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Wiener Kardinal Schönborn: „Johannes Paul II. war ein ‚Fels des Gebetes‘“

vor 36 Stunden in Spirituelles, 1 Lesermeinung
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In der Kapelle des Papstes erlebte Schönborn „einen Moment mit einem Mann, der im Gebet versank: Johannes Paul II war ein ‚Fels des Gebetes‘, er war ein Mann, der im Gebet verwurzelt war“.


Wien-Vatikan (kath.net/pl) „Heute vor zwanzig Jahren – viele von uns erinnern sich daran, als sei es gestern gewesen – ist der Heilige Johannes Paul II. ‚ins Haus des Vaters‘ zurückgekehrt. Ich hatte das Privileg, ihm oft zu begegnen.“ Das schreibt Christoph Kardinal Schönborn, der emeritierte Erzbischof von Wien, auf seinem Facebookauftritt in einem mit seinem Kürzel gezeichneten Beitrag. Dazu postet er ein Foto, das eine der Begegnungen zwischen ihm und dem Papst aus Polen zeigt. Es sei eine seiner stärksten Erfahrungen „unter den vielen Treffen mit Johannes Paul II.“ gewesen, eines Abends in Rom vom Papst zum Essen eingeladen worden zu sein. Schönborn erinnerte mit seinem Posting an den 20. Todestag des inzwischen heiliggesprochenen Karol Wojtyła/ Papst Johannes Paul II.


Der Wiener Kardinal schildert wörtlich: „Ich war in Rom, um am Katechismus der Katholischen Kirche zu arbeiten. Zum Abendessen waren wir zu dritt: der Heilige Vater, sein Sekretär Dziwisz und ich. Am Ende des Abendessens ging der Papst – wie immer – in die Kapelle und lud mich ein, mit ihm zu gehen. Nichts Besonderes, aber das Beeindruckendste war, wie ich ihn beten hörte: Er seufzte, er sagte Worte, die ich nicht verstand. Ich erlebte einen Moment mit einem Mann, der im Gebet versank: Johannes Paul II. war ein ‚Fels des Gebetes‘, er war ein Mann, der im Gebet verwurzelt war. Außerdem war ich immer beeindruckt von dem, was ich nur mit tiefer Stabilität und Ruhe beschreiben kann, die Johannes Paul II. verkörpert und ausgestrahlt hat.“

Archivfoto (c) Kardinal Schönborn/Facebook

 


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Lesermeinungen

Hängematte vor 35 Stunden: Mit einem Wort, ein großer Heiliger.

Wieviele Menschen durch ihn zum Glauben gekommen sind oder ihn wieder gefunden haben, werden wir erst im Himmel erfahren.
Er war ganz in Jesus und Maria und war ein Transparent des liebenden Vatergottes.

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