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vor 4 Tagen in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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„InfoVaticana“: Der Präsident der Italienischen Bischofskonferenz gilt eigentlich dem progressiven Umfeld von Papst Franziskus zugehörig, doch er hat eine Rolle als Brücke zwischen den verschiedenen liturgischen Empfindungen innerhalb der Kirche
Rom (kath.net) Die Bestätigung, dass Kardinal Matteo Zuppi 2025 erneut der feierlichen Vesper der Summorum Pontificum-Wallfahrt vorstehen wird, unterstreicht seine Rolle als Brücke zwischen den verschiedenen liturgischen Empfindungen innerhalb der Kirche. So bewertet das spanischsprachige katholische Nachrichtenportal „InfoVaticana“ diese Information.
Bereits im Oktober 2022 hatte Zuppi die Vesper bei derselben Versammlung im Pantheon in Rom geleitet, dies hatte für große Überraschung gesorgt. Obwohl er allgemein als „progressiver“ Kardinal im Umfeld von Papst Franziskus galt, zeigte er sich auch offen gegenüber Gruppen, die mit der Tridentinischen Messe verbunden waren. Obendrein war es nicht das erste Mal, dass Zuppi sich der traditionellen Liturgie annäherte, so „InfoVaticana“. Während seiner Zeit als Weihbischof in Rom hatte er die Feiern nach dem Messbuch von 1962 geleitet, und als Erzbischof von Bologna erlaubte er die Fortsetzung der lateinischen Messen auch nach der Veröffentlichung des Motu proprio Traditionis Custodes.
Diese Wallfahrt wird jährlich in Rom für die Freunde der Tridentinischen Messe begangen, berichtet „InfoVaticana“. Sie wurde 2012 durch den Coetus Internationalis Summorum Pontificum ins Leben gerufen. Jedes Jahr kommen Priester und Gläubige aus aller Welt nach Rom, um ihre Treue zum Papst und ihre Verbundenheit mit der traditionellen Liturgie zum Ausdruck zu bringen. Die Veranstaltung umfasst Prozessionen, Vorträge, feierliche Vespern und ein Pontifikalamt im Petersdom.
Foto: Archivbild Kardinal Zuppi © Italienische Bischofskonferenz
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Versusdeum vor 3 Tagen: Ein wirklich "für alles offener" Progressiver?
Gibt es das auch noch? Sogar offen für die überlieferte Liturgie der Kirche? Das klingt doch sehr erfreulich, zumal Kardinal Zuppi sie offenbar angemessen und würdig zelebriert.
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