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vor 2 Tagen in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Zuständiger Bischof: „Es schien mir notwendig, einen neuen symbolischen Schritt zu unternehmen, um den Zugang zur Basilika für all jene zu erleichtern, die heute nicht mehr über die Schwelle treten können.“
Lourdes (kath.net) Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Lourdes in Frankreich gab am Montag bekannt, dass die Eingänge zur Rosenkranzbasilika, die Kunstwerke des Künstlers Pater Marko Rupnik zeigen, abgedeckt werden. Rupnik war bekannter Mosaikkünstler und Jesuit, bevor inzwischen fast 40 Frauen (meist Ordensfrauen) schwerwiegende Beschuldigungen des sexuellen Missbrauchs gegen ihn erhoben hatten. Der Jesuitenorden hat den Geistlichen inzwischen ausgeschlossen und er wartet auf das vatikanische Gerichtsverfahren. Rupnik hatte seine Mosaike 2008 der neugotischen Fassade der unteren Lourdes-Basilika hinzugefügt.
Bischof Jean-Marc Micas von Tarbes und Lourdes bezeichnete die Entscheidung als einen „zweiten Schritt“ nach seiner ursprünglichen Entscheidung im Juli 2024, die Mosaike nachts und während Prozessionen nicht mehr zu beleuchten, berichtete die „Catholic News Agency“. „Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern schien es mir notwendig, einen neuen symbolischen Schritt zu unternehmen, um den Zugang zur Basilika für all jene zu erleichtern, die heute nicht mehr über die Schwelle treten können“, sagte Micas in einem Online-Beitrag der renommierten Marienerscheinungsstätte.
Die Seitentüren der Basilika wurden am Morgen des 31. März verkleidet, die beiden mittleren Türen werden laut Angaben des Heiligtums in wenigen Tagen verkleidet. Die Verkleidungen sind gelb und tragen kleine Kreuze sowie die Worte „Mit Maria, Pilger der Hoffnung 2025“.
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lamwool vor 25 Stunden: Zusammenhang ?
@Versusdeum, wieso kommen Sie in diesem Thread mit einer solchen Bitte. Was hat Bischof Oster damit zu tun. Und wie stehen Sie zum Thema, welches hier diskutiert wird? Konkrete Massnahmen oder 'Gespräche' führen?
Versusdeum vor 36 Stunden: Bitte für Bischof Oster beten
und für alle Beteiligten. Da läuft offenbar gerade eine Kampagne gegen ihn. Er soll einen Pfarrer je nach Sicht der Dinge wahlweise zu spät oder zu Unrecht suspendiert haben. Vor Ort scheint jedenfalls der Scheitan los zu sein.
Everard vor 2 Tagen: Lamwool
Ich beobachte sogar sehr wenig Mitgefühl. Es sind meist sehr allgemen formulierte Phrasen, welche es für die Geschädigten sogar noch schlimmer macht, weil sie sich nicht ernst genommen fühlen. Im Rupnik Fall wird sogar keck beschwichtigt und Kaltmiete es habe sich ja um bereits erwachsene Frauen gehandelt. Dass er da seine Autorität schamlos ausgenutzt und missbraucht hat ist nicht weniger anstößig.
lamwool vor 2 Tagen: Halbheiten halt
Warum werden diese Werke nicht einfach entfernt?
Ich zitiere: " Trotz vieler Missbrauchsvorwürfe verwendet der Vatikan immer noch Kunstwerke des Ex-Jesuiten Marko Rupnik. Der Kommunikationschef der Kurie will daran auch festhalten. Nun widerspricht der oberste Kinderschützer des Papstes. "
Ich frage mich (und Euch), ob das nicht ein gewohntes Verhalten Roms ist? Im Prinzip nichts tun.
Und die Geschädigten erhalten salbungsvolles Mitgefühl....
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