kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Töten bis zur Geburt - Ein dämonisches Gesetzesvorhaben der Demokraten ist im US-Senat gescheitert!

12. Mai 2022 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Joe Bidens Demokraten wollten im US-Senat ein Gesetzesvorhaben "Abtreibung bis zur Geburt" einbringen. Alle Republikaner stimmten dagegen. Bei den Demokraten, der "Partei des Todes" stimmten fast alle dafür!


Washington D.C. (kath.net)

In den USA sind gestern Joe Bidens Demokraten bei einer Abstimmung im US-Senat mit dem Vorhaben gescheitert, das Recht auf Tötung ungeborener Kinder landesweit als Bundesgesetz zu verankern. Bei einer Abstimmung votierten nur 49 der 100 Senatoren dafür, sich überhaupt mit so einer Gesetzesvorlage zu befassen, nötig dafür wären aufgrund der sogenannten Filibuster-Regelung 60 gewesen. Bei den Republikaner haben sämtliche Senatoren gegen das Gesetzesvorhaben votiert, bei den Demokraten stimmte mit Senator Manchin nur ein einziger Senator dagegen. Damit wird im Senat nicht einmal darüber diskutiert. Das Vorhaben von "Katholik" Joe Biden ist gescheitert. Derzeit dürften nach der Aufhebung des umstrittenen Höchstgerichtsurteils Roe v. Wade in mindestens 25 US-Bundesstaaten Pro-Life-Gesetze kommen, die das Töten ungeborener Kinder einschränkt.


Besonders perfide beim geplanten Gesetzes-Vorhaben der Demokraten war, dass es in einem möglichen Gesetzesvorhaben z. B. bundesweit verboten worden wäre, dass Frauen vor einer Abtreibung die Ultraschallaufnahmen des ungeborenen Kindes sehen müssen. Sogar Gesetze, die Abtreibungen nach der 20. Woche verbieten, wären untersagt gewesen. De facto haben die US-Demokraten mit dem Vorhaben eine gesetzlich fixierte Abtreibung bis zur Geburt einführen wollen. Und auch die katholische Kirche wollte man finanziell unter Druck setzen. Bei Nicht-Durchführung von Abtreibungen in katholischen Krankenhäusern wären staatliche Zuschüsse gestrichen worden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!



Lesermeinungen

read 12. Mai 2022: Trump-Kritiker sollten um Vergebung bitten

Alle die Propaganda gegen Trump in Deutschland und Österreich betrieben haben, sollten nun eine Gewissenserforschung machen.

KatzeLisa 12. Mai 2022: @Mariat

Es gibt auch noch ein anderes schreckliches Verfahren, das ausgetragene Kind im Geburtsvorgang(!)zu töten. Alle, die Abtreibung befürworten, sollten gezwungen werden, sich diese Abtreibungsverfahren anzusehen.

In was für einer unmenschliches Welt leben wir? Was sind das für Menschen, die sich auch noch Christen nennen?

Hippokrates von Kos lebte im Altertum (+ um 370 v. Chr.). Sein Eid lautet:
"Ich werde niemandem, auch auf eine Bitte nicht, ein tödlich wirkendes Gift geben und auch keinen Rat dazu erteilen; gleicherweise werde ich keiner Frau ein fruchtabtreibendes Zäpfchen geben: Heilig und fromm werde ich mein Leben bewahren und meine Kunst."

girsberg74 12. Mai 2022: Ad @Ulrich Motte

„Partei des Todes“

Es ist die alte Geschichte vom Verpackungsschwindel, was Sie in Ihrem Post über Katholiken der Demokratischen Partei im US-Senat berichten.

Gemäß einem Beitrag von @CusanusG über Biden in /78336 steht zu befürchten, dass Biden gar nicht mehr Herr seiner selbst ist, sondern nur noch eine Marionette von Geistern, denen er sich um seines Erfolges willen in die Hand gegeben hat.

Dann wäre er für seinen ersten Schritt anzuklagen,
würde aber keinen einzigen der anderen „katholischen“ Senatoren der Demokratischen Partei entschuldigen, die in der Sache aus dem selben Holz sind.

Mariat 12. Mai 2022: Bis zur Geburt - das gab es in den USA früher schon

Durch die Bauchdecke der Mutter, wurde in das Herz des Kindes eine Substanz gespritzt, die es töten sollte.
Gelang dies nicht, wurde das Neu geborene in einen Eimer mit Wasser getaucht - oder musste verhungern.
Eine durch diese Tötungsversuche behinderte junge Frau, in einem Heim aufgewachsen, erzählte ihre Geschichte.
Und - sie lebe gerne, sagte sie.

Es wird höchste Zeit, dass der Mensch umkehrt - umdenkt.

Ulrich Motte 12. Mai 2022: Als Partei des Todes

wird im Bericht oben über die Abstimmung im Us-Senat über das Lebensrecht Ungeborener bezeichnet die Demokratische Partei. Ihrer Fraktion gehören an 60 Prozent aller katholischen Us-Senatoren (36 Prozent der Senatoren aller evangelischen Konfessionen und Richtuungen). Der einzige Demokrat, der für das Lebensrecht stimmte, war der Katholik Joseph Manchin. Er ist der letzte Demokrat, der West Virginia im Us-Parlament vertritt. Alle anderen Parlamentarier von dort sind heute Republikaner, nachdem der stark von Bergarbeitern geprägte Staat über Jahrzehnte fast nur Demokraten ins Us-Parlament wählte.

Chris2 12. Mai 2022: Und Joe Biden will ein "Menschenrecht auf Abtreibung".

Das wäre nicht nur eine Verhöhnung und Pervertierung der Menschenrechte, sondern müsste eigentlich auch den Vatikan auf den Plan rufen. Denn wenn jemand mit solchen Ansichten, der auch noch die weltweit meisten Finanzmittel besitzt, diese Perversion juristisch wie faktisch umzusetzen, dann könnte sich jeder Diktator und Massenmörder dieser Welt einfach so und unwidersprochen als "Katholik" bezeichnen, die Kirche Christi in den Schmutz ziehen und die Gläubigen auf- oder (so oder so) vom rechten Weg abbringen...

Chris2 12. Mai 2022: Besonders der letzte Teil

zeigt das geradezu dämonische dieses Gesetzes. Leider gibt es solche Gesetze immer öfter und bis hinunter auf die Ebene des einzelnen Arztes - was ein Berufsverbot für alle bedeuten könnte, die sich dem hippokratischen Eid, ihrem Gewissen und / oder den 10 Geboten verpflichtet weigern, Kinder zu töten

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz