kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Exorzist Ripperger: Satan wird die Zeit knapp

27. November 2021 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Gott wird die Möglichkeiten des Dämons auf die Kirche Einfluss zu nehmen beenden. Das wird auch Auswirkungen auf Gesellschaft und Politik haben, sagt der Exorzist in einem Interview.


Keenesburg (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Chad Ripperger, ein Priester und Exorzist, hat über einen Exorzismus berichtet, in welchem er dem Dämon befohlen habe, seine Motive offen zu legen. Der Dämon, der sich als „Beelzebub“ identifiziert habe, habe zugeben müssen, dass Gott bald seine Einflussmöglichkeiten in der Kirche beenden werde.

Mehr Details könne er nicht bekannt geben, da er nicht die Erlaubnis des Bischofs habe, über die genaueren Verhältnisse des Falles zu sprechen, sagte Ripperger im Interview mit dem Podcast „U.S. Grace Force“.


Er glaubt, dass die Einschränkung des Einflusses der gefallenen Engel auf die Kirche auch die breitere geopolitische Situation beeinflussen wird. Ripperger nannte die Krise der katholischen Kirche eine „Dunkelheit, die wir jetzt erfahren“. In der politischen Sphäre sieht er den dämonischen Einfluss in der Präsenz marxistischen Denkens in den Regierungen in aller Welt. Deshalb sei es in der Covid-19-Pandemie möglich gewesen, innerhalb von zwei Wochen die Weltwirtschaft zu schließen. Das globale Aufkommen von Lockdowns ist für ihn ein Beweis für den marxistischen Einfluss auf das „Narrativ“ über die Pandemie.

Das Verhalten vieler Regierungen sei ein Zeichen der Panik, sagte Ripperger. Er verglich diese Panik mit der Panik des Dämons, den er ausgetrieben hat. In den Regierungen und in der Kirche würden sich die Amtsträger aus Angst übernehmen. Sie würden sich tyrannischer verhalten, lügen und bluffen, weil sie erkennen würden, dass ihre Zeit knapp wird.

Weder die Kirche noch die Gesellschaft dürften aber mit einem sofortigen Frieden rechnen, auch wenn die dämonischen Einflüsse verschwinden. Das Böse gehe nicht einfach weg, sondern verhalte sich störrisch, wie ein bösartiges Kind, sagte Ripperger.

Den Laienchristen empfahl er, sich unter den Schutzmantel Marias zu begeben, die Marienverehrung zu pflegen und um den Schutz der Gottesmutter zu bitten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!



Lesermeinungen

Einsiedlerin_wieder da 28. November 2021: Weihe an die Muttergottes

Das ist ganz sicher ein wichtiger Schutz für die Gläubigen. Wie jedes Jahr bereite ich mich mit einer Gruppe auch heuer mit den 33 Schritten auf die Ganzhingabe an Jesus durch die Muttergottes am 8. Dezember vor. Und morgen beginnt unsere schöne Immaculata-Novene!

nomine 28. November 2021: @Arnau Amalric

Ihrem ersten Satz stimme ich zu. Den zweiten lese ich mit Fragezeichen. Woher nehmen Sie die Behauptung?
Zum Zeitpunkt, als P. Franziskus die Nachfolge im Papstamt angetreten hat, war wohl die Situation bzgl. der Exorzisten in der kath. Kirche keine andere/bessere?
Hier noch drei Medienberichte, die man googeln kann:
- Katholische Kirche: Papst Franziskus nennt Exorzisten "notwendig".
- WDR: 3. Juli 2014 - Vatikan erkennt "Internationale Vereinigung der Exorzisten" an
- Katholisch.de; Vatikanstadt - 17.03.2017
Papst rät: Mit Exorzismus nicht zögern:
Papst Franziskus hat den Einsatz von Exorzisten als unverzichtbar bezeichnet.

Wenn Sie, @Arnau Amalric, anderslautende Informationen haben, (vor allem, was die Ausbildung von Exorzisten anbelangt), lassen Sie es bitte wissen. Danke.

nomine 28. November 2021: @Marianus

Empfehlung: Geduld und Gelassenheit erschweren "ihm" den Einfluss.

Marianus 27. November 2021: Merkwürdig, das ist jetzt mein 4. Anlauf,

hier den Link zum vollständigen Interview mit dem
Exorzisten zu platzieren:
https://www.youtube.com/watch?v=CVc-XK9BoB0

bin mal gespannt, ob es jetzt klappt. Dem Teufel scheint das nicht Recht zu sein, was ich hier tue.

