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Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!

vor 36 Stunden in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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2012 legte Benedikt XVI. einem todkranken US-Amerikaner die Hand auf. Es folgte eine unerklärbare Heilung. 2021 wurde der Mann zum Priester geweiht. Jetzt wird das Wunder im Rahmen eines Seligsprechungsprozesses untersucht.


Mailand (kath.net/rn)

Gab es nach einem Treffen mit Benedikt XVI. ein erstes, unerklärliches Wunder? Der Vatikan überprüft derzeit den Fall von Peter Srsich, der aus Colorado (USA) stammt. Srsich hatte einen schweren Tumor – laut der Zeitung „Il Giornale“ ein fortgeschrittenes Hodgkin-Lymphom, das auf sein Herz drückte. Der Tumor war bereits sehr groß; die Ärzte hielten eine Biopsie unter Anästhesie für äußerst riskant. Doch dann traf der todkranke US-Amerikaner 2012 Papst Benedikt, der ihm die Hand auflegte und – offensichtlich ohne vorheriges Wissen – die Hand genau dort hinlegte, wo sich der Tumor befand. Möglich machte das Treffen die US-Organisation „Make-A-Wish“, die schwerkranken Kindern und Jugendlichen entsprechende Wünsche erfüllt. Es folgte aus medizinischer Sicht offensichtlich eine unerklärbare Heilung. Am 15. Mai 2021 wurde Peter Srsich zum Priester geweiht. Sein Fall wird jetzt laut dem Zeitungsbericht im Rahmen des Seligsprechungsprozesses für den emeritierten Papst genauer untersucht.“


 


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Lesermeinungen

kleingläubiger vor 12 Stunden:

Ein heilig gesprochener Papst Benedikt XVI wäre natürlich die Höchststrafe für den suizidalen Weg. Und genau deshalb hoffe auch ich auf eine schnelle Heiligsprechung.

Hope F. vor 13 Stunden: Wir sind nicht befugt, darüber zu urteilen

aber es würde mich sehr freuen, wenn dieser treue und ergebene, demütige Diener Gottes auf Erden selig gesprochen würde. Denn keiner ist austauschbar und es ist keinesfalls egal, wer die Hand auflegt. Es bedarf der Gnade Gottes zu heilen und geheilt zu werden.

Wirt1929 vor 20 Stunden: Der Möglichkeit des Wunders

nicht widersprechen wollend, mag ich die anhaftende Sensationsberichterstattung nicht sonderlich. Persönlich begegnete ich Papst Benedikt XVI bei seiner Verabschiedung als Erzbischof in München und im kurzen Gespräch während einer Pilgerfahrt 1988 in Rom. Er war halt nicht der abgehobene intellektuelle Theologe, sondern auch in kurzen Begegnungen ein dem Menschen freundlich zugetaner Seelsorger. Gerade sein auch für mich überraschender Rücktritt zeigte seine Größe im Umgang mit Macht in Verantwortung. Seine persönliche Einschätzung der Rücktrittsgründe haben mich damals noch mehr gelehrt, demütig zu sein. Sein theologisches wie auch persönliches Vermächtnis wird noch sehr lange nachhallen und lässt mich schon jetzt Ihn im Bittgebet für uns um Hilfe anrufen. Heiliger Papst Benedikt XVI bitte für uns!

Schillerlocke vor 27 Stunden: Das Santo-Subito sollte eine Ausnahmeregelung bleiben.

Vor allem bei Päpsten. Auch wenn wir in den letzten Jahrzehnten und im letzten Jahrhundert eine durchgängige Reihe verehrungswürdige Päpste hatten, so sollten die Verfahren zur Selig- und Heiligsprechung kein Automatismus sein.
Im Blick auf die imposante Jahrhundert-Erscheinung von Johannes Paul den II., mag die schnelle Heiligsprechung geboten gewesen sein. Es sollte aber m. E. ansonsten späteren Generationen obliegen, nach genauer Erwägung solch gewichtige und kaum reversible Entscheidungen zu treffen, wenn es an der Zeit ist. Ein Papst, der zurückgetreten ist, hat einen solch bedeutsamen historischen und zukunftswirksamen Schritt getan, dass unsere Generation Bescheidenheit und Zurückhaltung üben sollte. Wenn er vor Gott heilig ist, schmälert das die Verdienste von Papst Benedikt sicher nicht, wenn zugewartet wird, um seinen Weg zur Heiligkeit auch von menschlicher Seite später nachzuvollziehen. Er selber hätte daran wohl keinen Anstoß genommen.

HeJo vor 28 Stunden: Auch Judas Iskariot ...

... hat zu Lebzeiten Wunder getan, denn allen 12 (!) Aposteln hat der Herr die Vollmacht gegeben, Krankheiten zu heilen und Dämonen auszutreiben. (Lk 9,1)

Deshalb sind Wunder, die einer Selig- oder Heiligsprechung zugrunde liegen, stets Wunder, die nach dem Tod des Heiligen geschehen sein müssen.

Dass aber Pp. Benedikt XVI. ein Heiliger ist, daran ist kein Zweifel.

ottokar vor 30 Stunden: Was glaubt ihr, wieviele Heilige im Himmel sind, die nie heilig gesprochen wurden?

Und was glaubt ihr, wieviel Heilige tatsächlich unerkannt, unbemerkt unter uns leben? Die Heiligsprechung ist ein irdischer Akt , bei dem wir nicht einmal kontrollieren können, ob ihn der Himmel akzeptiert. Man sollte nicht allzu schematisch denken, sonder verstehen wollen, dass solche Menschen , die Jesus über alles lieben und für und mit seiner Botschaft leben, heilig sind (Bischof Oster). Besonders auch solche, die den Glauben an Jesus Christus weiter geben und bereit sind für den Nächsten zu leben.

Cyprian63 vor 34 Stunden: @MarinaH

Bis jetzt und grundsätzlich zählen die Wunder nach dem Tod für eine Seligsprechung. Papst Leo könnte theoretisch dazu eine Dispens geben.
Eines aber ist sicher, wenn Papst Benedikt durch sein Gebet bereits auf Erden ein Wunder vollbracht hat, wird er das im Himmel auch hinbekommen.

heikostir vor 34 Stunden: Im Rahmen eines Seligsprechungsprozesses?

Ich habe bislang nirgends gelesen, dass ein formeller Seligsprechungsprozess eingeleitet worden wäre.

Habe ich da etwas übersehen?

@MarinaH: Ich bin zwar kein Experte in diesen Fragen, meine mich aber auch daran erinnern zu können, dass es die Prüfung von Ereignissen geht, die sich NACH dem Tod eines potentiellen Kandidaten für die Seligsprechung ereignet haben.

Triceratops vor 34 Stunden: Ganz abgesehen von dem, was ich unten geschrieben habe:

Was soll das bedeuten: "Sein Fall wird jetzt im Rahmen des Seligsprechungsprozesses für den emeritierten Papst genauer untersucht."
Wann soll den dieser Prozess eröffnet worden sein? Handelt es sich bei dem Ganzen nicht vielleicht doch nur um irgendwelche Spekulationen in irgendwelchen Zeitungen und sonstigen Medien?

Triceratops vor 34 Stunden: Eigentlich sollte es doch um Wunder gehen,

die auf die Fürsprache des Betreffenden geschehen sind. Sonst müsste man auch jeden Handaufleger, der manchmal sogar Erfolg hat, seligsprechen.
Ich bin ja auch dafür, dass Benedikt selig. und später heiliggesprochen wird, aber man sollte dabei wirklich die Regeln einhalten.

ottokar vor 34 Stunden: Liebe MarinaH

Heilig wird Ma nicht erst nach dem Tod.

MarinaH vor 35 Stunden: Wunder zu Lebzeiten?

Ich dachte, dass für eine Seligsprechung ein Wunder nach seinem Tod, aufgrund seiner Fürsprache, nötig ist?
Liege ich da falsch?
Wie ist die Regelung?

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