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Caritas: Kiew kämpft gegen den Kältetod

vor 23 Stunden in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Hunderttausende in und um die ukrainische Hauptstadt ohne Heizung und Strom - Notfallhilfe-Experte verurteilt "bewusste Verletzung des Völkerrechts" und gezielten Druck auf Zivilbevölkerung durch Russland.


Kiew (kath.net/ KAP) 
Die Ukraine erlebt nach Angaben der Caritas die schwerste Energiekrise seit Beginn des russischen Großangriffs. In der Hauptstadt Kiew und der umliegenden Region sind infolge gezielter Raketen- und Drohnenangriffe auf die kritische Infrastruktur hunderttausende Menschen ohne Strom und Heizung. "Über 1.100 mehrstöckige Wohngebäude sind derzeit ohne Heizung", sagte der Notfallhilfe-Experte der Caritas Ukraine, Oleksandr Magdalits, gegenüber Vatican News. Mindestens eine halbe Million Menschen sollen allein in der Region Kiew betroffen sein; eine vollständige Wiederherstellung der Versorgung sei "in den nächsten Monaten nicht absehbar".
Besonders dramatisch ist die Lage in Hochhäusern. Durch den Stromausfall seien neben Licht, Heizung und Lift dort oft auch Wasser- und Abwassersysteme ausgefallen. "In einigen Gebäuden sind die Leitungen so festgefroren, dass eine Enteisung vor dem Sommer nicht möglich sein wird", so Magdalits - denn Eis baut sich in betonummantelten unbeheizten Leitungsschächten nur sehr langsam ab. In vielen Wohnungen betrage die Temperatur derzeit nur noch sechs bis sieben Grad. Besonders gefährdet seien Menschen mit Behinderungen, alleinstehende ältere Personen sowie Familien mit kleinen Kindern.


Die Caritas Ukraine arbeitet laut Magdalits gemeinsam mit staatlichen Stellen und der ukrainisch-griechisch-katholischen Kirche an Nothilfeprogrammen, im römisch-katholischen Bereich ist es die Caritas-Spes. In Kiew sowie in Fastiw, Irpin und Wyshhorod wurden Wärmestuben und Essensausgaben eingerichtet. "Ein einziger Teller mit warmer Suppe kann den physischen Zustand eines Menschen entscheidend stützen", erklärte der Caritas-Mitarbeiter. Die Hilfe werde jedoch durch die Energiekrise zusätzlich erschwert, da auch der Bahnverkehr beeinträchtigt sei; zudem seien viele Bedürftige über Notrufleitungen kaum erreichbar, da das Netz überlastet ist.
Auch Krankenhäuser arbeiten an der Belastungsgrenze. Zwar gebe es Notstromaggregate, doch die Wärmeversorgung sei unzureichend. "Es gibt kaum noch Orte, an die man Patienten evakuieren könnte, da die Einrichtungen im Hinterland bereits durch Flüchtlinge aus den Frontgebieten überfüllt sind", so Magdalits. Neben Kriegsverletzungen nähmen Fälle von Unterkühlung, Stürzen auf Eis sowie die Verschlechterung chronischer Erkrankungen stark zu. Für Oleksandr Magdalits eine "bewusste Verletzung des Völkerrechts" und einen gezielten Druck auf die Zivilbevölkerung.
Die Caritas rief die internationale Gemeinschaft zu verstärkter Hilfe auf. Benötigt würden insbesondere Generatoren, Powerbanks, Thermodecken, Schlafsäcke, mobile Feldküchen und Zelte.

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Lesermeinungen

LionardoLoredan vor 18 Stunden: @gebsy

Wie recht Sie mit Ihrer Frage haben.
Ich befürchte, anstelle eines Fragezeichens können wir ein Ausrufezeichen setzen.
Beten wir für unsere Schwestern und Brüder in der Ukraine, das ist das Mindeste, was wir in unseren noch warmen Wohnuungen und Kirchen tun können.

723Mac vor 19 Stunden: auch in München Riesenbedarf an Winterkleidung, Wäsche, Schuhen, Waschmitteln

für Obdachlose, Arme und Flüchtlinge

(saubere und gewaschene) Winterkleidung, Wäsche, gute Schuhe, Waschmittel
dürfen bei den Benediktinnern in der Karlstr abgegeben werden
Eine nicht mehr gebrauchte, nicht modische Winterjacke oder Winterschuhe können auch das menschliche Leben im winter retten

Erbitten wir Hilfe von dem Hlg. Joseph. Hlg Antonius und auf eine besondere Weise der schmerzhaften Gottesmutter vom Münchner Herzogspital (Eucharistischer Rosenkranz täglich um 16.00 Uhr in der Herzogspitalkirche) aber auch von dem völlig den Armen in Afrika zugewandten vor drei Jahren verstorbenem bayerischen Missionär Pater Florian Prinz von Bayern osb, dass sich ausreichend Menschen finden, die mit einer Kleiderspende den Armen und Obdachlosen in diesem Winter in München helfen.

www.kath.ch/newsd/marian-eleganti-zum-tod-von-florian-prinz-von-bayern-er-hat-fuer-seine-mission-gelebt/

gebsy vor 21 Stunden: Eine Frage der Zeit,

dass auch wir davon betroffen sind?

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