Marianus 27. November 2021: sorry, falsche Taste gedrückt,

Marianus 27. November 2021: Da nmich das Thekme nicht loslässt, habe ich ch habe eben gegooglet

und problemlos das Interview mit Pater Ripperger gefunden:

Psalm121 27. November 2021: Teufel, gut gelaunt

Theodor Haecker (1879-1945), "Tag und Nachtbücher 1939-45", Haymon Verlag Innsbruck 1989.
S. 199, am 10. Sept. 1941 :
"Der Teufel war gut gelaunt und sagte zu einer Seele, die gern ihren Pakt mit ihm lösen wollte :
"Erzähl mir einen guten Witz, über den ich lachen kann, dann gebe ich Dich frei !" Die Seele erwiderte : "Erzählte ich Dir einen Witz, über den Du lachen kannst, dann verlöre ich die Seligkeit noch einmal", und wart frei.

Deutscher Orden 27. November 2021: @Arnau Amalric

Sehr richtig, der Ausbildung von zahllosen neuen Exorzisten ist unbedingte Aufmerksamkeit zu schenken, dami sie das alltäglich Böse in und außerhalb der Kirche wirksam bekämpfen. Selbst bei vielen unserer Bischöfe hätten sie eine Menge Arbeit.

Diadochus 27. November 2021: Bild des Tieres

Der Teufel und seine Dämonen haben es noch nie so einfach gehabt wie heute, denn er ist beinahe in jedem Wohnzimmer präsent. Smartphones und Fernseher machen es möglich. "Und es wurde ihm Macht gegeben, dem Bild des Tieres Lebensodem zu verleihen, damit das Bild des Tieres sogar rede und bewirke, dass alle getötet würden, die etwa das Bild des Tieres nicht anbeteten. (Offb. 13, 15)

Smaragdos 27. November 2021:

Eine hoffnungsvolle Botschaft! Seit 2013 ist wirklich der Verwirrer, also der Teufel, in der Kirche los! Möge Gott diesem Alptraum bald ein Ende setzen!

golden 27. November 2021: Empfehlungen

geb ich hier gern,weil sie immer hilfreich sind:
a)Predigten von Hw. Georg May zum Thema
b)weihwasser: erinnert uns an die Taufe und den Teufel/seine Mitarbeiter ans Gehen
c)Kirchbesuch, besonders in mittelalterlich ausgestatteten Kirchen, sonst wenigstens mit Bildern, die echte christliche Kunst zeigen (=vor 1968 geferigt !!!)
Betet viel...

Rosenpsalter 27. November 2021: Göttliche Vollmacht

Ich bin nur Laie, aber zu: „Warum sollte man der Aussage eines Dämons trauen?“ Vielleicht irre ich mich, aber man muss sich daran erinnern, dass ein Exzorismus durch die Vollmacht Gottes vollzogen wird. Wenn solche Aussagen im Namen Jesu befohlen werden, glaube ich schon, dass sie glaubhaft sind. Es ist die göttliche Vollmacht, die diese Aussagen zwingt – der Dämon möchte gar nichts preisgeben.

Die Bücher von Gabriele Amorth kann ich auch nur empfehlen.

Marianus 27. November 2021: Lieber Karlmaria!

Danke für ihren wichtigen klärenden Beitrag, dem vollumfänglich zuzustimmen ist!
Fatalerweise wird gerade diese Aufgabe, um nicht zu sagen Pflicht zum Mutmachen von zahlreichen Hirten nicht angenommen. Stattdessen beschränkt man sich nach meiner beobachtung im Regelfall darauf, die staatlichen Vorgaben umzusetzen und nicht selten auch noch für das Gemeindeleben zu verschärfen.
Beten wir für Stärkung, Erleuchtung & Bekehrung unserer Hirten! Mögen sie sich vom Heiligen Geist leiten lassen und uns Gläubigen nach Kräften beistehen.

wz 27. November 2021: Exorzisten in Deutschland?

In manchen konservativen Medien wird bemängelt, dass es zumindest in den deutschsprachigen Ländern keine Exorzisten mehr gibt. Woran liegt das? Glaubt man hier nicht mehr an die Existenz Satans ("Abschied vom Teufel")? Warum ist das in katholischen Ländern wie Italien oder Polen anders? Gibt es dort mehr Besessene, wenn überhaupt? Gibt es diese bei uns nicht? Das ist schon seltsam.

Karlmaria 27. November 2021: "bald" seine Einflussmöglichkeiten in der Kirche beenden

Das wissen wir seit 2000 Jahren. Denn das steht so in der Bibel. Wie immer ist es so dass man den Zeitpunkt wann sich Prophetien erfüllen nicht wissen kann. Denn im Himmel gibt es keinen Raum und keine Zeit. Deshalb kann man das nicht wissen. Eines ist mir in diesem Zusammenhang auch wichtig geworden. Die Menschen haben viel Angst. Wer die Hoffnung auf Gottes Hilfe hat der hat weniger Angst. Insofern ist es eine der Hauptaufgaben der Gläubigen die missionarisch sein sollen etwas gegen die Angst seinen Mitmenschen zu vermitteln. Das sehe ich im Augenblick als die Hauptaufgabe jedes Christen. Denn wir haben doch die Lösung für alle Probleme. Natürlich haben wir genau genommen gar nichts. Aber wir wissen dass Gott die Lösung für alle Probleme ist. Und diesen Trost sollen wir den anderen vermitteln. Insofern haben wir doch den großen Schätz im Acker schon gefunden. Wir haben Gott der uns hilft und eine Mutter die für uns sorgt. All das sind die Göttlichen Tugenden Glaube Hoffnung Liebe!

Marianus 27. November 2021: Lieber Dirk!

Zur Erinnenrung: Gabriel Amorth hat in seinen Büchern zahlreiche Aussagen von Dämonen wiedergegeben, die diese unter dem Druck des Exorzismus gemacht haben. Auf diese Weise haben sie in all den Jahren zahlreiche Geheimnisse ihres teuflischen Wirkens u. a. preisgeben müssen. So zum Beispiel hat ein Dämon die wahre Existenz unserer Schutzengel bestätigt, deren einziger Daseinsgrund nach seinen Worten darin besteht, uns zu beschützen und die nur darauf warten, dass wir sie anrufen. usw. usw.
Die Bücher dieses Exorzisten sind sehr empfehlenswert, da sehr lehrreich!!
Wir haben also allen Grund, zuversichtlich zu sein und auf den Beistand des Himmels zu vertrauen, auch und gerade die Tätigkeit der Exorzisten betreffend!!

Agostino 27. November 2021: In diesen stürmischen Zeiten ist es sicher auch sinnvoll ...

... noch mehr als sonst Weihwasser zu benutzen. Es ist ja bekannt, dass der Teufel nichts mehr fürchtet als die Muttergottes und das Weihwasser.

lesa 27. November 2021: Wir sind nicht ausgeliefert, sondern haben die Waffenrüstung Gottes

Danke für den interessanten Artikel. Gut, dass diese Wirklichkeit, die ja die äußere Situation bewirkt, auch zur Sprache kommt. Das gehört zu unserem glauben dazu.
Viel Rosenkranz (Maria ist die Königen der Engel)
und zu den Heiligen Engeln beten!

Mehlwurm 27. November 2021: @Dirk

Genau das war auch mein erster Gedanke. Ein Dämon ist keine gute Informationsquelle. Sowas lass ich grundsätzlich beiseite.

Chris2 27. November 2021: @Dirk

Ich beschäftige mich normalerweise nicht mit so etwas, erinnere mich aber, von beim Exorzismus erzwungenen Aussagen von Dämonen schon früher gehört zu haben. Trauen würde ich solchen Aussagen auch nicht ohne weiteres (was ist, wenn der Exorzist keine Macht über ihn hat und getäuscht wird?), es klingt aber alles plausibel und stimmt mit eigenen Beobachtungen überein.
Wie auch immer: Beten wir, vor allem um den Hl. Geist, den Rosenkranz und das Michaelsgebet. Und gehen wir regelmäßig zur Beichte, um den Herrn würdig zu empfangen. Das sind alles bewährte Heilmittel ohne Nebenwirkungen und Täuschungen...

Konrad Georg 27. November 2021: Das Verhalten des Bischofs ist typisch

Statt die Gläubigen dringend zu ermahnen, die Wünsche der Botschafter zu erfüllen, wird alles unterdrückt. So ist das Gebet von Amsterdam praktisch erledigt, weil fast alles, wogegen gebetet werden sollte, eingetreten ist.
Ich habe mir gestern die Aussagen vom "Prager Jesulein" in Stichworten notiert.
Vermutlich darf der Exorzist genau darüber nicht sprechen. Es wird sehr ungemütlich werden, nicht Corona.

Dirk 27. November 2021: Warum

sollte man der Aussage eines Dämons trauen?

gerhardn 27. November 2021: Weihe an Muttergottes

In Sievernich ist das Jesuskind jetzt bereits mehrere Male mit dem Goldenen Buch ( Hl. Ludwig Maria Grignion v.Montfort) in der Hand erschienen und hat darauf hingewiesen, daß wir uns der Muttergottes weihen sollen.

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz