kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

vor 10 Stunden in Prolife, 2 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Griechisch-orthodoxen Bischöfe von Griechenland haben die Abtreibungspläne der EU scharf kritisiert.


Athen (kath.net)
Die Griechisch-orthodoxen Bischöfe von Griechenland haben die Abtreibungspläne der EU scharf kritisiert. Dies berichtet "Vima Orthodoxias". Gewarnt wird angesichts des Kindermords vom Bethlehem vor einem demografischen Niedergang Europas. Die Stellungnahme der Bischöfe ist eine Reaktion auf einen Beschluss des Europäischen Parlaments von Mitte Dezember, bei dem eine Mehrzahl der Abgeordneten eine Bürgerinitiative unterstützt, die die Einrichtung eines EU-Fonds für das Töten ungeborener Kinder möchte. So sollen unter anderem sogar Reisekosten übernommen werden, damit beispielsweise polnische Bürger, die abtreiben wollen, in Deutschland gratis abtreiben können. Für die Bischöfe ist dies eine ideologische Agenda, die das menschliche Leben völlig abwertet. Mitte März soll der Vorschlag der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt werden.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

modernchrist vor 5 Stunden: Hoffentlich nimmt sich unsere DBK,

wenn sie im Februar tagt - und sogar einen neuen Vorsitzenden wählt - diese tapferen griechisch-orthodoxen Bischöfe zum Vorbild und weigert sich mal wortgewaltig zu tolerieren, dass Leute aus dem Ausland (müssen immer auch eine Begleitung haben!) eingeflogen werden können, um ihr Kind hier gratis töten zu lassen! Unsere Ärzte sollen dann noch die Kinder anderer Länder töten! Perverser geht es nicht. Hier müssen Aufschrei und Widerstand artikuliert werden!

ottokar vor 5 Stunden: Müssten nicht alle christlichen Kirchenvertreter Europas laut aufschreien?

Wenn sie das mit der ihnen zur Verfügung stehenden Macht täten, dann hätte das Wirkung.Wo bleiben Strassenproteste, wo werden Europaabgeordnete von ihren Wählern zurückgepfiffen? Wie sagte doch Mutter Teresa von Kalkutta bei der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.Dezember 1979 in Oslo: "Der grösste Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes,das im Schoss seiner Mutter ermordet wird. Wenn ihr den Frieden wollt, dann rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm "! Die ungeheure Tatsache der heutigen Selbstverständlichkeit der Tötung ungewollter Kinder ist mit Sicherheit die entscheidende Ursache für unserer derzeitige unruhige Welt, die grausamen Kriege und Hungersnöte.Offiziell werden heute weltweit 73Millionen Kinder jährlich im Mutterleib getötet. Die Dunkelziffer aber ist erheblich grösser.Die Kriege und Nöte werden deshalb weiter gehen, schlimmer werden...

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz