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USA: Keine Abtreibungen in South Dakota – Demokraten schweigen zur Gewalt gegen Lebensschutzzentren

vor 5 Tagen in Prolife, 1 Lesermeinung
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Mögliche Aufhebung von ‚Roe v. Wade’ verhindert schon jetzt Abtreibungen in South Dakota. Senator Ted Cruz kritisiert Verhalten der Demokraten angesichts von Gewalt und Vandalismus.


Pierre/Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Planned Parenthood hat bestätigt, dass im US-Bundesstaat South Dakota keine Abtreibungen durchgeführt werden. Die letzte Abtreibungsklinik des Bundesstaates in Sioux Falls, hat ihren Betrieb eingestellt. Sie wurde von Planned Parenthood betrieben.

Emily Bisek, Vizepräsidentin für Kommunikation für Planned Parenthood in den nördlichen Bundesstaaten, stellte dies in Zusammenhang mit einer möglichen Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“ durch den Obersten Gerichtshof. Sobald dieses Urteil aufgehoben wird, tritt im Republikanisch regierten South Dakota sofort ein Abtreibungsverbot in Kraft. Da eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes jederzeit fallen könne, sei es derzeit nicht möglich, Termine für Abtreibungen in diesem Bundesstaat zu vereinbaren, gab Bisek in einer Stellungnahme bekannt.


South Dakota ist damit nach Oklahoma der zweite US-Bundesstaat, in dem derzeit keine Abtreibungen durchgeführt werden.

Die mögliche Aufhebung des Urteils „Roe v. Wade“, mit dem der Oberste Gerichtshof der USA 1973 Abtreibungen in allen US-Bundesstaaten legalisiert hat, hat zu zahlreichen Angriffen aus Lebensschutzzentren und Kirchen geführt, seit ein entsprechender Entwurf einer höchstgerichtlichen Entscheidung an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Der texanische Senator Ted Cruz von der Republikanischen Partei hat den regierenden Demokraten vorgeworfen zu diesen Vorfällen zu schweigen. Die Partei sei derzeit von radikalen Abtreibungsbefürwortern beherrscht. Sie behaupteten, sich für die Frauen einzusetzen, seien aber nicht bereit Mütter zu helfen die ihre Kinder zur Welt bringen wollen.

Cruz warf Präsident Biden vor, zu dem versuchten Mordanschlag auf Brett Kavanaugh, einen der neun Richter des Obersten Gerichtshofes, noch immer zu schweigen. So wie sich derzeit verhalte, sei die Demokratische Partei die „Partei der Verbrecher“ und die „Partei der Gewalt“, sagte er wörtlich.

 


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Lesermeinungen

Chris2 vor 5 Tagen: Terroristen und Helden

Brett Kavanaugh und seine Familie hatten bereits eine wochenlange politisch-mediale Vernichtungskampagne mit frei erfundenen Vergewaltigungsvorwürfen überstanden - und das auch nur, weil er Präsident Donald Trump hinter sich wusste. Und jetzt der verhinderte Terroranschlag buchstäblich an der Haustür. Für mich ist er ein Held unserer Zeit.
Um so erbärmlicher erscheint dabei die völlig in der Kultur des Todes verrannte, kinderfeindliche, "demokratische" Partei, die es nicht einmal für nötig hält, durch solche Vernichtungskampagnen gegen potentielle Kinderschützer selbst herangezüchteten Terrorismus zu verurteilen.
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