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vor 17 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Erzbistums-Mitarbeiterin Teresa McGrath: Nach Jahrzehnten des Rückgangs sei das stetige Wachstum der Messbesucherzahlen in den letzten drei Jahren bemerkenswert gewesen
Brisbane (kath.net/pl) „Brisbanes katholischer Boom: mehr Menschen besuchen die Messe. Pfarreien führend dies auf Gemeinschaft und Internet zurück“. So titelt der „Catholic Leader“, das Kirchenblatt des australischen Erzbistums Brisbane, vor einigen Wochen. Teresa McGrath, Leiterin der Erzdiözesanen Dienste für Gemeindearbeit, die die jährlichen Zählungen der Messbesucher leitet, erklärt, dass die Messbesucherzahlen seit den 1990er Jahren jährlich um etwa zwei Prozent gesunken seien, dann während der Pandemie-Lockdowns auf null zurückgegangen waren. . Doch seit 2022/23 zeigen die Zahlen wieder nach oben, das Wachstum der Messbesucherzahlen sei in den letzten drei Jahren phänomenal gewesen. Sie gibt keine Gründe für dieses Wachstum an.
Auch die Zahl der Teilnehmer an RCIA-Kursen steige kontinuierlich. Diese Kurse bieten jenen, die als Jugendliche oder Erwachsene katholisch werden wollen, eine fundierte Einführung in den katholischen Glauben – egal, ob sie aus einer anderen christlichen Konfession in die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche eintreten wollen, oder ob sie bisher keinerlei christlichen Hintergrund hatten.
Stark besucht sind zwei Pfarreien, die nur drei Kilometer auseinander liegen: Die St. Markus-Pfarrei in Inala ist Heimat für viele Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und zeigte im vergangenen Jahr ein Wachstum von 3 Prozent.
Die ebenfalls wachsende vietamesisch-katholische Gemeinde „Königin der vietnamesischen Märtyrer“ spricht bereits davon, dass das Wachstum eine „Herausforderung“ darstelle, denn es fehle an Unterrichts- und Besprechungsräumen, an Bereichen für Freizeitaktivitäten, aber auch an Ehrenamtlichen und Leitungspersonen.
„Eine der am stärksten wachsenden und jüngsten Gemeinschaften ist das Oratorium im Aufbau in Annerley-Ebikin“, berichtet das Kirchenblatt des Erzbistums Brisbane. Der Leiter des Oratoriums, Pater Adrian Sharp, berichtete von einem starken Zuwachs an jüngeren Besuchern.
Pater Conor Power vom Oratorium erklärte, führte ihren Erfolg auf andächtige, schöne Liturgien und die regelmäßige Spendung des Bußsakraments zurück.
Frater Tyson King berichtete von einem starken Anstieg der Anfragen zum Übertritt zur katholischen Kirche. Er sagte, etwa 50 Personen seien derzeit in verschiedenen Stadien der Konversion.
Pater Sharp erklärte, ein Großteil dieses Interesses komme aus dem Internet. „Viele Menschen entdecken den Glauben und die Kirche zuerst im Internet und fühlen sich davon angezogen. Dann suchen sie gezielt nach dem, was sie im Internet sehen.
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Mensch#17 vor 12 Stunden: Sehr schön! - Dank sei Gott!
Es ist erfreulich solche Nachrichten zu lesen. Bitte weiter so!
Ich wundere mich nur (-nein, eigentlich nicht-), dass hier sonst noch niemand seinen Kommentar hinterlassen hat. Es geht hier um die Heilige Messe, um Liturgie und auch um die Beichte. Aber die einschlägigen Kommentatoren auf dieser Internetseite sind still.
Vermutlich passt so manchem nicht in den Kram, dass das ganze hier im Kontext der heute gültigen liturgischen Normen geschieht und kein Rückgriff auf Normen von vor über 60 Jahren "gefeiert" werden kann.
Eines aber ist mir aufgefallen: "schöne Liturgien" sagt Pater Conor Power. Ja, das halte ich für wichtig. Ohne Ästhetik wird der Mensch nicht angezogen. Die Schönheit verweist auf den "schönen Menschen", das ist der bekehrte Mensch, auf dessen Antlitz das göttlich Licht sozusagen wiederspiegelt. Und diese Heiligen und ihr Leben ziehen an. (Und nicht Rechthaberei und Kontrollwahn, die man doch irgendwie bei uns in Deutschland in der "offiziellen" Kirche sieht.)
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