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Umstrittener Jesuitenpater James Martin hat erneut Probleme mit der katholischen Morallehre

20. September 2022 in Weltkirche, 23 Lesermeinungen
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Die Verwendung ‚überholter und beleidigender Begriffe’ wie ‚gleichgeschlechtliche Neigung’ (‚same-sex attraction’) sei das Gegenteil des Respekts, den der Katechismus verlange, schrieb Martin.


New York (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Jesuitenpater James Martin hat über Twitter die pastoralen Leitlinien eines Bischofs kritisiert, welche die katholische Morallehre über Homosexualität und Transgender berücksichtigen.

Martin zitierte aus den Leitlinien, die Donald DeGrood, der Bischof von Sioux Falls (US-Bundesstaat South Dakota), im August 2022 für den Schulbetrieb veröffentlicht hat. In den Leitlinien hat DeGrood festgestellt, dass es mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar ist, Homosexualität und Transgender öffentlich zur Schau zu stellen oder zu fördern.


Martin hielt dem entgegen, dass jeder „ermutigt“ werden sollte und sich darüber freuen sollte, wer er ist und „wie Gott ihn gemacht hat, einschließlich LGBTQ-Personen“. Dies sei ein „wesentlicher Teil einer gesunden Spiritualität“, betonte Martin, der mehr als 307.000 Abonnenten auf Twitter hat. Es sei insbesondere wichtig für junge Menschen und junge LGBTQ-Personen, die sich „dank Feststellungen wie die oben genannte ignoriert, zurückgewiesen, verurteilt, an den Rand gedrängt und in ihrer eigenen Kirche überhaupt nicht willkommen fühlen“, schrieb der Jesuit wörtlich.

Manche würden fordern, dass man die Sünde ansprechen müsse, fuhr Martin fort um dann wörtlich zu fragen: „Aber wo ist die Sünde bei einer jungen Person, die in keiner sexuellen Beziehung ist und viel zu jung ist um über die Ehe nachzudenken, die, vielleicht sogar öffentlich sagt: ‚Gott hat mich so gemacht und ich bin gut’?“

In den Leitlinien schrieb Bischof DeGrood, „gleichgeschlechtliche Neigung“ („same-sex attraction“) sei der bessere Begriff als „homosexuell“. Martin kritisierte auch diese Passage. Jede Gruppe habe das Recht, sich ihren eigenen Name zu geben und diesen zu ändern. Die Verwendung „überholter und beleidigender Begriffe“ wie „gleichgeschlechtliche Neigung“ („same-sex attraction“) sei das Gegenteil des Respekts, den der Katechismus verlange, schrieb Martin.

 


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Lesermeinungen

J. Rückert 21. September 2022: Entschuldigung

QuoVadis: Sie haben recht. Danke für die Korrektur.
Eine tiefe Veranlagung ist persönliches Schicksal, Kommentare sind übergriffige Deutungen. Erst wenn Rauch aufsteigt brennt es.
Allerdings kann eine tiefe Veranlagung Sünde nicht neutralisieren (was ich hier an einem drastischen Beispiel unterstellte, ich hätte auch Kannibalismus nennen können). Und das ist leider nicht selten die Absicht.

lesa 21. September 2022:

@siebenbürger: Auch wenn etwas Erheiterung nicht schadet: Entschuldigung! Es scheint, dass mir "siebenschläfer" geläufiger sind!

QuoVadisKirche 21. September 2022: @J Rückert

Ich finde Ihren vermutlich zynischen Kommentar zu Kinderschänder und den Synodalen Bestrebungen etwas befremdlich. Klar ist jeder Mensch eine Schöpfung Gottes so wie er ist. Aber einen Homosexuellen per se als Kinderschänder darzulegen ist schon hart. Sollte ich Ihre Zeilen falsch deuten dann bitte ich schon ma um Verzeihung.
Zum Synodalen weg habe ich immer noch zu mehr als 100 Prozent vertrauen dass der Papst diesem unwürdigen Treiben ein Ende setzt. Wenn nicht dann wird es wie bei Reformation zu Luther Zeiten wohl zu einer Spaltung kommen.
Denn ich bleibe nicht in einer neuen synodalen Kirche die dann meine protestantisch denn katholisch ist!

Taubenbohl 21. September 2022:

Unter der Bezeichnung Genderfluid („fließend“) versteht man einen fließenden Wechsel zwischen den Geschlechtsidentitäten. Der Wechsel kann dabei regelmäßig oder unregelmäßig stattfinden und von kurzer oder längerer Dauer sein. Bei manchen genderfluiden Personen erfolgt der Wechsel nach einigen Wochen, bei anderen nach Monaten oder Jahren. Auch ein situationsabhängiger Wechsel der Geschlechtsidentitäten ist möglich.

Was ist hier los?

Alles ist möglich mit Identität wechsel in Kaleidoskop Regenbogen Genderwelt. Heute männlich, morgen weiblich und übermorgen ...?

Alles wie man sich fühlt...die neue Autonomie die James Martin SJ uns Erklären soll den Homosexualität ist danach nicht fest.

siebenbuerger 21. September 2022: @Bene 16 @lesa

ja, das ist schon wirklich ein bisschen lustig;
Siebenbürger=Siebenschläfer :))

Lemaitre 21. September 2022: ...

Selbstverständlich sind Homosexuelle so zu behandeln, wie es der Katechismus und das Beispiel Jesu vorgeben.

Aber wer selbst mit der Begrifflichkeit "gleichgeschlechtliche Neigung" ein Problem hat, obwohl dieser ja wertfrei nur ein Faktum beschreibt, der sollte sich überlegen, wie er aus der Blase rauskommt, die ihn dies sagen lässt.

Bene16 20. September 2022: @lesa

Sie bringen mich zum Schmunzeln, haben Sie doch ganz unabsichtlich aus einem Siebenbürger (Transsylvanier) einen Siebenschläfer gemacht :)

lesa 20. September 2022: Mit süßen Worten verführen sie die Herzen. Sie dienen nicht Christus.

@siebenschlägfer: gänzliche Zustimmung. Der Hl. Paulus hielt es für barmherzig und eine Gnade, Böses von der Herde fernzuhalten. "17 Ich ermahne[6] euch aber, Brüder, dass ihr achthabt auf die, welche entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Zwistigkeiten und Anstöße ⟨zur Sünde⟩[7] anrichten, und wendet euch von ihnen ab! 18 Denn solche dienen[8] nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen. 19 Denn ⟨die Kunde von⟩ eurem Gehorsam ist zu allen gekommen. Daher freue ich mich euretwegen; ich will aber, dass ihr weise seid zum Guten, doch einfältig[9] zum Bösen. 20 Der Gott des Friedens aber wird in Kurzem den Satan unter euren Füßen zertreten. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!" (röm 16, 17-20)

Chris2 20. September 2022: So viel zum Thema "Die falschen Freunde

des Papstes"...

www.lifesitenews.com/news/pope-appoints-pro-lgbt-fr-james-martin-to-5-more-years-as-vatican-communications-advisor/

Heinz1 20. September 2022: Das widerspricht nicht nur völlig der Lehre sondern auch der Wissenschaft

Einige Studien haben sich im letzten Jahrzehnt damit beschäftigt das Homosexuellen-Gen zu finden das belegen würde, dass Homosexuelle so geboren wurden.

Trotz großangelegter Studien mit tausenden Teilnehmern ist das Fazit jedes Mal glasklar:
Es gibt keine genetischen Gemeinsamkeiten und daher belegen alle wissenschaftlichen Daten einhellig, dass kein Mensch homosexuell geboren wird.

Chris2 20. September 2022: @siebenbuerger

Über solche Leute hält die höchste kirchliche Instanz auf Erden ihre schützende Hand - trotz des himmelschreienden Missbrauchsskandals an zu 80% Buben und ob es dem göttlichen Stifter der Kieche gefällt oder nicht (bekanntlich eher letzteres). Beten wir um ein Wunder und und hoffen auf spätestens das nächste Konklave...

SalvatoreMio 20. September 2022: Da stockt ein wenig das Begreifen!

@Sehr geehrter Stock! Ich nehme an, dass Ihre Worte: " Mi scusi: Siete un antiquario?" - ein freundschaftlicher Spott sein soll!?

Chris2 20. September 2022: Wer schon ein Problem mit dem Begriff

"gleichgeschlechtliche Neigung“ hat und ihn am liebsten verbieten lassen würde, sollte dringend versuchen, aus dieser gefährlichen ideologischen Verbohrtheitsspirale herauszukommen. Oder mal bei der Gender-Ideologie nachlesen, wonach jede Neigung und sogar das Geschlecht jederzeit änderbar seien. Und unsere "Eliten" merken diesen diametralen Widerspruch nicht einmal mehr und pushen beide Ideologien gleichermaßen...

Zeitzeuge 20. September 2022: Mehr über Pater Martin SJ im Link!

Er hat die kirchlich denkbar höchsten Protektoren

und die sind ebenfalls alle "SJ"!

Allein den Betern kann es noch gelingen.......!

www.lifesitenews.com/tags/tag/james-martin/

siebenbuerger 20. September 2022: Kein Verständnis

Mir fehlt immer doch das Verständnis, dass Leute wie Martin immer noch katholische Priester sein dürfen und damit letztlich ihre wirren Gedanken im Namen der Kirche verbreiten dürfen. Auch hier fehlt leider von Rom die Klarheit!

St. Hildegard 20. September 2022: Selbst entlarvend ...

Das erlebt man immer häufiger: Ein Unterscheidungskriterium, eine Tatsache ("gleichgeschlechtliche Neigungen") wird zunehmend als Beleidigung empfunden. In diesem speziellen Fall ist das selbst entlarvend: Ich persönlich habe nämlich keinerlei Probleme damit, wenn mich jemand als "heterosexuell" bezeichnet.
Kann es aber sein, dass die Betroffenen mit ihrem "Anders-Sein" nicht zurecht kommen, weil sie im Grunde selbst spüren, dass es eine Abweichung von der Norm ist und deshalb nicht daran erinnert werden möchten?

HeikeSti 20. September 2022: Da fehlt die Hälfte....

Die Haltung der kath. Kirche steht auf zwei Säulen: Säule 1: keine Diskriminierung und Verunglimpfung von Menschen aufgrund ihres homosexuellen Empfindens, sondern respektvoller Umgang
Säule 2: klare Aussage, dass homosexuelle Akte der Schöpfungsordnung widersprechen und nicht gut geheißen werden können.

P. Martin betont mit Recht Säule 1. Über Säule 2 hört man von ihm nahezu nichts. Dieses Verkürzen der kath. Lehre halte ich für ein großes Problem.

Stock 20. September 2022: @Seeker2000

Mein Votum hier gilt natürlich Ihnen Ausführungen!
Beste Grüße - und mehr von diesem!

Uwe Lay 20. September 2022: Absurd

"Wie ihn Gott erschaffen hat": In eins geetzt wird hierbei, wie jemand von seiner Geburt an ist mit dem, wie Gott ihn geschaffen hat. Das hieße, daß für jeden Blind- und Taubgeborenen gelten würde: Gott habe sie so erschaffen und deshalb sei das gut. Statt daß Jesus also einen Blindgeborenen heilte, hätte er zu ihm sagen müssen: "Gott hat Dich blind geschaffen und so gewollt! Bleibe blind!
Außerdem: Es gibt keinen Beweis dafür, daß die Homosexualität wirklich angeboren oder nicht eher erlernt worden ist.
Uwe Lay Pro Theol Blogspoz

Stock 20. September 2022: Ausgezeichnet

kurz und prägnant das komplexe Problem vorzüglich auf den sozialpolitischen Punkt gebracht! - "der an sich vernunftbegabte Mensch" Mi scusi: Siete un antiquario?

J. Rückert 20. September 2022: Ein Kinderschänder

mit einer tiefen Veranlagung sagt von sich, dass Gott ihn so gemacht habe.
Ein Priester steht am Altar, so wie Gott ihn geschaffen hat.
Bitte, tief durchschnaufen.

Leo Christi 20. September 2022: Warum beleidigend?

Warum soll der Begriff „mit gleichgeschlechtlichen Neigungen“ beleidigend sein? Dabei ist überhaupt nicht von Sünde die Rede, sondern es ist die Umschreibung einer momentan gegebenen erfahrenen Wirklichkeit. Und: Die Kirche diskriminiert doch keinen Menschen wegen seiner Neigungen. Das einzige was die Kirche tut - um des Heils der Menschen willen - ist es, Handlungen (!) als in sich nicht in Ordnung zu kennzeichnen, die im Widerspruch zum Schöpfungsplan Gottes stehen.

Seeker2000 20. September 2022: Zurück zur "Reduzierung aufs Geschlecht"

Jahrezehnte lang haben Frauen dafür gekämpft, dass sie nicht mehr auf ihr Geschlecht und daraus resultierend auf KKK (Küche-Kirche-Kinder) reduziert werden.
Die LGBTQ+*-Fanatiker sind auf dem besten Weg die Errungenschaft, dass man Leute nicht mehr auf ihre Sexualität beschänkt und danach qualifiziert und ihren Wert festmacht, rückgängig zu machen. Heute wird in Stellenanzeigen schon damit geworben, dass man das unterstützt - als ob die sexuelle Ausrichtung etwas mit der Qualifikation für einen Job zu tun hätte. Aber offenbar wird das "wieder" Qualifikationskriterium. Das nenne ich bedenklich.
Unabhängig von dem medialen Hype, den ich für voll daneben halte - wie die Diskussion an sich -, hat wohl keiner - inkl. der "Betroffenen" - die Kollateralschäden dieser Diskussion und "Einwertung" je bedacht. Wann wacht der an sich vernunftbegabte Mensch endlich auf und erkennt was er da tut?

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