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20. Jänner 2026 in Deutschland, 15 Lesermeinungen
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Die FAZ und Daniel Deckers veröffentlichten deutliche Worte zum Abgang von Bischof Georg Bätzing als Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz
Bonn (kath.net)
„Quelle surprise“ (Was für eine Überraschung!): Daniel Deckers, der bekannte kirchenpolitische FAZ-Redakteur, hat in einem Kommentar entgegen aller Erwartungen keine wohlwollenden Worte zum Abgang von Georg Bätzing als Vorsitzendem der Deutschen Bischofskonferenz gefunden. Wörtlich schreibt Deckers: „Bätzing hingegen hat sich in Deutschland wie im Vatikan Seite an Seite mit Aktivisten aus den Reihen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) für eine innerkirchliche Reformagenda verkämpft, deren theologischer Gehalt ebenso dürftig ist wie ihre gesellschaftliche Relevanz.“ Und dann hält er am Ende seines Kommentars fest: „Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt.“
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modernchrist vor 6 Tagen: Heute hieß es im Evangelium:
"Kehrt um" - Hinter mich, folgt mir nach! Das sollten die Bischöfe beherzigen. Den Kopf neu ausrichten! Hat man da bei Bätzing in all den Jahren jemals was gemerkt? Oder bei Marx? Das gilt doch nicht nur für die einfachen Gläubigen! Raus aus einer Sackgasse, das erfordert Mut! Wenn andere weiter da reinrennen wollen, dann aber nicht mit mir! So jemanden würden wir an der Spitze der DBK benötigen. Irrtum bleibt Irrtum, auch wenn Abertausende mitmachen; das sollten wir doch aus vielen Dingen der Geschichte gelernt haben. Etsi omnes - ego non!
pfolvie vor 6 Tagen: Georg geht Gottseidank
Meine Gebete sind erhört worden und ein Kirchengeldsteuerzahler mehr bleibt erhalten, denn ich spielte mit dem Gedanken, mein Geld nicht mehr dieser linken-woken Organisation zur Verfügung zu stellen. Bätzing vertrat nicht mehr den römisch-katholischen Glauben. Er wollte die katholische Kirche Deutschlands zu einem Ableger der evangelisch-protestantischen Kirche machen. Seine Verlautbarungen als Vorsitzender der Bischofskonferenz waren Pamphlete grüner, woker, ultralinker Patreiprogramme. Ich habe einen Traum, dass da einer kommt, der sich dem Markenkern des katholischen Glaubens verpflichtet fühlt. Einer wie der vielgescholtene Kardinal Woelki, das wär´s! Ich sehe es allerdings pessimistisch: Wahrscheinlich steht da schon einer, von den wie Domkapitulare eingesetzten Damen in den Diözesen gepusht (siehe Rottenburg), der den linken Georg durch noch abstrusere und von Rom noch mehr abspalterischen Meinungen zur Verdunstung der katholischen Kirche in Deutschland beiträgt. Gott bewahre!
Anaximander Ansorg 22. Jänner 2026: Einen Brückenbauer wählen!
Es ist mir egal, was die Synodalisten jetzt am Wochenende alles fürn Unsinn verzapfen, Hauptsache beschäftigt sich die Frühjahrsversammlung der Bischöfe Ende Februar ordentlich damit, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Ich kenne nicht alle Bischöfe, aber von denen, die ich (anhand ihrer Äußerungen) kenne, erscheint mir Bischof Meier (Augsburg) als möglicher Brückenbauer in die Zukunft und Vorsitzkandidaten.
czmy 21. Jänner 2026: Erstaunliche Wandlung von Deckers
Diese Bewertung von Deckers ist schon sehr erstaunlich, da er einer der vehementesten medialen Verfechter des "Synodalen Weges" war und ist(?).Auch seine unrühmliche Rolle bei der medialen Abservierung des Vorgängers des Bischofs von Limburg sollte man nicht vergessen.
Federico R. 21. Jänner 2026: Ein verhaltenes Dankeschön an Daniel Deckers, …
… verhalten deswegen, weil ich vor einigen Jahren u.a. wegen eines für mich ganz schrecklichen Kommentars aus seiner Feder mein FAZ-Abo gekündigt hatte – und‘s Abo immer noch ruht. Es gibt ihn also doch noch, den dd. Mit seinem Bätzing-Kommentar liegt er aus seiner Sicht, nicht unbedingt aus meiner, ganz offensichtlich richtig.
BittenWir 21. Jänner 2026: tarsus - Vertreter des Zeitgeistes
Sind das nicht bis auf 3 oder 4 Ausnahmen alle deutschen Bischöfe? Bei diesen Mehrheiten wird es wohl eher ein Zeitgeist-Vertreter
tarsus 21. Jänner 2026: Vertreter des Zeitgeistes
Bischof Bätzing ist ein klassischer Vertreter des Zeitgeistes, der nicht einmal eine kleine Lücke hinterläßt. Seine Reaktionen auf diverse Briefe aus Rom sind ja bekanntlich einfach kindisch. In mir schlummert die leichte Vermutung, daß Rom ihm deutlich zu erkennen gab auf eine weitere Zusammenarbeit als Vorsitzender der DBK gerne verzichten würde. Er hinterläßt einen Scherbenhaufen, der erstmal weggeräumt werden muß, da hat sein Nachfolger viel zu tun.
Beten wir, daß die DBK eine gute Wahl trifft bei der Suche eines neuen Vorsitzender.
Pilgrim Pilger 21. Jänner 2026: Die Hoffnung stirbt zuletzt
Das Problem das in Deutschland allgemein und zeitlos zu beklagen ist, ist das viele Verantwortliche in Kirche Gesellschaft und Politik den Weg der Sackgasse immer bis zum Ende der Sackgasse treu bleiben und dann wird es ein kaum lösbares Problem für alle.
Versusdeum 20. Jänner 2026: @persona
Richtig, aber der usurpierte Begriff "Reform" kommt von lat. "reformare", was "wiederherstellen" bedeutet. Und Fakt ist auch, dass z.B. eine Liturgie, mit der die Kirche jahrhundertelang Brot und Wein in Leib und Blut Christi gewandelt hat, nicht plötzlich "häretisch“ sein kann. Mag sein, dass sie weniger anziehend wirkt, als eine neue Form, aber gerade im deutschsprachigen Raum ist der "Novus Ordo" auch längst kein "Renner" mehr. Knapp 6% "Gottesdienstbesuch" - falls dazu auch Wort"gottesdienste" mitgezählt werden, ist der "echte" Messbesuch sogar noch erheblich geringer - ist jedenfalls eine Bankrotterklärung.
Versusdeum 20. Jänner 2026: Danke, Herr Deckers
Was ich an Ihnen bewundere, ist, dass Sie als einer der wenigen Akteure erkannt haben, dass der Weg, den die Kirche hierzulande schon seit Jahrzehnten eingeschlagen hatte, ein Irrweg ist - und Sie das auch offen sagen. Sich so etwas einzugestehen, kann immens schwer sein, damit an eine nicht immer wohlwollende Öffentlichkeit zu gehen, umso mehr. Danke dafür.
ottokar 20. Jänner 2026: @persona:Was im Geiste Jesu ist, das ist zeitlos und unveränderbar gültig.
persona 20. Jänner 2026: Nicht urteilen
Wir sollten nicht über andere urteilen. Der Weihbischof von München hat in seiner Predigt betont: die Liberalen und die Konservativen müssen aufpassen. Es geht nämlich darum in der Kirche zu tun, was im Geiste Jesu ist. In jeder Zeit musste man neu genau darum ringen. Ecclesia semper reformanda, aber im Sinne Jesu
Smaragdos 20. Jänner 2026: Wie war das noch mit der Entweltlichung, Herr Bätzing?
2011 mahnte Papst Benedikt in Freiburg die Entweltlichung der Kirche in Deutschland an. Bätzing und seine ideologischen Genossen haben exakt das Gegenteil getan. Fazit: die Kirche in Deutschland ist ein grosser Scherbenhaufen.
heikostir 20. Jänner 2026:
Über Deckers kann man denken, wie man will.
Hier stimme ich im voll zu.
Jothekieker 20. Jänner 2026: Missionar statt Funktionär
Bätzings Nachfolger sollte die Neuevangelisierung des vormals christlichen Deutschlands als seine Kernaufgabe begreifen. Diese Aufgabe kann man nicht durch die Produktion von Stellungnahmen und anderen Papieren erfüllen, die niemand liest, der dafür nicht bezahlt wird.
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