wir können das Böse nur mit Gutem bekämpfen, wie es in Rm 12,21 heißt. Es gibt nur ein Mittel gegen das Böse: Das Kreuz - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Victoria Samp


Linz (kath.net) Immer noch voller Begeisterung über die Geschehnisse des Triduums durften wir zuletzt den Barmherzigkeitssonntag erleben, ein Tag, der uns noch einmal zeigt, wie unergründet und unendlich die Liebe Gottes zu uns Menschen trotz unserer Schwäche ist! Dieses Verhältnis wird sehr schön im Tagebuch der hl. Schwester Faustina dargestellt, dessen Lektüre ich jedem herzlich empfehlen möchte!

Jesus kam in die Welt, um nicht nur durch uns alle, sondern auch für uns alle zu leiden. Ja, wir, die Verursacher Seines Leidens, sind zugleich das Ziel Seines Leidens! Dessen muss man sich erstmal bewusst werden und dann versuchen, diese unendliche Liebe Gottes zu begreifen. Es bleibt keine andere Antwort als dass diese unendlich ist und wir überglücklich sein müssen, Ihn „Vater“ nennen zu dürfen. Er ist die Liebe Selbst. Mit dieser Gewissheit können wir sagen „Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn Du bist bei mir“ (Ps 23,4). Alles, was uns geschieht, wird mit dem Bewusstsein, dass Gott, die reine Liebe, stets bei uns ist, viel erträglicher und kann zu einem Segen werden.


Im Tagebuch der hl. Schwester Faustina lesen wir einen sehr schönen Satz: „Wisse, wenn auch Menschen dir zürnen sollten, so zürnt dir Jesus doch nicht und wird dir auch niemals zürnen. Achte nicht auf die Meinung der Menschen.“ (Tagebuch 763). Jesus Christus, der frei von jeder Sünde ist, leidet durch uns alle und ist doch nicht zornig auf uns. Das ist wahre Barmherzigkeit. Und er spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lk 6,36).

Doch wir Menschen, die wir alle mit Schuld beladen sind, sind wütend aufeinander, beschuldigen uns gegenseitig, beschimpfen uns, lästern – wir verurteilen uns einfach auf jedem Schritt. Aber mit welchem Recht? Lernen wir von Gott, dem Herrn, eine solche Liebe, die das Gute in anderen sucht und ihnen hilft, es hervorzubringen, während wir die Sünde bekämpfen. Jeder Mensch hat eine Lebensgeschichte, eine Erfahrung, die sein Verhalten beeinflusst. Wut wird nie eine Lösung sein und die Situation nur noch schlimmer machen. Wir können das Böse nicht mit Bösem bekämpfen, weil der Teufel den Teufel niemals bekämpfen will. Wir können das Böse nur mit Gutem bekämpfen, wie es in Rm 12,21 heißt. Es gibt nur ein Mittel gegen das Böse: Das Kreuz. Die Nachfolge Christi, indem wir das Kreuz annehmen in dem tiefen Glauben, dass es eine Auferstehung nach dem Kreuz geben wird. Es mag drei Tage dauern, aber es wird sicher zur Auferstehung kommen, sei es in unseren Herzen, in unseren Beziehungen, oder noch in anderen Bereichen, aber es wird sicher geschehen!


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Lesermeinungen

Diadochus 21. April 2021: Barmherzigkeit

Ja, im Tagebuch der hl. Schwester Faustina lesen wir viele schöne Sätze. Das Tagebuch ist eine Schule der Barmherzigkeit. Wir können erst richtig lieben, wenn wir zu lieben lernen wie Jesus. Diese Liebe heilt und befreit. Die Heilung, im Triduum 3 Tage, ist ein langer Prozess. Das kann Jahre dauern, aber am Ende siegt immer die Liebe. Die Schule der Barmherzigkeit ist eine Lebensschule. Da lernen wir nie aus. Immer wieder sind wir ergriffen von Seiner Liebe. Immer wieder müssen wir bekennen, wie weit wir davon entfernt sind. Ich stimme mit Victoria Samp vollkommen überein. Die Liebe Jesu begeistert, hindurch durchs ganze Jahr.

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