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vor 22 Stunden in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Brandursache noch unklar, Zusammenhang mit Silvesterböllern gilt derzeit als wahrscheinlich – Die frühere katholische Kirche wurde seit 1977 als Konzert- und Hochzeitskirche genutzt – Es blieben nur brandgeschwärzte Außenmauern übrig
Amsterdam (kath.net/pl) Die frühere katholische Vondelkirche, ein bedeutendes Kulturdenkmal der Stadt Amsterdam, ist in der Neujahrsnacht niedergebrannt. Das Feuer brach gemäß Bildmaterial in der Turmspitze aus, bald brannte der ganze Turm lichterloh und stürzte dann ein. Auch das Dach und die Innenausstattung wurden ein Opfer der Flammen, von der Kirche blieb nur eine Ruine übrig. Durch großen Feuerwehreinsatz konnte trotz des starken Windes ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude mühsam verhindert werden. Die neogotische Kirche war 1872-1880 erbaut worden und hatte in ihrer katholischen Zeit „Kirche vom Allerheiligsten Herzen Jesu“ geheißen, sie zählte seinerzeit mit zu den ersten Kirchen, die dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht waren. Diese Herz-Jesu-Kirche war vom Bistum Haarlem-Amsterdam 1977 profaniert worden und diente seither als Konzert- und Hochzeitskirche.
In der Silvesternacht 2025 auf 2026 wurde kurz vor 1 Uhr ein Feuer an der Turmspitze beobachtet. Das Feuer griff schnell auch auf das Dach über und schon gegen 2 Uhr in der Neujahrsnacht stürzten Turm und Dach ein.
Die Brandursache ist noch unbekannt. Wegen des Zeitpunktes gilt es derzeit aber als wahrscheinlich, dass das Silvesterfeuerwerk das Feuer verursacht hat - ob es sich dabei gegebenenfalls um bewusstes Beschießen der Kirche oder um ein Versehen handeln könnte, wird sich im Nachhinein vermutlich nicht mehr ermitteln lassen.
In den Niederlanden war dies das letzte Silvesterfeuerwerk für Privatleute gewesen. Ab dem kommenden Jahr gilt ein gesetzliches Böllerverbot. Der WDR berichtet, dass die Menschen für dieses letzte Feuerwerk teilweise große Vorräte eingekauft hätten. Gemäß Polizeiangaben habe auch die Einfuhr von illegaler, teils sehr gefährlicher Pyrotechnik zugenommen. Es gab in den Niederlanden einen Toten im direkten Zusammenhang mit den Böllern. Polizeibeamte waren verschiedenenorts mit Böllern und sogar mit Molotwcoctails beworfen worden. Der Notruf war landesweit überlastet gewesen.
Symbild (c) pixabay/picjumbo
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rosenstaedter vor 11 Stunden: Sprüh-Kerzen in Champagnerfalschen könnten den Brand ausgelöst haben
wenn man die Bildern "Glauben" schenken kann oder besser muss, war ein Grund für diese vermeidbare Katastrophe im Kanton Wallis.
Ich befürchte die Zahl der Toten wird noch steigen und viele werden ein Leben lang an diesen Brandmahlen leiden!
Finn Zehender vor 11 Stunden:
@leplatist
Zustimmung: Feuerwerk in Händen von betrunkenen Privatpersonen ist sträflicher Leichtsinn.
@versusdeum
Ein Geldautomat war weder in der Bar von Crans-Montana noch in der Vondel-Kirche und in letzterer auch keine Drogen.
leplatist vor 14 Stunden:
Sollte sich Böller zu Silvester als die eigentliche Brandursache erweisen, so wie es wohl auch in der Bar in Crans-Montana gewesen ist, dann sollte das ein Grund für ein weltweites Böllerverbot für Privatpersonen sein!
Versusdeum vor 21 Stunden: Ein Land im Griff von Drogenbanden und Geldautomatsensprengern
Zu Hintergründen der Angriffe in den Niederlanden (nicht zwangsläufig auch auf diese Kirche): Die Niederlande sind, wie Schweden, längst Opfer ihrer liberalen Einwanderungspolitik geworden. Bei den Schwerkrimminellen, die in Deutschland bis Bayern hinab schon zig Geldautomaten in die Luft jagten, handelt es sich meist um Nordafrikaner und auch für Drogen sind die NL "eine der wichtigsten Drehschreiben Europas". Wie man dem Artikel entnehmen kann, heißen auch hier die Täter eher nicht Piet oder Ruben. Zu Schweden empfehle ich den Artikel "Gefährdetes Gebiet (Schweden)" bei Wikipedia ("Utsatta Omraden"), der erst weiter hinten erwähnt, "Banden, die in den Vorstädten aktiv sind, bestehen zu 50 bis 60 Prozent aus gebürtigen Schweden. In den meisten Fällen sind ihre Eltern eingewandert." In Deutschland haben bei der Gewaltkriminalität haben hierzulande 39% der Tatverdächtigen keinen deutschen Pass und Doppel- und Mehrfachstaatsbürger erfasst man praktischerweise gleich als "Deutsche".
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