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Massenproteste im Iran - Fällt auch dort das Regime nach US-Druck?

vor 20 Stunden in Chronik, 1 Lesermeinung
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Die Proteste werden immer größer, auch hier schweigen viele Medien - Mindestens 45 Tote - Mullah-Regime schaltet Internet landesweit ab. Elon Musk schaltet Starlink für gesamten Iran frei -US-Präsident Trump macht Druck auf die Mullahs


Teheran-Washington DC. (kath.net)
Seit mehr als 12 Tage demonstrieren im Iran tausende Menschen gegen das Mullah-Regime. Mehr als 45 Menschen sollen laut BILD bereits vom Regime getötet worden sein. Die Lage eskaliert anscheinend immer mehr. Laut AP gab es gestern in Teheran eine große Demo, bei den Parolen wie "Tod der Islamischen Republik“ und „Tod dem Diktator" gerufen wurden. Das Regime wehrt sich inzwischen auf allen Ebenen. Seit Donnerstag soll es landesweit kein Internet mehr geben. Doch Elon Musk, der Chef von Tesla + X und auch Starlink, hat jetzt sein Satelliten-Internet für den gesamten Iran gratis zur Verfügung gestellt und hilft der Freiheits-Bewegung.

Druck auf die Mullahs kommt seit Tagen auch von US-Präsident Donald Trump. Dieser warnte das Regime, dass man eingreifen werde, falls gegen Demonstranten brutal vorgegangen werde. "Ich habe ihnen klargemacht, dass wir sie sehr hart treffen werden, falls sie Menschen töten", wird Trump zitiert. Bereits vor einigen Monaten gab es ein koordinierten Angriff auf den Iran mit Beteiligung der USA. Dies könnte sich jetzt wiederholen. Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, ermutigte laut BILD, die Proteste fortzuführen. "Ich warne die Islamische Republik, ihren Führer und die Revolutionsgarden: Die Welt und der Präsident der Vereinigten Staaten beobachten Sie genau. Ihre Unterdrückung des Volkes wird nicht unbeantwortet bleiben."


Während die Proteste auf X überall ein Thema sind, berichten öffentlich-rechtliche Medien im deutschsprachigen Raum sehr wenig. Armin Laschet , der bekannte CDU-Politiker, schrieb dazu auf X: "Ohne X wüsste man nicht, dass im Iran in diesen Stunden eine Revolution stattfindet. Der Mut der Menschen auf den Straßen überall im Iran ist heldenhaft. Sie haben das Interesse der Weltöffentlichkeit verdient."  Und Norbert Bolz, der bekannte Medienethiker , schrieb auf X: "Um die Gefühle unserer Islamisten nicht zu verletzen, berichtet der ÖRR nicht über die Proteste im Iran. Sehr rücksichtsvoll."

BILD-Reporter Filipp Piatov schrieb in dem Zusammenhang auf X.: "Viele jener, die nach dem Sturz von Diktatoren gern empört aufs Völkerrecht verweisen, schweigen still, während das iranische Regime auf die mutigen Demonstranten schießen lässt."
 

 

BREAKING:

The Islamic regime has opened fire on anti-regime protesters in Fardis, Iran.

Dozens of people are reported to have been murdered.

Spread this video far and wide! pic.twitter.com/k8EuuJ4PP9

— Visegrád 24 (@visegrad24) January 9, 2026

Tag 12 - Tausende Menschen sind in Teheran und anderen iranischen Städten grade auf die Straße, um gegen das Mullah-Regime zu protestieren. #Iran pic.twitter.com/f11XMHdh58

— Iman Sefati (@ISefati) January 8, 2026

Nach Aufruf von Prinz Reza Pahlavi: Hunderttausende strömen auf die Straßen
Tag 12 – Mashhad – Iran
Geburtsstadt von Ayatollah Ali Khamenei pic.twitter.com/SJrR5YBtw6

— Iman Sefati (@ISefati) January 8, 2026

 


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Lesermeinungen

Versusdeum vor 14 Stunden: Doch noch der Friedensnobelpreis?

Falls es Präsident Trump ohne offenen Krieg gelingen sollte, Venezuela und (indirekt auch) dem Iran einen "Regime Change" oder gar den Weg zur Demokratie zu ermöglichen und er dadurch auch noch den Krieg in der Ukraine beenden könnte (niedriger Ölpreis und Wegfall iranischer Drohnen würde Russland schwächen und Putin zu ernsthaften Verhandlungen zwingen), sollte ihm der Friedensnobelpreis kaum mehr zu nehmen sein. Allein schon die langen Gesichter des woken Empöriums noch einmal sehen zu dürfen, wäre es wert, so wie im deutschen örTV am Tag der ersten Wahl Donald Trumps.

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