
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 23 Stunden in Deutschland, 18 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Alexander Kissler übt scharfe Kritik am Berliner Generalvikar. Dieser nutze eine eines Priesters unwürdige, verächtliche Diktion, um Kritiker des Synodalen Wegs mundtot zu machen.
Berlin (kath.net/gem/rn)
In seiner scharfen Abrechnung mit dem aktuellen Kurs der katholischen Kirche in Deutschland beschreibt der katholische Journalist Alexander Kissler auf "NIUS" eine Institution, die ihren eigentlichen Auftrag verrät. Anstatt Antworten auf existenzielle religiöse Fragen zu geben, verwandelt sich die „Kirchensteuerkirche“ in ein Labor für linke Sozialingenieure.
Kissler konstatiert einen dramatischen Kollaps der religiösen Bildung. Während das Christentum angesichts der „islamischen Herausforderung“ zunehmend sprachlos und defensiv agiere, flüchte sich die synodale Kirche in die Identitätspolitik. Statt das Evangelium zu verkünden, kümmere man sich beim „Synodalen Weg“ (etwa durch Astrid Franssen aus Bamberg) lieber um das „Care-Gap“, Quotenregelungen und Gender-Fragen. Die Kirche scheint sich mehr für paritätische Verhältnisse in der Kindererziehung zu interessieren als für die Bewahrung des Glaubens.
Die Kritik richtet sich gegen den Versuch der Kirche, im Stil linker Ideologen bis in die Familien hineinzuregieren. Man wolle eine Art „Planwirtschaft zwischen Mann und Frau“ bei der Sorgearbeit erzwingen. Damit, so Kissler, blieben die Freiheit des Einzelnen, die Tradition und letztlich der Glaube auf der Strecke. Die Kirche agiere hier nicht mehr als Hirte, sondern als staatlicher Erfüllungsgehilfe für gesellschaftspolitische Umerziehung.
Unter dem Vorwand der Menschenfreundlichkeit und im Namen von Funktionären wie Esther Göbel (Berlin) werde ein scharfer Linkskurs gesteuert. Der Kampf gegen „Queerfeindlichkeit“ und die vermeintliche „Bedrohung von Rechts“ diene dazu, alles Nicht-Linke aus der Kirche zu vertreiben. Kissler sieht darin den kalten Willen zum Durchregieren: Wer nicht der Parteilinie entspricht, wird für „menschenfeindlich“ erklärt – ein Angriff auf die einfache, ehrliche Frömmigkeit vieler Menschen.
Besonders erschüttert zeigt sich Kissler über die Sprache des Berliner Generalvikars Manfred Kollig. Dieser nutze eine eines Priesters unwürdige, verächtliche Diktion, um Kritiker des Synodalen Wegs mundtot zu machen. Kollig bezeichne Katholiken mit eigener Meinung als „Widerständige“, die „nicht belohnt werden dürften“. Dies entlarve den Synodalen Weg als reines Herrschaftsinstrument.
Die Kirche ziehe sich auf ihre letzten Bastionen zurück: ihre prall gefüllten Geldspeicher und ihre starre Gesinnung. Aus einer Glaubensgemeinschaft werde eine Weltanschauungsgemeinschaft mit massiver Schlagseite. Kisslers vernichtendes Urteil: Eine solche Pseudokirche, die sich nur noch um Quoten und Ideologie schert, vermisst am Ende kein Mensch mehr.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
modernchrist vor 10 Stunden: Der Kampf gegen die "Queerfeindlichkeit" und der angesagte absolute
"Kampf gegen Rrrächzz" sollte wahrheitsgemäßer umbenannt werden: Es ist der unerbittliche Kampf gegen den lehramtstreuen Glauben, gegen alle konservativen Katholiken, gegen ein rückständiges, borniertes "Rom"! Der Synodal-Apparat will den "Widerständigen" keinerlei Erfolg lassen, den Kritikern des Synodalzirkus keinen Raum, keine Luft mehr, keine öffentliche Wahrnehmung mehr gönnen. Denn die "Konservativen" mit ihrer katholischen Lehre sind ja queerfeindlich, dh. menschen-feindlich! Der Lebensschutz der Konservativen ist "frauenfeindlich", dh. menschenfeindlich! Der Ausschluss von Frauen von der Weihe ist menschenfeindlich! Die Konservativen sind radikal - und zwar rechtsradikal, ja feindlich! Geht so Kirche? Geht so Menschengewinnen, geht so ein Weg in die Zukunft? Bischöfe, was wäre eure Aufgabe? Seht ihr sie nicht klar und drängend vor euch?
Aventinus vor 14 Stunden: @girsberg74
Sehr geehrter girsberg74, vielen Dank für Ihren erhellenden Hinweis (nicht ironisch gemeint) - ist sehr vielsagend: Seit Franziskus haben wir ja wie alle wissen eine zunehmend barmherzige Kirche, auch hier in Deutschland. Mit humorigen Grüßen - Ihr Aventinus
girsberg74 vor 15 Stunden: @Aventinus bezüglich Beitrag @girsberg74
Sehr geehrter Aventinus,
danke Ihnen für Ihre Rückfrage, ich beantworte sie aber nicht; geht nicht!
Ihr girsberg74
Steve Acker vor 16 Stunden: Wenn etwas frauenfeindlich ist, dann ist
es das ganze trans- unwesen.
Wenn Männer sich einfach zur Frau deklarieren und in Frauenbereiche eindringen, ist das hochgradig frauenfeindlich.
Die Frauen sind die Leidtragenden.
Und wenn sie sich dagegen wehren, werden sie übelst beschimpft und verfolgt, wie zb. die Harry-Potter -Autorin Joan K Rowling.
kathleser vor 17 Stunden:
Jesus spricht von „ guten Hirten“ und von „Mietlingen“.
Mein Eindruck, dass der andauernde politische Aufruf einiger Bischöfe zum Rebellieren gegen Rechts und dem Klimaschutz usw.die Spaltung im Volke vorantreibt.
Das kann keine gute Sache sein.
ottokar vor 18 Stunden: Gehorsam, in vielen Familien verpönt, in der Kirche vergessen
Gehorsam gegenüber Papst und Kirche ist vergessen , sowohl bei den Piusbrüdern , wie bei den Protagonisten des synodalen Weges. Beide sollten allerdings vom Papst wegen fehlendem Gehorsams gleich behandelt werden, d.h. aus der röm.kath. Korche ausgeschlossen werden.
gebsy vor 19 Stunden: Soll in diesem Zusammenhang
auch das Seelenheil der Verirrten beachtet werden?
Es gibt doch den SICHEREN Weg, um für die Nachfolge einladend zu werben, oder?
Aventinus vor 19 Stunden: @girsberg74 - haben sie den Ironie/ Satirehinweis vergessen?
"... der ergebene(!) Diener ... " hört sich nämlich schon sehr danach an?
girsberg74 vor 19 Stunden: Ich verbitte mir jegliche Kritik an Herrn Manfred Kollig, dem Generalvikar des Erzbistums Berlin,
denn er ist der ergebene Diener seines Bischofs.
modernchrist vor 20 Stunden: "Menschenfeindlich - und frauenfeindlich"
werden ja auch die Lebensrechtler genannt. Ich möchte nicht wissen, wieviele im Synodalzirkus Tonangebende auch dieses Urteil über uns sprechen, wenn wir z.B. den Münchner Marsch fürs Leben , 18. April, bewerben! Wann endlich merken die Bischöfe und Weihbischöfe, dass sie Flagge zeigen müssen! Wollen wir am 18.4. wieder erleben, dass der BDKJ mit seinem kirchlichen Logo bei dem grauenhaften Uterusplakat mit "my body my choice" steht? Und indirekt damit für die erlaubte Tötung von Menschen eintritt? Ist nicht d a s brutal menschen-feindlich?
lesa vor 20 Stunden: Vernunft und Glaube statt stumpfe Macht- und Geldgier ...
Vernunft und Glaube, statt stumpfe Macht- und Geldgier.
Herr Kissler beweist vornezu, dass es das im "Volk der Dichter und Denker" noch gibt.
Versusdeum vor 20 Stunden: @UlmerSpatz
Da muss uns Rom helfen. Bis dahin müssen wir uns selbst Inseln suchen, auf denen wir mehr oder weniger katholisches Umfeld zum Überwintern finden. Umso sehr hoffe ich, dass es zwischen Rom und der Piusbruderschaft zu einer guten Einigung kommt, denn eine (zumindest auf dem Papier) doppelte Kirchenspaltung* im vielleicht selben Jahr wäre zu viel.
* Absolut absurd wäre es, wenn die braven Gläubigen und Priester von Pius als Schismatiker gelten würden, die Häretiker und Schismatiker des WirSYNddannmalWEGes aber ihr synodalparlamentarisch-gegenbiblisches und -kirchliches Leeramt ganz offen weiter im Namen der Kirche betreiben dürften
UlmerSpatz vor 20 Stunden: Alternativen
Zu den Altparteien gibt es inzwischen ja eine Alternative. Wann gibt es eine Alternative zu den linkslastigen Kirchensteuerkirchen?
Johannes14,6 vor 21 Stunden: "Linke Kaderschmiede -- Kirchensteuerkirche zementiert ihren Untergang
Paritätisch, queer und autoritär"
Klasse, Herr Kissler, auf den Punkt!
Die Diktion des Berliner Generalvikars erinnert stark an die Polemik gegen Ungeimpfte. Unfassbar.
Und DANKE an katnet für die Beiträge zum Synodalen Weg.
Noch eine linke NGO, vom Glaubensgut entleert, finanziert mit Kirchensteuer-Zwangsbeiträgen braucht kein Mensch.
Als katholische Eltern würde ich mir sehr überlegen, mein Kind einer katholischen Kita oder Schule anzuvertrauen.
nius.de/kissler-kompakt/news/kissler-kompakt-katholische-kirche-immer-linker
Versusdeum vor 21 Stunden: Gewohnt brillante Analyse
Alexander Kisslers, der ja auch die Zustände in Politik und Gesellschaft kritisch begleitet. Übrigens scheint der Berliner Generalvikar nicht die Doku "Die Widerständigen" zu kennen, sonst hätte er den Begriff vielleicht nicht verwendet. Oder ist das ein neuer Framingbegriff (der wie praktisch alle anderen über Nacht flächendeckend aufkommt und, sobald er verbrannt / kontraproduktiv / lächerlich geworden ist, ebenso schnell wieder verschwunden ist?)
JP2B16 vor 22 Stunden: "...verwandelt sich die „Kirchensteuerkirche“ in ein Labor für linke Sozialingenieure."
Rhetorisch leider höchst ungeschickter Vergleich, denn der verheerende "Synodale Weg" sollte nicht noch Anlass dafür sein, den ehrenwerten Berufsstand des "Ingenieurs" in Misskredit zu bringen.
Stephaninus vor 22 Stunden: Rom
Sollte Rom diesen Weg der Spaltung weiterlaufen lassen, hat auch Rom seine Glaubwürdigkeit verspielt.
Jothekieker vor 22 Stunden: Man wird nicht die Kirche vermissen, sondern ihr Geld
Sobald die Geldspeicher geleert sind, werden auch die Protagonisten des synodalen Weges verschwunden sein.
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz