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vor 3 Tagen in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Vance ist dezidierter Lebensschützer und unterstützt die weltgrößte jährliche Menschenrechtsdemonstration – Er ist auch privat pro-life: Soeben wurde bekannt, dass seine Frau Usha Vance mit dem vierten Kind schwanger ist
Washington DC (kath.net) „Hiermit informieren wir die Presse, dass US-Vizepräsident JD Vance an der Kundgebung ‚March for Life‘ 2026 in Washington, D.C., teilnehmen und dort eine Rede halten wird. Er schließt sich damit den zahlreichen Lebensschützern aus dem ganzen Land an, die zusammenkommen, um die Freude, Schönheit und Güte des Lebens selbst zu würdigen und zu feiern – den eigentlichen Grund für unsere Demonstrationen.“ Mit diesen Worten gaben die Organisatoren die erneute Teilnahme des US-Vizepräsidenten an der weltgrößten jährlichen Menschenrechtsdemonstration bekannt, die seit 1973 abgehalten wird. Der diesjährige March for Life findet am 23. Januar statt. Das diesjährige Motto lautet: „Das Leben ist ein Geschenk.“
Die Teilnehmerzahlen zu schätzen ist jedes Jahr erneut schwierig – und obendrein schwankt die Zahl deutlich je nach politischer Einstellung der Schätzenden. In den Jahren vor der Covid-Pandemie waren vermutlich rund eine halbe Million Menschen mitgelaufen, möglicherweise sogar mehr. Videomaterial zeigt jedenfalls, dass die Teilnehmer sich wie ein gewaltiger Fluss auf die National Wall in Washington DC ergießen.
Die US-amerikanische katholische Bischofskonferenz (USCCB) unterstützt das ProLife-Event ausdrücklich, Bischöfe und Kardinäle demonstrieren mit und treten als Sprecher auf. Häufig werden Messen und Gebetsvigilen abgehalten, die von zehntausenden katholischer Jugendlichen begeistert besucht werden. Im Vorfeld hatte die USCCB bereits wieder zum Gebet der diesjährigen ProLife-Novene aufgerufen, siehe Link.
Das Ehepaar Vance ist auch privat proLife unterwegs. Die 40-jährige Juristin (und geborene Inderin) Usha Vance hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass sie mit ihrem vierten Kind schwanger ist. Vance wird damit zur ersten „Second Lady“, die während der Amtszeit ihres Ehemannes schwanger ist, bisher gab es nur schwangere „First Ladies“.
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heikostir vor 24 Stunden: @modernchrist
Wieso sollte der Hinweis auf die vorhandene Todesstrafe oder Migrationsschicksale positive Aktionen für das Lebensrecht der Ungeborenen diskreditieren? Worin soll diese Diskreditierung bestehen. Es war doch schließlich der Hl. Vater Leo XIV. selbst, der daran erinnerte, dass der Begriff "pro-life" weiter gefasst ist und den Schutz des menschlichen Lebens in ALLEN Phase beinhaltet (siehe Zitate und Quellenangaben weiter unten)?
Für mich ist daher JEDER friedliche Einsatz für das menschlichen Leben, egal in welcher Phase es sich zwischen dem ersten Augenblick seines Daseins bis zu seinem natürlichen Ende befindet, lobenswert.
Und selbstverständlich ist der alttestamentliche Dekalog zentral. Aber geht nicht Christus mit seiner Botschaft über alttestamentliche Gebote hinaus, wenn er etwa die Feindesliebe oder den Verzicht auf Rache und Vergeltung einforderte?
modernchrist vor 2 Tagen: Wenn wir Lebensschützer und Lebensrechtler vom "umfassenden"
LS sprechen, dann meinen wir das Lebensrecht und die Würde von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Dh. für ein Europa und eine Welt ohne Abtreibung und Euthanasie. Dass die Todesstrafe grauenhaft ist und für mich persönlich abzulehnen: Wir können nicht für alles gleichzeitig kämpfen! Zumindestens trifft die Todesstrafe nicht unschuldige Menschen wie die ungeborenen Kinder. Im Dekalog heißt es deshalb (weil damals die Todesstrafe völlig akzeptiert war). Du sollst nicht morden! Damit war Töten im Krieg und auch Todesstrafe aussen vor. Gesetzliche, positive Aktionen für das Lebensrecht der Ungeborenen usw. gleich zu diskreditieren, indem man auf die vorhandene Todesstrafe hinweist oder Migrationsschicksale vorführt, das ist unfair. Bleiben wir realistisch - und treten wir ein zunächst mal für die Unschuldigen, die getötet werden!
heikostir vor 3 Tagen: @Gandalf
"Evangelium vitae" ist ein großartiges Schreiben. Aber es widerspricht nicht dem, was ich geschrieben habe.
Und war es nicht Leo XIV. der sich kürzlich in ähnlichem Sinn geäußert hat? Er betonte, dass es nicht wirklich „pro-life“ sei, zu sagen „ich bin gegen Abtreibung“, aber „für die Todesstrafe“, ebenso wenig wie es „pro-life“ sei, „mit der unmenschlichen Behandlung von Einwanderern in den Vereinigten Staaten einverstanden zu sein“. (siehe Link)
www.vaticannews.va/de/papst/news/2025-09/papst-leo-xiv-castel-gandolfo-journalisten.html
Gandalf vor 3 Tagen: Von Moraltheologie wenig Ahnung
Wer ernsthaft die Todesstrafe, die ich persönlich auch ablehne, mit der millionfachen Massentötung von ungeborenen Kindern vergleicht, der hat moraltheologisch keine Ahnung.
"Man darf niemals einen unschuldigen Menschen direkt töten" - Alter Grundsatz der Moraltheologie. "Du sollst nicht morden" heißt es und nicht "Du sollst nicht töten".
Und bei allen Fällen von Todesstrafen, die ich mir mal im Rahmen eines Moraltheolog.Seminars im Detail anschauen musste. Das sind alles brutale Killer, zum Teil mehrfache Mörder gewesen. Mein Mitleid hält sich bei allen in Grenzen. Meine Gedanken waren bei den Opfern.
Gandalf vor 3 Tagen: @heikostir
Wer Evangelium vitae, die wichtigste Pro-Life-Enzyklika der Päpste kennt, weiß, dass Heiko hier irrt UND das Geschwätz vom "umfassenden Lebensschutz" kommt meistens von denen, die keinen Finger beim Thema Abtreibung rühren und die sich bequem zu Hause dann hinsitzen, wenn die Pro-Life-Märsche vorbeiziehen!
UND die Hl. Mutter Teresa hat ganz klar gesagt, dass das Tötung der kleinen, ungeborenen Kinder die größte Bedrohung für den Weltfrieden ist und as wichtigste Thema.
Also NICHT vom Pro-Life-Thema ablenken!
Richelius vor 3 Tagen: @ heikostir
Die Todesstrafe gehört streng genommen nicht dazu. Es geht hier um den Schutz unschuldigen Lebens und auch um die Seelen der Mütter, Ärzte usw.
heikostir vor 3 Tagen:
Zuerst einmal freue ich mich, dass bei Familie Vance Nachwuchs unterwegs ist. Gottes Segen!
Und ich freue mich, dass für den US-Vize-Präsident das Thema Lebensschutz wichtig ist.
Es sei aber daran erinnert: Lebensschutz in kath. Sinn beschränkt sich nicht auf die sensible Phase am Beginn des Lebens (so wichtig dieser Bereich ist!!!!), sondern dauert an bis zum natürlichen Ende des irdischen Lebens. D.h. auch Themen wie Todesstrafe, menschenwürdiger Umgang mit Migranten usw. gehören dazu.
Die kath. Kirche als Einzige steht für einen Lebensschutz im umfassenden Sinn. Gut, dass es diese Stimme gibt.
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