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vor 3 Tagen in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Neue Untersuchungen hätten gezeigt, dass es "erhebliche Unsicherheiten" hinsichtlich des Nutzens derartiger Eingriffe gebe. Gleiches gelte für die Anwendung von Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen.
Washington D.C. (kath.net/jg)
Die Fachgesellschaft der plastischen Chirurgen (American Society of Plastic Surgeons, ASPS) ist die erste medizinische Fachgesellschaft der USA, die Operationen zur „Geschlechtsumwandlung“ bei Minderjährigen ablehnt. Dies berichtet Apollo News unter Berufung auf einen Artikel in der US-amerikanischen National Review.
Die ASPS empfiehlt, chirurgische Eingriffe zur „Änderung“ des Geschlechts erst im Erwachsenenalter durchzuführen. Die Fachgesellschaft begründet dies mit der unzureichenden Evidenzlage für den langfristigen Nutzen derartiger Operationen bei Jugendlichen. „Erhebliche Unsicherheit“ gebe es nicht nur hinsichtlich des Nutzens chirurgischer Eingriffe, sondern auch hinsichtlich der Anwendung von Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen.
Auf Anfrage der National Review gab die einflussreiche American Medical Association (AMA) bekannt, dass sie diese Einschätzung teile und Eingriffe erst bei Erwachsenen durchgeführt werden sollten.
Die ASPS unterstützte Eingriffe zur „Geschlechtsumwandlung“ bei Minderjährigen wie die eisten medizinischen Fachverbände der USA. 2024 wurden zum ersten Mal „erhebliche Unsicherheiten“ über mögliche Langzeitfolgen dieser Eingriffe öffentlich. Dies habe die ASPS dazu veranlasst, ihre frühere Position zu überdenken, sagte ihr früherer Präsident Scot Bradly Glasberg.
Das US-Gesundheitsministerium unter Robert F. Kennedy jr. lobt die Entscheidung der ASPS. „Wir loben die ASPS dafür, dass sie sich gegen die Lobby der Übermedikalisierung gestellt und fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse verteidigt hat“, gab Kennedy in einer Stellungnahme bekannt. „Mit dieser Haltung tragen sie dazu bei, künftige Generationen amerikanischer Kinder vor irreversiblen Schäden zu schützen“, fuhr der Gesundheitsminister fort.
Das Gesundheitsministerium hatte Ende 2025 entschieden, keine Mittel aus dem öffentlichen Gesundheitssystem der USA an Krankenhäuser zu überweisen, die derartige Eingriffe an Minderjährigen vornehmen.
Der ASPS gehören etwa 11.000 Ärzte an.
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modernchrist vor 17 Stunden: Viele wissen offenbar nicht, dass schon die Änderung
des Vornamens wie eine Auffahrt auf eine Autobahn wirkt! Man kommt nicht so leicht wieder aus der Autobahn raus; die kilometerlange Fahrt verfestigt auch im Umfeld die Identitätsproblematik des Jugendlichen, Hormone werden dann empfohlen, da Bartwuchs oder Brustwuchs nicht zum Vornamen passen.... Es ist wie beim verantwortungslosen Ermuntern zum coming-out bei Neigung zu Homosexualität: Man redet noch Jahrzehnte später - der Betroffene ist längst in einer heterosexuellen Partnerschaft mit Kindern - davon, dass er/sie früher schwul oder lesbisch war. Ist das sinnvoll und wünschenswert?
PPQR vor 2 Tagen: So kann's gehen...
Nicht "Neue Untersuchungen" sondern die Angst vor Strafen!
Kürzlich hat in New York eine heute 23-jährige Frau, Fox Varian, ein Verfahren gegen einen Psychotherapeuten und einen plastischen Chirurgen gewonnen wegen einer Brustamputation mit 16.
Ihr werden 2 Millionen Dollar Entschädigung zugesprochen.
Die Mutter hatte zugestimmt, weil ihr vermittelt wurde (!!), die Tochter würde sich sonst umbringen. Sie sagte aus, sie sei sich vor der OP unsicher gewesen, habe sich aber aus Sorge vor den sozialen Folgen nicht getraut (!!), sich gegen die OP zu entscheiden.
Das Mädchen war von ihrem Therapeuten auf die Idee einer Brustamputation gebracht worden...
Aber auf diejenigen, die vor allzu schnellen Eingriffen bei Minderjährigen warnen, will man leider nicht hören.
Quelle: Focus, siehe Link
Johannes14,6 vor 2 Tagen: Wäre die Schulkommission der DBK doch auch soweit -- UNFASSBAR das "Schulpapier" !
"Schulleitungen..ermöglichen Gesprächsräume angstfreier Kommunikation, in denen sowohl queere Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte oder Eltern als auch unsichere Kolleginnen und Kollegen oder skeptisch fragende Eltern ihre Anliegen vortragen und gemeinsam in Richtung einer möglichst diskriminierungsfreien und diversitätssensiblen Schulgemeinschaft bearbeiten und Widerstände überwinden können;
− wirken bei allen nicht-pädagogisch Beschäftigten auf ein möglichst diskriminierungsfreies und diversitätssensibles Verhalten hin – insbesondere dort, wo, wie beispielsweise in Schulsekretariaten, vielfältige Alltagsbegegnungen stattfinden;
− unterstützen queere Lehrkräfte gegen Diskriminierungen und Angriffe in der Schule;..."(S.41-42)
In diesem Stil geht es weiter -- Kath. Schule soll "Schule der Vielfalt" sexueller Identitäten sein.
Wer denkt sich so etwas aus ?
www.dbk-shop.de/media/files_public/166bf6581adb9d49f8f6460292162a6f/DBK_1258.pdf
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