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vor 17 Stunden in Familie, 5 Lesermeinungen
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Katholische Zeitung L'Avvenire der italien. Bischofskonferenz verschweigt beim Thema "Begleitung von Transgender-Jugendlichen" die katholische Anthropologie und Moral.
Mailand (kath.net/jg)
Die der italienischen Bischofskonferenz nahestehende Tageszeitung Avvenire hat am 11. Januar einen redaktionellen Artikel veröffentlicht, der eine „Änderung“ des Geschlechts bei Transgender-Jugendlichen gutzuheißen scheint. Die italienische Bischofskonferenz hat bei ihrer letzten Vollversammlung ein Dokument veröffentlicht, welches die katholische Kirche in Italien dazu auffordert, „diskriminierende Haltungen“ abzulegen und homosexuelle und transgender Personen sowie deren Familien zu akzeptieren und zu begleiten.
Anlass für den Artikel in Avvenire war ein Urteil in La Spezia, in welchem ein Gericht geurteilt hat, dass die Geburtsurkunde einer 13-jährigen Person geändert werden soll. In dem neu auszustellenden Dokument müssen der neu angenommene Vorname und die geänderte Geschlechtsidentität angegeben werden.
Der Zeitungsartikel berichtet, wie Eltern reagieren, wenn ihr Kind sich nicht mit seinem biologischen Geschlecht identifiziert. Anhand zweier Familien werden Themen wie „Änderung“ des Geschlechts im Kontext von Transgender-Jugendlichen vor dem Hintergrund aktueller rechtlicher Entwicklungen in Italien behandelt. Der Artikel bezieht sich dabei ausdrücklich auf das Abschlussdokument der italienischen Bischofskonferenz. Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna und Vorsitzender der italienischen Bischofskonferenz, gilt als Verfechter einer offenen Haltung gegenüber der LGBT-Ideologie in der Kirche.
Die Mutter einer der Familien ist im Vorstand der Organisation GenerAzioneD. Sie ist der Ansicht, dass es Personen gibt, die „authentisch transgender“ sind, mahnt aber zur Vorsicht bei „Geschlechtsänderungen“ bei Jugendlichen. Es gebe keine objektive Diagnose für Geschlechtsdysphorie. Diese Einschätzung beruhe im Allgemeinen auf subjektiven Gefühlen, deren Verlässlichkeit bei Kindern im Alter von zehn bis zwölf Jahren in Frage zu stellen sei. In diesem Alter könnten Kinder die langfristigen Folgen nicht richtig einschätzen, sagt sie.
Sie zitiert eine deutsche Studie, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass mehr als 90 Prozent der Fälle von Geschlechtsdysphorie bei Kindern nach einigen Jahren wieder verschwinden und die Personen ihr biologisches Geschlecht akzeptieren.
Das zweite Beispiel schildert den Weg von „Chanel“. Von früher Kindheit an soll „Chanel“ Präferenzen gezeigt haben, die Mädchen entsprechen. Dies habe sich in späteren Jahren nicht geändert, sodass es zu einem „Coming Out“ kam. „Chanel“ begann eine „Geschlechtsänderung“ unter professioneller Begleitung. Die Familie berichtet aber davon, dass sie in ihrer Pfarre gemieden worden sei und sich isoliert gefühlt habe.
Im Abschlussdokument der italienischen Bischofskonferenz wird die anthropologische Sicht, wie sie von der katholischen Kirche vertreten wird, nicht erwähnt. An den Stellen, an denen indirekt auf sie verwiesen wird, wird sie als marginal oder der persönlichen Erfahrung untergeordnet dargestellt.
Im Mittelpunkt des Dokuments stehen persönliche Erfahrungen, die als Hauptkriterien für das Verstehen dessen, was gut und angemessen sei, präsentiert werden. Wenn eine bestimmte Erfahrung oder Identität existiert und ehrlich gelebt wird, dann sollte sie akzeptiert und unterstützt und nicht anhand einer bestimmten Moral oder eines anthropologischen Rahmens bewertet werden.
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Bruder Konrad vor 9 Stunden: Non serviam - Ich bin mein eigener Gott
Nur drei Beispiele:
In die vorgefundene Natur/Geschlecht einfinden? Nein – danke!
Ich bestimme selbst mein Geschlecht
In die Last als Eltern einfinden?
Nein – danke!
Abtreibung
In die Last der Krankheit/des Alters einfinden? Nein – danke!
Assistierter Suizid
(siehe z.B. aktuell: kath.net 89374 )
Luzifer lässt grüßen!
Johannes14,6 vor 13 Stunden: Bleiben wir im Lande..
und betrachten wir die "Handreichungen" zur Sexualpädagogik, die im Bistum Limburg und im Erzbistum Hamburg vor kurzem veröffentlicht wurden, in denen von CHRISTLICHEM Menschenbild, von katholischer Sexualmoral praktisch gar nicht mehr die Rede ist, obwohl beim Synodalforum IV das Papier zur Sexualmoral mangels Zustimmung nicht verabschiedet wurde.
Dann war die Schulkommission der DBK beauftragt, einen Entwurf zum Thema zu überarbeiten, stellte diesen aber unabgestimmt und eigenmächtig als "Veröffentlichung der DBK" vor.
Bischof Oster protestierte: "Nicht in meinem Namen" und legte eine sehr differenzierte Kritik vor, eben basierend auf dem christlichen Menschenbild und der Heranbildung der Persönlichkeit, die mehr umfaßt als den (alles dominierenden) Aspekt der Geschlechtlichkeit.
https://stefan-oster.de/geschaffen-erloest-geliebt-kommentar/
Versusdeum vor 15 Stunden: Schwere Sünden an Kindern in der Selbstfindungsphase
Wer irreparable chemische, hormonelle oder gar chirurgische Eingriffe zur (rein optischen!) "Geschlechtsangleichung" an Kindern vornimmt oder dies auch nur propagiert, anstatt sie behutsam zu begleiten, versündigt sich schwer an ihnen (und seien es auch ganze Bischofskonferenzen!)! Das gilt insbesondere in Zeiten der Pubertät, in denen das Gehirn alles mögliche "austestet". War damals selbst einmal in einen eher mädchenhaften Buben "verknallt". Ging vorbei. Und selbst, wenn ich heute finde, dass ein Mann gut aussieht, hat das rein gar nichts mit homophilen oder gar homosexuellen Neigungen zu tun.
SalvatoreMio vor 15 Stunden: Die Reifung zu "Mann oder Frau"
Die Phase der Pubertät ist eine herausfordernde Zeit, die sich nicht nur durch die körperlichen Veränderungen ausdrückt, sondern durch unser Verhalten: manchmal aufmüpfig, aggressiv, großspurig oder albern. - Ich erinnere mich, wie ich ein wenig Angst davor bekam, mich damals als "weibliches Wesen" deutlich und endgültig zu begreifen. Nach und nach ordnen sich die Gefühle, bei den meisten wieder, denke ich. - Zu meiner Jugendzeit war im allgemeinen nicht nur der Arbeitstag der Frau deutlich anders als die des Mannes, sondern auch die "äußere Aufmachung". Beides hat sich weitgehend aneinander angeglichen, und ich frage mich: kann das nicht sogar erschwerend sein für die Akzeptanz des angeborenen Geschlechtes?
gebsy vor 17 Stunden: Vergelt's Gott!
Als 1954 Geborener habe ich von dieser Not tatsächlich noch nichts mitbekommen.
Persönlich hatte ich immer den Eindruck, dass sich eine Minderheit um Vorrechte bemüht, welche alles auf den Kopf stellen ...
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