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vor 9 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung
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Fünf Franziskaner-Missionare wurden 1597 „wegen Hass auf den Glauben“ ermordet, nachdem sie sich gegen damalige Praktiken der Polygamie in dem Indigenenstamm der Guale ausgesprochen hatten.
Vatikan (kath.net) Fünf spanischstämmige Franziskaner, die als „Märtyrer von Georgia“ bekannt sind, werden am 31. Oktober in Savannah (US-Bundesstaat Georgia) seliggesprochen. Kardinal Francis Leo von der Erzdiözese Toronto, Kanada, wird die Seligsprechung zelebrieren, wie das Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse mitteilte. Darüber berichtete EWTN in seiner englischsprachigen Ausgabe. Am 27. Januar 2025 bestätigte der Heilige Stuhl – noch unter Papst Franziskus – diese Todesfälle als Martyrium „wegen Hass auf den Glauben“ und machte den Weg zur Seligsprechung frei.
Die Franziskanerpatres Pedro de Corpa, Blas Rodríguez, Miguel de Añon, Francisco de Veráscola und der Franziskanerfrater Antonio de Badajoz starben in den Tagen 14-17 September 1597, nachdem sie sich gegen damalige Praktiken der Polygamie in dem Indigenenstamm der Guale ausgesprochen hatten, denen sie ihre Missionsarbeit widmeten.
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