kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Pro-Life-Politikerin Mayra Flores gewinnt wichtige Wahl in Texas

16. Juni 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Bad News für Joe Biden - Demokraten verlieren bei Nachwahl in Texas einen Sitz im Repräsentantenhaus, der 150 Jahre lang demokratisch gewählt hat, an die Mexikanerin und Lebensschützerin Mayra Flores


Texas (kath.net/rn)

Good News für die Republikaner in den USA und schlechtes Omen für Joe Biden und seine Demokraten. Bei einer gestrigen Wahl hat die Republikanerin Mayra Flores im Rahmen einer Spezial-Wahl einen Sitz im Repräsentantenhaus umgedreht und für die Republikaner erobert, nachdem eine ehemaliger Abgeordneter, der den Sitz fast 10 Jahre lang für die Demokraten innehatte, im März zurücktreten musste. Die in Mexiko geborene Flores zog mit ihrer Familie im Alter von 6 Jarhen in die Vereinigten Staaten und ist Christin und überzugt pro-life. Lokale Pro-Life-Gruppen hat sie bei der Wahl unterstützt.  "In erster Linie danke ich Gott für den Segen der Gelegenheit, den Menschen im 34. Kongressbezirk von Texas zu dienen.", sagte Flores nach dem Sieg gegenüber FoxNews. Mayra Flores wird in US-Medien bereits als "Rising Republican Star" bezeichnet und könnte einer der Zukunftshoffnung der republikanischen Partei werden, da die Partei immer mehr von Latinos gewählt wird.


Bemerkenswert für die wichtigen Midterms im November ist die Wahl auch aus dem Grund, weil es Flores gelungen ist, einen Wahlkreis, der 150 Jahre (!) lang demokratisch war, umzudrehen. Das dürfte ein wichtiges Signal für die Kongresswahlen sein, bei der die Demokraten im Repräsantenhaus mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die knappe Mehrheit verlieren dürften. Zuletzt lagen sie bei einer Rasmussen Umfrage nur mehr bei 39 Prozent Zustimmung, die Republikaner bereits bei rekordverdächtigen 48 %. Auch im Senat müssen die Republikaner bei den Wahl nur einen einzigen Sitz drehen, damit Biden de facto ab November nicht mehr regieren kann. Bei "realclearpolitics" werden derzeit 47 Senatssitze den Repubiklanern zugesprochen, 7 gelten als "toss ups", von denen die Republikaner 4 erobern müssen. 3 davon werden derzeit von den Republikanern gehalten, das heißt das nur 1 Sitz der Demokraten gedreht werden muss, was aus derzeitiger Sicht möglich erscheint. Besonders spannend werden daher das Senatsduell in Georgia, Nevada und Arizona werden.

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Besonders spannend für die USA dürfte aber die Entwicklung nach den Midterms werden. Viele rechnen damit, dass Donald Trump dann seine Kandidatur für 2024 ankündigen könnte. Geht es nach Tesla-CEO Elon Musik und einen der wichtigsten Influencer in den USA, dann könnnte aber auch Ron DeSantis, der beliebte Governor von Florida antreten. Elon Musk selbst hat angekündigt, dass er erstmals in seinem Leben republikanisch wählen wird. De Santis wäre seine erste Wahl für 2024. Übrigens, auch die Stimme von Elon Musk bekam Mayra Flores. Biden selbst dürfte im Prinzip bereits ab November 22 Geschichte sein, seine Umfragewerte sind bereits jetzt unterirdisch.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!



Lesermeinungen

Salvian 16. Juni 2022: Ron DeSantis

Wenn Ron DeSantis amerikanischer Präsident werden würde, wäre das ein Glücksfall, nicht nur für Amerika. Schon oft ist er mir positiv aufgefallen. Hier nur ein Beispiel: Am 6.4.2022 hat er als Gouverneur von Florida den "No Patient Left Alone Act" unterschrieben, "um Familien in Florida das Grundrecht zu garantieren, ihre Angehörigen zu besuchen, die in Krankenhäusern, Hospizen und Langzeitpflegeeinrichtungen versorgt werden. Keine Gesundheitseinrichtung in Florida darf einen Impfstoff als Bedingung für den Besuch verlangen, und jede Gesundheitseinrichtung muss ihren Bewohnern und Patienten erlauben, von ihren Angehörigen umarmt zu werden."
In Deutschland kommt offenbar niemand auch nur auf die Idee, eine solche Gesetzesinitiative zu verlangen. Ein kompetenter, dem Leben zugewandter Gesundheitsminister wie Dr. Ladapo in Florida wäre hier auch undenkbar. Dabei ist es doch unübersehbar, dass die grausame Isolation von Alten und Kranken viele in den Tod durch Selbstaufgabe getrieben hat.

lesa 16. Juni 2022:

Was für eine Freude und Hoffnung!

bibelfreund 16. Juni 2022: God bless america

Was für eine Nachricht! Ohne kath.net wüßten wir das nicht. DANKE! Ja, in den USA leben die christlichen, katholischen u evangelikalen Wurzeln noch, in Deutschland interessiert sich noch nichtmal die CDU für Lebensschutz. Alle Zeichen stehen auf Sieg für Trump, wenn er denn will. Da würde noch einmal ein Ruck durch die ganze Welt gehen.

Marianus 16. Juni 2022: Ich gratuliere!

Gottes Segen für diese junge politische Hoffnung!
Möge dies zum Zeichen werden für eine Pro-Life-Wende nicht nur in den USA.

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz