kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Spanischer Bischofsrücktritt erfolgte wegen Affäre mit Erotik- und Satanisten-Autorin

7. September 2021 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Die geschiedene Frau und Mutter von zwei Kindern ist in Spanien als Verfasserin von satanistischen und erotischen Romanen bekannt und hat den Rücktritt von Xavier Novell mitzuverantworten


Madrid (kath.net)

Der Grund für den Rücktritt des spanischen Bischofs Xavier Novell war laut spanischen Medienberichten offensichtlich eine Beziehung zu einer Frau. Im offiziellen Sprachjargon des Vatikans war von "persönlichen Gründen" die Rede. Die geschiedene Frau und Mutter von zwei Kindern ist in Spanien als Verfasserin von satanistischen und erotischen Romanen bekannt. Der Bischof soll mit der Frau inzwischen in der katalanischen Stadt Manresa wohnen. 



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!



Lesermeinungen

winthir 9. September 2021: Kucki meinte vor zwei Tagen, dass der Bischof dem Satan verfallen sei.

In obigem Artikel lese ich dazu nichts. Weiß jemand mehr?

Und er lebt wohl mit einer Frau zusammen, die "erotisch-satanische Romane" schreibt.

ich weiß nicht, weiß das sein soll. Da es diese Bücher (ich habe im Internet nachgeschaut) nur auf spanisch gibt (ich spreche kein Spanisch), wird mir das wohl auf immer verborgen bleiben. Worüber ich nicht traurig bin.

winthir 9. September 2021: Beim Zölibatsversprechen (was kein "Gelübde" ist),

handelt es sich um eine Vorschrift im röm.-kath.(!) Kirchenrecht, die besagt, daß ein röm.-kath. Kleriker ab seiner Diakonatsweihe keine kirchenrechtlich gültige Ehe eingehen kann.

Nicht mehr - und nicht weniger.

sagt

der winthir,

der auch mal Kirchenrecht studiert hat
(an meinen damaligen "Mentor", Klaus Mörsdorf, Gott hab ihn selig, denke ich immer noch gern zurück. Er hatte eine "klare Aussprache").

winthir 9. September 2021: "Was ich kann, kann ein Priester doch wohl auch", schrieb lakota.

Nun, für einen Priester (ich gehe aus vom "einfachen Landpfarrer") ist das nicht so einfach, meine ich.

Früher (das war das, wo "Alles noch seine Ordnung hatte") war das anders. Da gab es das Pfarrhaus, mit einem Pfarrer, zwei Kaplänen, der Pfarrhaushälterin, und den Gemeindeschwestern. Da konnte man sich abends zusammensetzen.

Nun ist das aber anders, heutzutage - Natürlich kann ein Pfarrer keine Freundschaften pflegen im Dorf, denn sonst kommt da "Gerede" auf. Also. Der Pfarrer kommt spätabends müde nach Hause, von einer langen Sitzung (Pfarrgemeinderat/Kirchenverwaltung/Elisabethenverein/Caritas/Kindergartenvorstand ...)

Soll er dann noch sich ins Auto setzen und 20 km fahren zum nächsten Kollegen, um den Abend ausklingen zu lassen?

ich möchte gern der "Relität ins Auge sehen".

winthir.

Franzfreund 9. September 2021: @anjali

Er war selbst Exorzist. Immer wenn man denkt es geht nicht schlimmer, kommt noch was hinterher.....

Stephaninus 8. September 2021: @Alecos

Ich sehe niemanden hier, der Satanismus in irgendeiner Form bagatellisiert. In aller Entschiedenheit verwahre ich mich gegen derartige Unterstellungen.

rasputin 8. September 2021: @anjali

Das isr richtig. Auch in Deutschland brauchen sehr viele Menschen einen Exorzismus, sonst sind sie verloren. Wir benötigen tausende von Exorzisten!

anjali 8. September 2021: Exorzismus notwendig!

Das ist ein Sieg des Satans.In meiner Zeitung habe ich gelesen dass dieser Bischof (vorher) sehr konservativ war.Er sagte dass er noch nie in seinem Leben verliebt war, das seie jetzt das erste Mal.Ich fürchte dass der Satan etwas damit zu tun hat.Diese Menschen brauchen Exorzismus, sonst gehen sie verloren!

Lämmchen 8. September 2021: @Stephaninuns

wer dem großen Versprechen im Weihesakrament nicht treu bleiben kann, soll dann EINER Frau treu bleiben können?
Leider kenne ich genügend Fälle von ehem. Priestern, die nicht bei einer Frau/Mann blieben....

Alecos 7. September 2021: Satanismus ist ein direkter Weg in die Hölle.

Einige User finden offenbar Satanismus und Satanisten nicht so schlimm. Wie abgebrüht und ent-christlicht sind einige hier eigentlich? Ein Bischof hat nicht nur sein Gelübde gebrochen, und somit schwer gesündigt, sondern sich noch mit einer Anbeterin des Satans sexuell eingelassen. Das ist eine wahrhaft diabolische Angelegenheit, die ECHTEN Christen eiskalt den Rücken herunterläuft. Satanismus ist abgrundtief böse und führt direkt in die Hölle. Nicht selten vergewaltigen Satanisten Kinder für rituelle Zwecke. Wie gesagt einige User hegen anscheinend die Haltung, Gott kann man ja spotten, blasphemisch beleidigen und dem Satan dienen ist auch nicht weiter wild.
Damit entlarven sich diese als Fake Christen.  Übrigens an all den "Sexologen" hier, Sex mit einer Satanisten und dass noch als Bischof ist mega schmutzig, pervers und dämonisch in Gottes Augen. Überdies, Sexualität wie sie in unsere Gesellschaft größtenteils gelebt wird ist pure Pornografie und nicht im Sinne Gottes.

Herbstlicht 7. September 2021: @Alecos

Ich wollte meinen Kommentar nicht so verstanden wissen, dass ich den Geistlichen entlasten würde.

Ein Verhältnis mit einer Frau zu beginnen, die auch noch satanische Romane schreibt und das als Geistlicher ...
Dies meinte ich konkret mit "Verirrung"!
Von einer solchen totalen Verirrung eines hohen Geistlichen zu lesen, hat mich tief geschockt.
Worte drücken nicht immer genau das aus, was man eigentlich genau meint.
Aber zu meiner Aussage, dass wir alle Sünder sind und uns nicht selbstgerecht über andere erheben dürfen - dazu stehe ich.

Ich denke, nur Jesus Christus kann diesem Bischof noch helfen, aber dazu bedarf es seiner Umkehr.

An Ihrer Einschätzung ist sicher viel Wahres:
"Ein Bischof, der im Namen Christi auftritt, jedoch mit einer Satanisten, die dem Satan offen dient, Hurerei betreibt, ist selbst ein Werkzeug des Satans."

Wird er also umkehren?

stephanus2 7. September 2021: @petrafel

Ich sehe das etwas anders als Sie. Für mich trägt diese Frau sehr wohl eine M i t verantwortung, von mehr ist nicht die Rede. Wie kann ich mit einem zölibatären Bischof überhaupt eine körperliche Liebesgemeinschaft eingehen ? Sie schreibt anscheinend auch Sexromane, da wird viel der Anziehung über diese Schiene gelaufen sein. Wenn sie wirklich Satanistin ist, verfügt sie außerdem über wahrhaft höllische Machtspiel- und Manipulationstechniken.-Das entlastet den Bischof in keiner Weise. NIE hätte er sein Gelübde brechen dürfen, NIE vom Heiligsten Antlitz Jesu sich wegkehren dürfen. Er hat das zu verantworten, aber sie trägt m.E. eine Mitverantwortung. Gott zum Gruß !

Alecos 7. September 2021: @Stephaninus

Hören Sie bitte mit dem Versuch auf, diesen schlimmen Vorfall zu verharmlosen und den Bischof zu entlasten, indem Sie den Zölibat für diese krasse Entgleisung indirekt verantwortlich machen. Diese Abgestumpftheit (oft als Milde u. Barmherzigkeit getarnt) gegenüber Gräuel, die von Priestern und Bischöfen gegen Gott verübt werden, zeugt davon, dass man Gott und seine Heiligkeit nicht ernst nimmt. Ein Bischof, der mit einer Satanistin Hurerei betreibt, ist von der anderen Seite und gehört auf Schärfste verurteilt und exkommuniziert. Jedes Mal, wenn böse Priester o. Bischöfe böses tun, wie z.B. Kinder missbrauchen oder mit Satanisten ins Bett gehen oder wie ein anderer Priester mit zwei Frauen auf dem Altar in der Kirche Sex haben, wird der Zölibat verantwortlich gemacht. Nein, nicht der Zölibat, sondern die falschen Hirten sind schuld für ihre Schandtaten und Skandale. Jesus und die Apostel haben klargemacht, dass einem Priester oder einem Bischof ein härteres Urteil zuteilwird.

Alecos 7. September 2021: @Herbstlicht.

Wenn wir zum Bösen, was dieser Bischof getan hat, schweigen, dann versündigen wir uns. Ich glaube, nicht, dass dieser Bischof verwirrt ist, sondern vom Glauben abgefallenen ist oder von Anfang an ein Wolf im Schafspelz war. Die Kirche ist von internen Feinden, die Christus hassen, unterwandert. Ein Bischof, der im Namen Christi auftritt, jedoch mit einer Satanisten, die dem Satan offen dient, Hurerei betreibt, ist selbst ein Werkzeug des Satans und von Dämonen inspiriert. Schauen Sie wie hart und gnadenlos der Vatikan, Papst und Bischöfe über Tradis oder Leute, die Impfungen und das Maskentragen misstrauen, urteilen. Konservative Priester und Bischöfe werden gefühlt wie gottlose Verbrecher behandelt, nur weil diese die römische Messe lieben u. feiern wollen. Priester, Bischöfe, die übelste Blasphemien und Sakrilege begehen, Christus hassen u. bekämpfen werden hingegen mit Nachsicht u. Milde behandelt. Dieser Bischof hat die Frau gefunden, die genau wie ihm dem Teufel dient.

Stephaninus 7. September 2021: @matthieu

Kultische Reinheit: Dahinter steht letztlich die Ansicht, Sexualität sei etwas schmutziges. Doch genau dies entspricht eigentlich nicht dem christlichen Verständnis sondern ist latent manichäisch.

lakota 7. September 2021: @SVD98

"aber Priester gründen, wenn sie zölibatär leben, keine eigene Familie. Das kann im Alter zur extremen Vereinsammung führen. Und die ist sicher noch viel schlimmer!"

Wissen Sie eigentlich wie viele Menschen in Deutschland allein leben?
Ich hätte auch gern eine Familie gehabt, leider sollte es nicht sein. Der Vereinsamung wirke ich jetzt schon entgegen, indem ich mich um andere kümmere und soziale Kontakte pflege.
Was ich kann, kann ein Priester doch wohl auch.

lesa 7. September 2021: Lektüre gegen Halbherzigkeit

@SVD: Es sei Ihnen das Buch "Aus der Tiefe des Herzens" von Kardinal Sarah empfohlen.

matthieu 7. September 2021: Zölibat

@Stephaninus
Aus dem jüdischen Priesterverständnis erfolgt soweit ich es weiß eine Enthaltsamkeitsverpflichtung vor kultischen Handlungen. Wenn einer nur Sonntags zelebriert, dann könnte das noch gehen. (Aber bei täglicher Messe wird die Ehe so gut wie nicht vollzogen).
Außerdem muss ein Pfarrer unabhängig sein, nicht familiär gebunden, damit seine Entscheidungen frei sind, seine Zeit für alle da ist, aber auch sein Urteil unbefangen.
Ich find es daher gut so, wie es ist. (bzw. wie es vorgesehen ist und sein sollte)

SVD98 7. September 2021: @Stephaninus

"Wie viele gute junge (oder auch ältere Männer) wären zum priesterlichen Dienst bereit, die aber nicht auf gelebte Sexualität, Ehe und Familie verzichten können?...."
Ein wichtiger Gedanke, den Sie da erwähnen. Jungen Menschen fällt sicher der Verzicht auf Sexualität schwer, aber Priester gründen, wenn sie zölibatär leben, keine eigene Familie. Das kann im Alter zur extremen Vereinsammung führen. Und die ist sicher noch viel schlimmer!

Robensl 7. September 2021: Alle, die der Kirche Diskriminierung der Frau vorwerfen...

...sollen mal überlegen, welche hohe Wertschätzung der Frau der priesterliche Zölibat darstellt (zumindest durch "richtige" Männer). Sie eben gemäss der ursprünglichen Schöpfungsordnung um ihrer selbst Willen zu lieben, nicht der fleischlichen Gelüste wegen. (Ehemänner sind in etwas anderer Weise aufgerufen, diese Wertschätzung zu leben).

Stephaninus 7. September 2021: Menschen können fallen

...und auch Bischöfe können das. Die Geschichte ist sehr bedauerlich, aber solche Vorfälle sind unvermeidlich. Mir ist das alleweil viel lieber, als ein Bischof, der sich in Sachen Pädophilie persönlich versündigte.

Zuweilen denke ich aber auch (bei aller Wertschätzung des priesterlichen Zölibats): wäre es nicht doch auch denkbar, dass die Kirche verheiratete Priester akzeptieren könnte? Wie viele gute junge (oder auch ältere Männer) wären zum priesterlichen Dienst bereit, die aber nicht auf gelebte Sexualität, Ehe und Familie verzichten können?....

cosmea 7. September 2021: @Hausfrau und Mutter

Soweit ich das richtig verstehe, ist das alles ein gewisser Pfarrer Jung, also ein Fall. Kath.net hat schon allein in den letzten Jahren über sehr viele homosexuelle Priester geschrieben. Nicht gesehen?
Im übrigen, Bild lese ich nicht.

Herbstlicht 7. September 2021:

Wir alle sind Sünder und dürfen uns nicht selbstgerecht über andere erheben, dennoch:
Ein Verhältnis mit einer Frau eingehen, die dazu noch satanische Romane schreibt ...?
Und das als Geistlicher!

Wie verirrt muss man sein, um dies mit sich selbst und seinem Glauben vereinbaren zu können?

petrafel 7. September 2021: "... hat den Rücktritt von Xavier Novell mitzuverantworten."

Nein, die Verantwortung für seine Lebensführung trägt Xavier Novell, und nur er! Und zusätzlich trägt er die Verantwortung dafür, offenbar nicht einmal versucht zu haben, die Frau von ihrem Irrweg abzubringen.
Das "mitzuverantworten" ermöglicht es dem Exbischof, eine Opferrolle einzunehmen statt Versagen eingestehen zu müssen. Aber wir leben nicht mehr im Mittelalter, als Frauen ("Verführerin") als Ursprung allen Übels herhalten musste.

Kucki 7. September 2021: Da hilft nur beten

Es ist schon schlimm genug, dass der Bischof Satan verfallen ist. Es ist auch schlimm genug das Priester sich verführen lassen. Alle haben ein Gelübte abgelegt und sich dem Herren versorochen.
Wir sind auf die Priester, die Bischöfe und den Papst angewiesen.
Sie aber auch auf uns, indem wir sie mit unseren Gebeten stärken. Das wird zuleicht vergessen.
Also beten wir für den Papst, Bischof Novell, alle Bischöfe und alle Priester und urteilen nicht!

Hausfrau und Mutter 7. September 2021: @cosmea: so selten auch nicht....

Bitte in Google eintippen
Pfarrer Sascha Jung Hochheim

Alles lief über die Zeitungen:
Pfr. Jung ist Karnevalist
Pfr. Jung hat Zweifel über das Zölibat
Pfr. Jung nicht eine Auszeit
Pfr. Jung tritt zurück
Ex-Pfr. Jung arbeitet in einer Bank
Ex-Pfr. Jung hat eine Freundin
Ex-Pfr. Jung wird Vater
Ex-Pfr. Jung will heiraten
Die Saga erstreckt sich von 2018 bis 2020

Und ich erspare Ihnen die Titel von der Bild-Zeitung...

H&M

cosmea 7. September 2021:

Ein Bischof hat eine Affäre mit einer Frau. Das ist eher selten, meist haben katholische Priester Affären mit Männern.

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz