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vor 4 Stunden in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Diözesanbischof Michael Martin hat in einem Hirtenbrief unter anderem angeordnet, Kommunionbänke und Kniebänke für den Kommunionempfang nicht zu verwenden.
Charlotte (kath.net/jg)
Mehr als 30 Priester der US-Diözese Charlotte (Bundesstaat North Carolina) haben eine Reihe von Fragen („dubia“) an den Vatikan geschickt. Hintergrund sind liturgische Vorgaben von Diözesanbischof Michael Martin (64), berichtet die katholische Nachrichtenseite The Pillar.
Bischof Martin hat unter anderem angeordnet, alle Kommunionbänke, also Kommuniongitter, und Kniebänke für den Kommunionempfang zu entfernen.
Die Dubia wurden am 5. Januar brieflich an das Dikasterium für Gesetzestexte gesandt. 31 Priester des Bistums Charlotte haben das Schreiben unterzeichnet. Das ist ungefähr ein Viertel aller Priester der Diözese. Der Brief liegt The Pillar vor.
Er ist eine Reaktion auf einen Hirtenbrief, den Bischof Martin im Dezember 2025 veröffentlicht hat. Darin verlangt der Diözesanbischof, dass Kommunionbänke, Kniebänke und Betstühle beim Empfang der Kommunion nicht verwendet werden dürfen. Die neuen Regeln sollen im Jahr 2026 in Kraft treten. Bewegliche Vorrichtungen müssen bis 16. Januar entfernt werden.
Die Priester ersuchen in ihrem Schreiben an den Vatikan um formelle Anleitung und Klärung der Frage, ob ein Diözesanbischof die Autorität hat, liturgische Änderungen durchzusetzen, wie sie Bischof Martin in den letzten Monaten vorgegeben hat.
Für zusätzliche Verunsicherung hat ein Entwurf über weitere liturgische Änderungen gesorgt. Der Entwurf, der weitere, detaillierte Vorschriften über die Liturgie in der Diözese Charlotte enthält, ist im Sommer 2025 an die Öffentlichkeit gelangt. Unter anderem sollen bestimmte Arten von Messgewändern, Altarkreuzen und Kerzen auf Wunsch des Bischofs nicht mehr verwendet werden. Gleiches gilt für die Verwendung der lateinischen Sprache und die Rezitation der Gebete, welche die Priester beim Anlegen der Messgewänder sprechen. Dies soll gestrichen werden.
„Sowohl der Brief vom vergangenen Sommer als auch der Hirtenbrief vom 17. Dezember“ haben unter den Priestern und den Gläubigen der Diözese Charlotte viel Besorgnis ausgelöst, insbesondere in jenen Pfarren, die den Gläubigen die Verwendung der Kommunionbänke oder von Betstühlen für den Empfang der Heiligen Kommunion erlaubt haben“, heißt es im Begleitbrief zu den Dubia wörtlich.
Die Priester berufen sich unter anderem auf die Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch, welche den Gläubigen unter anderem den knieenden Empfang der Kommunion ausdrücklich zusichert.
In den Dubia fragen die Priester unter anderem, ob ein Diözesanbischof die Verwendung von Kommuniongittern untersagen und deren Entfernung anordnen kann. Sie stellen in Frage, ob ein Diözesanbischof das Tragen bestimmter Messgewänder, gegen die kein Verbot in der Kirche besteht, untersagen kann.
Seit seinem Amtsantritt im Mai 2024 ist Bischof Martin immer wieder in die Kritik geraten. Unter anderem werden ihm „willkürliches Mikromanagement“ und ein autokratischer Führungsstil vorgeworfen.
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ThomasR vor 1 Stunden: vergleichbare Anfragen auch aus Deutschland dringendst gefragt (insbesondere München
+ würzburg
z.B. über Erstkommunion ohne Beichte für nichtbehinderte KInder
über NIchtanwendung von Motu prpoptrio Spiritus domini von Papst Franziskus (Frauenpredigten sind weiterhin unzulässig - übrigens auch in München nicht, vgl Link )
über Missachtung der Vorschriften zur Verteilung der Hlg Kommunion ohne Kommunionpatene (usus in München, seit wenigstens 30 Jahren in Münchner Frauendom nicht angeboten) (Redemptionis sacramentum Nr.93:. Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen. [180] ")V
Über Nutzung der katholischen Kirchen und geweihten Altäre für die Feier der evangelischen Abendmahlsfeier (auch München, momentan St. Jakob am Anger) wenn ausreichend andere Räume vorhanden sind
Spenndung von Sakramenatalien wie Aschekreuzauflegung durch Pastoralassitenten und- asssitentinnen - im Chiemgau bereits vorgekommen auch EB München mit Freising
www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten
anjali vor 3 Stunden: Änderung und Verbot
Aber weshalb?? Mit welchem Zweck??????Kann ein Bischof etwas verbieten was nicht verboten ist? Und ist man dann zu Gehorsamkeit verpflichtet?
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