
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 22 Stunden in Kommentar, 80 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
„Wenn die Piusbruderschaft kirchengeschichtlich eine positive Wirkung haben will, dann kann sie nicht aus einer Distanz von außen her um den wahren Glauben kämpfen gegen die mit dem Papst vereinte Kirche…“ Von Gerhard Kardinal Müller, Rom
Vatikan (kath.net) Der Generalrat der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat am 18. Februar 2026 bei seiner Zusammenkunft in Menzingen ein Antwortschreiben an Kardinal Victor Manuel Fernández, den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre, veröffentlicht.
Darin wird Bezug genommen auf den langen Weg des intensiven Dialogs des Heiligen Stuhls mit der Bruderschaft bis zum magischen Datum des 6. Juni 2017. Und dann folgt eine harsche Zuweisung der Alleinschuld am Ende dieses -in ihrer Sicht- hoffnungsvollen Dialogs mit der Behauptung: „Doch alles endete schließlich auf drastische Weise durch eine einseitige Entscheidung des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Müller, der auf seine Weise feierlich die notwendigen Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche‘ festlegte, in die er explizit das gesamte Konzil und das ‚Nachkonzil‘ einschloss.“
Da es hier um das hohe Gut die Einheit der katholischen Kirche geht, die wir alle im Glauben bekennen, sollen persönliche Empfindlichkeiten zurückstehen.
Die Kirchengeschichte lehrt uns wie Schismen im Unterschied zu Häresien auch unter den rechtgläubigen Katholiken entstanden sind und sich verfestigt haben. Grund dafür waren menschliche Unzulänglichkeiten, theologische Rechthabereien und auch mangelnde Sensibilität der legitimem Autorität. Erinnert sei an die Donatisten, mit denen sich der hl. Augustinus auseinandersetzen musste, an die Kontroverse um den Jansenismus, der zum Schisma von Utrecht führte mit der illegitimen Bischofsweihe von Cornelius Steenoven ( 15.10. 1724) und auch an die Altkatholiken nach dem I. Vatikanum mit der illegitimen Bischofsweihe von Hubert Reinkens (11.8. 1873), wobei diese Gruppierung freilich mit der formellen Leugnung des Dogmas von der Unfehlbarkeit des römischen Papstes und seines Jurisdiktionsprimates in die Häresie abgeglitten ist.
Aber es gibt die schon seit dem Märtyrerbischof Ignatius von Antiochien (am Anfang des 2. Jahrhunderts) formulierten und seither immer mehr, besonders auf den Konzil von Trient gegen die Protestanten, präzisierten eindeutigen Kriterien für die katholische Rechtgläubigkeit und vollen katholischen Kirchengliedschaft. Dazu gehört wesentlich die volle Gemeinschaft mit der universalen Kirche und besonders dem Bischofskollegium, das im römischen Papst, als dem persönlichen Nachfolger des hl. Petrus, sein immerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in der geoffenbarten Wahrheit hat. Mögen andere kirchliche Gemeinschaften in Anspruch nehmen katholisch zu sein, weil sie ganz oder fast ganz inhaltlich mit dem Glauben der katholischen Kirche übereinstimmen, so sind sie doch nicht katholisch, wenn sie nicht auch formal den Papst als die höchste Autorität und die sakramentale und kanonische Einheit mit ihm anerkennen und praktizieren.
Es besteht kein Zweifel, dass die Piusbruderschaft inhaltlich mit dem katholischen Glauben übereinstimmt (abgesehen vom II. Vatikanum, das sie aber fälschlicherweise als Abweichung von der Tradition interpretiert). Und wenn sie das II. Vatikanum in Gänze oder in Teilen nicht anerkennen, so befinden sie sich in einem Widerspruch mit sich selbst, da sie zu Recht sagen, dass das II. Vatikanische Konzil keine neue Lehre in Form eines definierten Dogmas allen Katholiken zu glauben vorgelegt hat. Das Konzil selbst ist von dem klaren Bewusstsein getragen, dass es in der Reihe aller Ökumenischen Konzilien steht und besonders des Konzils von Trient und des I. Vatikanums. Es ging nur darum die immer schon gültige Lehre über die Göttliche Offenbarung (Dei verbum) und die Kirche des dreifaltigen Gottes (Lumen gentium) dogmatisch in ihrem Gesamtzusammenhang den Gläubigen erneut und vertieft darzulegen. Die Liturgie sollte auch nicht reformiert werden, so als ob sie veraltet wäre. Im Gegensatz zu dem progressistischen Narrativ braucht die Kirche nicht wie in einem biologischen Alterungsprozess irgendwelche medizinischen Verjüngungskuren durchzuführen. Denn sie ist einmal für allemal von Christus gegründet worden, weil in seiner göttlichen Person alle Neuheit unüberbietbar in die Welt gekommen ist und in Lehre, Leben und Liturgie der Kirche gegenwärtig bleibt bis zu seiner Wiederkunft am Ende der Geschichte (Irenäus von Lyon, Gegen die Häresien IV, 34, 1). Die Kirche als Leib Christi und Tempel des Heiligen Geist ist jung und lebendig bis zum jüngsten Tag (auch wenn manche darin durch Unglauben und Sünde alt aussehen, d.h. den alten Adam in sich nicht überwinden wollen).
Gerade die Substanz der Sakramente und ihre wesentliche Gestalt sind uns vorgegeben und jedem Eingriff der Kirche entzogen (Konzil von Trient, Dekret über die Kommunion unter einer Gestalt, 2. Cap: DH 1728), während die kirchliche Autorität berechtigt ist, ihre rituelle Form festzulegen, aber nicht willkürlich und autoritär, sondern mit großer Rücksicht auf die gewachsenen kirchlichen Traditionen und die Sensibilität und den Glaubenssinn der Gläubigen. Deshalb ist auch umgekehrt die Behauptung theologisch falsch, die lateinische Liturgie nach dem Missale und Rituale Romanum (nach dem Ritus antiquior) sei illegitim, weil das Gesetz des Betens, das Gesetz des Glaubens ist (Ps-Coelestin, Indiculus, cap. 8: DH 246). Dieser Grundsatz bezieht sich auf den Inhalt des Glaubens, der in den Sakramenten zum Ausdruck kommt, nicht auf ihre äußere rituelle Form, von der es im Laufe der Kirchengeschichte bis heute sehr viele Variationen gibt. Insofern darf jeder Katholik das Motu proprio „Traditionis custodes“ (2021) und seine oft unwürdige Umsetzung seitens geistig überforderter Bischöfe kritisieren sowie deren mangelhafte theologische Argumentation und pastorale Rücksichtslosigkeit. Aber auch der Zweifel, dass die Hl. Messe nach dem Missale Pauls VI. (etwa wegen der Möglichkeit von Konzelebration, der Richtung des Altars, der Verwendung des Landesprache) der Tradition der Kirche als normativem Kriterium der Auslegung der Offenbarung widerspreche (und von freimaurerischen Gedankengut durchsetzt sei) ist theologisch abwegig und eines ernsthaften Katholiken unwürdig. Der tatsächlich vorkommende Missbrauch der Liturgie (Fastnachtsmessen, die atheistische Regenbogenfahne in der Kirche, willkürliche Änderungen nach eigenem Gusto) ist nicht dem Ritus des Novus Ordo oder gar dem Konzil anzulasten, sondern denen, die sich dieser Blasphemien und liturgischen Missbräuche wegen Ignoranz oder aus Frivolität vor Gott und der Kirche schwer schuldig machen.
Es ist auch von keinem echten Katholiken zu erwarten, dass er jedes Dokument, das aus Rom oder einer bischöflichen Behörde kommt, kritiklos annehmen muss. Schon Irenäus von Lyon, Cyprian von Karthago, Augustinus, Bernhard von Clairvaux, Katharina von Siena, Kardinal Bellarmin, der Mainzer Bischof Ketteler gegenüber Pius IX.) und viele andere mehr haben sich zu Recht über manche Stellungnamen und Aktionen beklagt (so die im letzten Pontifikat autoritären massenhaften Entrechtungen vieler Ordensgemeinschaften, die willkürlich unter Kommissariat gestellt wurden).
Und so haben rechtgläubige Bischöfe auch an neueren Dokumenten Anstoß genommen, in denen sich dilettantisch dogmatische und pastorale Argumente verwirrt haben oder wenn undurchdachte Äußerungen gefallen sind, dass – Christus relativierend – alle Religionen Wege zu Gott seien, während man im Blick auf Maria Corredemptrix et Mediatrix omnium gratiarum wieder auf die einzige Mittlerschaft Christi gepocht hatte ohne die Lehre der Kirche von der Mitwirkung Marias am Heilswerk Christi zu beachten. Das kommt immer vor, wenn Bischöfe mehr auf die publikumswirksamen Effekte achten als sich vorher der wissenschaftlichen gläubigen Theologie zu bedienen und „gelegen oder ungelegen“ ( 2 Tim 4,2) das Wort Gottes und die Wahrheit des Glaubens verkünden.
Aber im Blick auf die gesamte Kirchen- und Theologiegeschichte bin ich der vollen Gewissheit, dass die Kirche nicht nur durch die Bekämpfung von außen, sondern auch durch die Verwirrungen im Inneren von nichts und von niemanden überwunden werden kann.
Zu Recht beklagen nicht nur die Piusbruderschaft, sondern ein Großteil der Katholiken, dass unter dem Vorwand der Erneuerung der Kirche – mit dem Prozess einer Selbstsäkularisierung – auch große Unsicherheiten in dogmatischen Fragen und sogar Irrlehren in die Kirche eingedrungen sind. Aber auch in der 2000jährigen Kirchengeschichte wurden die Häresien vom Arianismus bis zum Modernismus nur von denen überwunden, die in der Kirche geblieben sind und nicht von der Seite des Papstes gewichen sind.
Wenn die Piusbruderschaft kirchengeschichtlich eine positive Wirkung haben will, dann kann sie nicht aus einer Distanz von außen her um den wahren Glauben kämpfen gegen die mit dem Papst vereinte Kirche, sondern nur in der Kirche und mit dem Papst und allen rechtgläubigen Bischöfen, Theologen und Gläubigen. Ansonsten bleibt ihr Protest wirkungslos und wird von häretischen Gruppen noch höhnisch missbraucht um die rechtgläubigen Katholiken des sterilen Traditionalismus und bornierten Fundamentalismus zu bezichtigen. Das ist besonders am sog. Synodalen Weg zu studieren, wo es in der Tat darum geht, häretische Lehren besonders in der Übernahme atheistischer Anthropologien einzuführen und eine Art anglikanische Kirchenverfassung (mit einer selbsternannten Kirchenleitung aus schwachen Hof-Bischöfen und machtbewussten ideologisch verbohrten Laienfunktionären). Dies widerspricht der sakramentalen und apostolischen Konstitution der katholischen Kirche diametral (Konzil von Trient, Dekret über das Weihesakrament, Cap. 4: DH 1767-1770; II. Vatikanum, Lumen gentium, Art.18-29). Eine von Menschensatzungen errichtete Deutsche Nationalkirche, die nur noch symbolisch den Papst irgendwie als Ehrenoberhaupt anerkennt, wäre nicht mehr katholisch und zu ihr zu gehören wäre nicht heilsnotwendig. Denn so sagt der hl. Augustinus: „Wer die Einheit der Kirche nicht liebt, ist nicht im Besitz der Gottesliebe. Aus diesem Grund wird zu Recht gesagt: Nur in der katholischen Kirche wird der Heilige Geist empfangen.“ (de baptismo 3, 21).
Auf jeden Fall kann sich keine einzelne Gruppe, wie damals die Donatisten (die pars Donati) der Gesamtheit der Kirche, der Catholica, der Annahme der definierten Glaubenslehre widersetzen mit Berufung auf das eigene subjektive Wahrheitsgewissen. Dann müsste man die Ehrlichkeit haben, sich ganz von ihrer Einheit loszusagen aber auch konsequent das Odium eines Schismatikers auf sich zu nehmen. Das II. Vatikanum hat kein neues Dogma verkündet, sondern die immer gültige dogmatische Lehre nur in einem anderen geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang neu zu glauben vorgelegt. Hier gilt es nichts von subjektiven Voraussetzungen her zu interpretieren, sondern jeder Katholik muss sich von der Lehre der Kirche informieren und notfalls korrigieren lassen. Was nicht die verbindliche Glaubens- und Sittenlehre betrifft, bleibt der freien theologischen Diskussion überlassen. Für die Gesamthermeneutik des kirchlichen Glaubens gelten die Heilige Schrift, die Apostolische Tradition und das (unfehlbare) Lehramt von Papst und Bischöfen (besonders im Ökumenischen Konzil) als letztgültige Normen der Verständnisses des geoffenbarten Glaubens. Die lehramtlichen Dokumente, die eine je abgestufte Verbindlichkeit beanspruchen, sind nach dem bewährten System der theologischen Gewissheitsgrade auszulegen.
Kein rechtgläubiger Katholik kann Gewissensgründe anmelden, wenn er sich der formalen Autorität des Papstes in Bezug auf die sichtbare Einheit der sakramentalen Kirche entzieht, um eine nicht voll mit ihm in Gemeinschaft stehende kirchliche Ordnung zu etablieren in der Form einer Not-Kirche, was der protestantischen Argumentation im 16. Jahrhunderte entspräche. Eine solche schismatische Haltung kann sich nicht auf einen Notstand berufen, der nur das individuelle Seelenheil einzelner oder auch vieler betreffen kann. Wer von einer ungerechten Exkommunikation betroffen ist, wie sogar einmal die hl. Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen, muss um des Wohles der Kirche willen dies geistlich in sich verarbeiten ohne durch Ungehorsam die Einheit der Kirche in Frage zu stellen. Auch dem jungen Martin Luther wird jeder Katholik Recht geben in seinem Kampf gegen den unwürdigen Ablasshandel und die Verweltlichung der Kirche, aber ihn dafür scharf kritisieren, dass er die angedrohte Exkommunikation missachtete, die kirchliche Autorität für sich ablehnte und in der Auslegung der Offenbarung sein Urteil über das Urteil der Kirche stellte.
Das wohlgeformte Gewissen eines Katholiken und besonders eines gültig geweihten Bischofs und dessen, der die Bischofsweihe empfangen soll, wird niemals gegen den Nachfolger des hl. Petrus, dem der Sohn Gottes selbst die Leitung der universalen Kirche übertragen hat, die hl. Weihen spenden oder empfangen und sich so einer schweren Sünde schuldig machen gegen die von Gott geoffenbarte Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität der Kirche Christi .
Die einzige Lösung, die im Gewissen vor Gott möglich ist, besteht darin, dass die Piusbruderschaft mit ihren Bischöfen und Priestern und Laien nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis unseren Heiligen Vater Papst Leo XIV. als rechtmäßigen Papst anerkennt und sich seiner Lehrvollmacht und seinem Jurisdiktionsprimat ohne Vorbedingungen unterstellt.
Dann wird sich auch eine gerechte Lösung finden lassen für ihren kirchenrechtlichen Status, indem etwa ihr Prälat mit ordentlicher Jurisdiktion für die Bruderschaft ausgestattet ist, der dem Papst direkt (vielleicht ohne Vermittlung durch eine Behörde der Kurie) unterstellt ist. Aber das sind kirchenrechtliche und praktische Folgerungen, die nur Bestand haben, wenn sie dogmatisch mit der katholischen Ekklesiologie übereinstimmen. Die Piusbrüderschaft hat zu Recht wie jeder andere rechtgläubige Katholik die Lehre des I. Vatikanums im Gewissen sich zu eigen zu machen und ihr Handeln davon leiten zu lassen: „Wir lehren und erklären demnach, dass kraft der Anordnung des Herrn die römische Kirche über alle übrigen den Prinzipat der ordentlichen Gewalt besitzt, und dass diese wahrhaft bischöfliche Jurisdiktionsgewalt des römischen Papstes eine unmittelbare ist, gegen welche die Hirten und Gläubigen und die Hirten jeglichen Ritus und jeglichen Ranges, sowohl jeder insbesondere als alle insgesamt, zur hierarchischen Unterordnung und zum wahren Gehorsam verpflichtet sind, nicht bloß in den auf den Glauben und die Sitten bezüglichen Dingen, sondern auch in jenen, welche die Disziplin und Regierung der über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; so dass, durch die Bewahrung der Einheit sowohl der Gemeinschaft als des nämlichen Glaubensbekenntnisses mit dem römischen Papste, die Kirche Christi eine Herde unter einem obersten Hirten ist. Dies ist die Lehre der katholischen Wahrheit, von welcher niemand unbeschadet seines Glaubens und seines Heiles abweichen kann.“ (I.Vatikanum, Dogmatische Konstitution über die Kirche „Pastor aeternus“, Cap. 3: DH 3060).
Archivfoto: Kardinal Müller beim Konklave 2025
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Versusdeum vor 26 Minuten: @Richelius
Um Ihre Formulierung aufzugreifen: Was im Forum hier von manchen vergessen wird, ist aber auch, dass der Gehorsam nicht über dem Glauben steht. Denn Christus hatte seinen Aposteln aufgetragen, "... und lehret sie, alles zu halten, was ich Euch geboten habe". Das, was die Bischöfe in Deutschland losgetreten haben, ist qualitativ wie quantitativ weitaus schlimmer und weitreichender (weil es viele Millionen Menschen in eine "andere Kirche" irreführt), als ein rein formaler Ungehorsam, auch, wenn dieser rein rechtlich gesehen sehr schwerwiegend ist.
rosenstaedter vor 1 Stunden: Der Prieser und Theologe Hans Urs von Balthasar - Wartet auf die Auferstehung in Luzern
sträubte sich lange dagegen, zum Kardinal erhoben zu werden.
Er kam trotzdem seiner Pflicht zum Gehorsam gegenüber dem Heiligen Vater nach. Leider, nein von leider kann man hier nicht sprechen rief ihn der liebe Gott zwei Tage vor der Erhebung zu sich.
Zitat Wikipedia:
"Er starb zwei Tage vor seiner durch Papst Johannes Paul II. geplanten Aufnahme in das Kardinalskollegium."
rosenstaedter vor 1 Stunden: Darf ein Katholischer Prieser ausserhalb seiner Heimat-Diözese tätig werden?
Ja, aber nur mit der Erlaubnis des Bischofs seiner Heimat-Diözese und mit der Erlaubnis des Bistums-Bischof, in der seine "Amtsplicht" erfüllt!
Ja, vermutlich kann der dem Ruf des regierenden Papstes nachkommen wenn er zum Beispiel in Rom in höheres Amt berufen wird (Ratzinger, Gänswein).
Oder wie bei Angelo Roncalli wenn er zum Nuntius erhoben wird. Ein Nuntius ist auch ein Priester der hoffentlich seine guten Dienste als Pfarrer anbietet, Beichte hören, Kinder taufen usw.!
Der Heilige Vater kann einen Geistlichen, sei es Priester, Bischof oder Kardinal an den Gehorsam erinnern!
Richelius vor 1 Stunden:
@ discipulus: Jetzt schießen Sie über das Ziel hinaus. Der Papst darf keinen Priester einfach aus seiner Diözese in eine andere versetzen. Er darf auch nicht die Farbe einer Kirche bestimmen. Beides würde die Rechte des Diözesanbischofs untergraben.
Was im Forum hier gerne vergessen wird, ist die Aussage der FSSPX wonach es lehrmäßige Unterschiede zwischen der Bruderschaft und der Kirche gibt. Wie soll der Papst Bischöfe bewilligen, wenn die Bruderschaft selbst behauptet, daß es Unterschiede im Glauben gibt?
aludra vor 2 Stunden: @ Patroklos
„Die Piusbruderschaft hat ja um die Erlaubnis der Weihen ersucht. Beim Papst.“
Man kann nicht so tun, als ob man Leo VIX für den rechtmäßigen Papst halten würde und dann Bischöfe zu weihen, als ob der Heilige Stuhl vakant wäre.
lesa vor 2 Stunden: Der Glaube bedarf zuerst der geoffenbarten Wahrheit.
Werter@Stefan Fleischer: Nur noch dies: Ich schätze IhreTexte, Ihre Ernsthaftigkeit und Tiefe. Aber der Vorwurf, die Piusbrüder würden die Dnge subjektiv beurteilen (diesem Vorurteil bin ich wie gesagt, früher auch aufgesessen) scheint mir ganz und gar unbegründet und kaum jemand hier stellt es in Frage. Ich habe noch nie etwas von denen gelesen, das nicht belegt ist durch die Aussagen der Lehrtradition. Es ist genau Umgekehrt: einige zweideutigen Aussagen in den Konzilstexten bzw. deren Auslegung in der Zeit danach sind nicht dem Lehramt der Kirche treu, sondern subjektve Ein"jetzt zeitgemäß ist"dessen, was . Darin liegt die Gefahr der Irreführung der Gläubigen. Und darauf aufmerksam zu machen, ist nicht Selbstherrlichkeit, sondern Gewissenspflicht. Kardinal Sarah sagte: "Jede neue Lehre muss mit der vorangegangenen Lehre übereinstimmen."
Ich wünsche Ihnen noch eine gesegnete Fastenzeit und nichts für ungut!
Das Licht, das die Kirche jetzt braucht, muss erbetet werden.
Adolf Hümmer vor 2 Stunden: @discipulus
Herzlichen Dank für Ihren stets treuen Einsatz, für Ihre echte Liebe zur Kirche, für Ihre logisch gut durchdachten Kommentare, die hier in diesem Forum sehr nötig sind, aber leider nicht von allen bedacht werden! Ja, die Piusbruderschaft und deren Anhänger wollen sich scheinbar dem Papst nicht unterordnen, obwohl Jesus dem Petrus klar gesagt hat, dass im Himmel gebunden sein wird, was er auf Erden bindet und dass im Himmel gelöst sein wird, was er auf Erden gelöst hat. Wer sich nicht an diese Worte Jesu halten will, wird zurecht exkommuniziert.
Patroklos vor 3 Stunden: Zweierlei Maß
@discipulus: Die Piusbruderschaft hat ja um die Erlaubnis der Weihen ersucht. Beim Papst. Und sie hat um eine Audienz nachgesucht. Beim Papst. Und was kam als Antwort: Erst ein nichtssagendes Schreiben, dann das Angebot eines "Dialoges" mit unannehmbaren Vorbedingungen durch Kardinal Fernandez, einen Mann, der jahrelang vom gleichen Dikasterium beobachtet wurde, dem er jetzt vorsteht.
Die deutschen Bischöfe ignorieren seit 2001 die Anweisung aus Rom, die Wandlungsworte im deutschen Meßbuch zu ändern. Sie setzen gegen den Willen Roms einen "Synodalen Ausschuß" ein. Sie erlauben Leitung von Pfarreien durch ein "Team". Das verstößt gegen das Kirchenrecht.
Wenn die lediglich nicht erlaubte Weihe von Weihbischöfen ein Schisma begründet, leben wir in Deutschland seit 2001 auch in einem Schisma. Wenn die Piusbruderschaft schismatisch ist, ist es die DBK schon lange.
@Adolf Hümmer: Welche Dogmen leugnet die Piusbruderschaft? Es geht eben nicht um die Lehre, es geht nur um die Disziplin.
discipulus vor 3 Stunden: @Versusdeum: Jurisdiktionsprimat
Nein, @Adolf Hümmer hat zurecht an den Jurisdiktionsprimat erinnert. Dieser besagt, daß der Papst jederzeit SÄMTLICHE Rechtsakte im Binnenraum Kirche vornehmen darf. Wenn er möchte, kann er meinen Stadtpfarrer morgen in ein Bergdorf in den Anden versetzen oder anordnen, das Innere der Kirche in meiner Stadt grün zu streichen. Bischofsweihen sind eindeutig Rechtsakte im Binnenraum Kirche. Wer sich dabei wissentlich gegen Anordnungen des Papstes stellt, leugnet zumindest in der Tat den Jurisdiktionsprimat.
Außerhalb des Binnenraums Kirche gilt das natürlich nicht. Da ich nicht im kirchlichen Dienst arbeite, kann er mir z.B. nicht befehlen, meine Arbeitsstelle zu wechseln oder mein Haus grün zu streichen.
discipulus vor 4 Stunden: @Patroklos: Schisma
Ein Schisma ist definiert als "Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche" (c. 751 CIC). Die Weihe eines Bischofs ohne Erlaubnis des Papstes erfüllt diesen Straftatbestand eindeutig.
Ob damit der Anspruch erhoben wird, eine Parallelstruktur zu etablieren oder nicht, ist dabei sekundär. Das mag bei der Buße eine Rolle spielen, die zur Lösung der Schuld abgeleistet wird, nicht aber für die Tatstrafe der Exkommunikation und auch nicht für die Frage, ob ein schismatischer Akt vorliegt oder nicht.
Übrigens: Diese Definition trifft nicht nur auf den Akt der Bischofsweihe zu, sondern gilt auch für alle, die diese gutheißen, unterstützen, fördern etc. Denn auch damit verweigert man die Unterordnung unter den Papst!
ThomasR vor 6 Stunden: mit 66 Priesterseminareintritten 2025 wird isch die Piusbruderschaft
als Anbieter von (kirchensteuerfreien) Sakramenten auf jeden Fall behaupten können.
In den letzten 15 Jahren hat die Piusbruderschaft z.B. in München trotz einer deutlich geringeren Finanzausstattung als Erzdiözese geschafft die anzahl von gelesenen Heiligen Messen/Woche mehr als verdoppeln.
Erzbistum München mit Freisig hat dagegen Anzahl der kirchensteuerpflichtigen Messtermine in der Innenstadt von München mehr als halbiert.
Johannes14,6 vor 6 Stunden: Mein GLAUBE steht fest..
„Und was sollen die vom synodalen Weg verunsicherten Gläubigen tun?“
Zu Ihrer Antwort, @aludra:
"Wenn sich Katholiken vom „Synodalen Weg“ verunsichern lassen, dann sind sie nicht gläubig."
Möchte ich erwidern:
Nicht MEIN GLAUBE ist gefährdet durch die Absichten des synodalen Weges, sondern es bereitet mir Schmerzen, und es ist ein Gefühl der Ohnmacht, daß die Kirche, die ich liebe, gleichsam gekapert wurde von einer Gruppe, die die sakramental-hierarchische Ordnung und christliche Anthropologie offen ersetzen will durch zeitgeistgemäß angepaßte Strukturen. Die Ausführungen Prof. Södings sind dazu sehr aufschlussreich.
Wenn ROM die Satzung der Synodalkonferenz, vielleicht mit einigen redaktionellen Änderungen, genehmigt, ist mein Vertrauen auch in dieser Richtung beschädigt, und es bleiben Trauer und Unverständnis - wie konnte es soweit kommen ?
Wie gehe ich damit um, wohin soll ich gehen, wenn die ubiquitären Pride-Flags (+ entspr Ideologie) mir den Zugang unerträglich machen ?
Hebi vor 6 Stunden: Zu „ Gretchenfrage: Steht der Gehorsam höher als der Glaube?“
@versusdeum
Sehr gut zusammengefasst. Hier besteht eine krasse Unsymmetrie, die auch Rom in dieser Frage nicht gut aussehen lässt. Hier ist eine klare Entscheidung überfällig. Selbst Papst Franziskus sagte, EINE protestantische Kirche in Deutschland sei ausreichend. Dann muss man aber auch entsprechend Handeln statt die Dinge einfach laufen zu lassen.
Versusdeum vor 7 Stunden: Lieber @Stefan Fleischer
Für mich ist dieser plötzlich wieder ausgebrochene "doppelte" Wahnsinn in der Kirche hierzulande extrem belastend, vor allem in der kommenden Woche, wenn die Diözsanbischöfe bei uns den Ausstieg aus der Kirche offiziell zementieren könnten. Ich hoffe und bete, dass Pius mit der Weiheankündigung einen (zusätzlichen) Schock ausgelöst hat, der die Kirche endlich wachrüttelt und längst überfällige Maßnahmen auslöst (aber: "Töte nicht den Boten[, der dir die schlechte Nachricht überbringt]"). Dass die Bischöfe in Deutschland mit ihrer Gegenkirche durchkommen und Pius gleichzeitig "draußen" sein könnte, ist jedenfalls absolut undenkbar.
Und ja, ich weiß, die Kirche wird niemals untergehen, dieses Versprechen haben wir. Aber Jesus hat nicht versprochen, dass sie überall überleben wird. Denken wir nur an die einst blühenden nordafrikanischen Bistümer, die vom ach so toleranten "Fatih"-Islam in wenigen Jahrzehnten (Jahren?) militärisch überrannt und ausgelöscht wurden.
Oremus.
Beten wir!
Versusdeum vor 7 Stunden: Mal ganz drastisch formuliert:
Eine Kirche, die den Bischöfen auf deutschem Boden buchstäblich alles erlaubt, was sie wollen, sogar die beschlossene Aufhebung der Struktur* und Lehren* Jesu und seiner Kirche, man aber Pius gleichzeitig verweigert, ein Werk zu sichern, dass den Glauben lehrt, den die Kirche 2000 Jahre lang gelehrt hat und die Hl. Messe zu feiern, wie sie die Kirche 400 Jahre lang feierte (und die teilweise wort- und sprachgleich über 1500 Jahre alt ist) - eine Kirche, die dies tut, "stellt sich selbst infrage" (Papst Benedikt XVI., noch als Kardinal, über das "Verbot" des überlieferten Ritus im Zuge der "Liturgiereform" 1969/70, den er als Papst bekanntlich wieder zuließ, was aber vielfach torpediert und unter seinem Nachfolger in Form von TC wiederrufen wurde).
* vgl. die unfassbaren Zitate aus einem Wisch des "Synodalen Wegs" über das Priestertum weiter unten
Versusdeum vor 7 Stunden: Gretchenfrage: Steht der Gehorsam höher als der Glaube?
Wie kann es sein, dass die einen, die keinerlei Dogma oder Kernaussage des Glaubens leugnen und sich auf 400 Jahre Liturgie und 2000 Jahre Lehre stützen können, aufgrund einer (zugegebenermaßen schwerwiegenden) "Formalie" ins Schisma zu gehen drohen, während anderen, wie die Mehrheit der Bischöfe in Deutschland, ganz offen eine komplett "andere Kirche" beschlossen haben, bisher keinerlei Sanktionen angedroht werden - trotz bereits jetzt offen revolutionärer und sogar gegen den Glauben hetzender Texte und einem weder kirch(enrecht)lich noch demokratisch legitimiertem gegenkirchlichen "Parlament", das zu 2/3 aus Laiengremien-Apparatschiks, Quotenpersonen und Aktivisten bestehen soll. Nicht zu vergessen die zuletzt beschlossene Art Pranger einer "Unsittenpolizei", die die Umsetzung der häretischen Beschlüsse in den Bistümern überwachen soll (schade, dass Kardinal Marx erst hinterher aufbegehrte).
Rom kann gar nicht anders, es MUSS (mindestens auch) ebenso hart darauf reagieren!
Versusdeum vor 7 Stunden: @Adolf Hümmer
Ich glaube, Sie verwechseln den (natürlich ebenfalls hochstehenden) Jurisdiktionsprimat des Papstes mit seiner (absoluten) Unfehlbarkeit in dogmatischen lehramtlichen Aussagen. Letztere gab es aber nur 2x in den letzten etwa 150 Jahren seit der Definition dieses Dogmas auf dem ersten vatikanischen Konzil. Beides Mariendogmen. Müssten wir dem Papst in buchstäblich allem folgen, hätten wir uns stattdessen eine Götzenstatue aus den Anden (Pachamama) kaufen und anbeten müssen (oder analog von unseren Kindern anbeten lassen). Oder wir müssten wir die Ehe als auflöslich betrachten (die Bemerkung von Papst Franziskus über eine Stellungnahme Kardinal Schönborns zu einer Fußnote von "Amoris Laetitiae", die als reine Privatmeinung des Papstes fälschlich suggerierte, dass weltlich geschiedene weltlich wiederverheiratete problemlos zur Kommunion gehen könnten. Die damit suggerierte Auflöslichkeit der Ehe hatte damals gleich drei Sakramente im Kern erschüttert - Ehe, Beichte und Eucharistie!
Adolf Hümmer vor 9 Stunden: @Patroklus
Es geht um lehrmäßige Unterschiede. Wenn die Piusbruderschaft ernsthaft eigene Bischöfe weihen will, obwohl dies vom Papst untersagt ist, würde dies doch bedeuten, dass sie das Dogma des Jurisdiktionsprimats des 1. Vatikanums anzweifeln würde. Es ist ein Dogma, dass der Papst die Binde- und Lösegewalt hat. Die Weihbischöfe der Bruderschaft würden viele Priester weihen. Somit würde also die Bruderschaft selbst entscheiden, wer ein geeigneter Priester wäre und wer nicht. Dies steht ihnen aber nicht zu, solange sie sich nicht voll in die katholische Kirche eingliedern.
Stefan Fleischer vor 10 Stunden: @ lesa
verbohrten Vorurteile
Ich glaube nicht, dass ich verbohrte Vorurteile habe. Aber ich habe die ganze Entwicklung fast von Beginn an miterlebt. Ich habe sehr viel Verständnis für die Piusbruderschaft. Was ich nicht verstehe ist, dass sie damals, als die Petrusbruderschaft die Versöhnung mit der Kirche schaffte, sich dieser Bewegung nicht anschloss, sondern weiterhin eine Haltung des «non possumus» einnahm. Als ich mich jüngst wieder an das Gedicht erinnerte, da fragte ich mich, ob dieses nicht genau auf die Situation heute geschrieben werden musste. Für mich gehört das zu Gottes Vorsehung und ist eine Einladung an die Bruderschaft, den härtesten Kampf in ihrem Leben zu bestehen und zurückzukehren zum Gehorsam gegen Gott uns seine Heilige Kirche. Und dann hoffe ich, dass die Kirche die Haltung jenes Abtes einnimmt und sie mit Freude wieder aufnimmt, damit alle gemeinsam die grossen Probleme unserer zu lösen vermögen.
Laudetur Jesus Christus
www.zgedichte.de/gedichte/friedrich-schiller/der-kampf-mit-dem-drachen.html
bücherwurm vor 11 Stunden: Danke für Ihren Hinweis @chorbisch
@Lesa: bitte arbeiten Sie diesbezüglich an sich. Die Fastenzeit ist eine hervorragende Gelegenheit dafür ;)
JP2B16 vor 15 Stunden: Ein Fall von Antinomie? "Magis oboedire Deo quam hominibus"
Man ist geneigt auf dieses Schriftwort abzustellen. Wenn Gehorsam in Widerstreit mit einem höheren Gut (Naturrecht, objektive Sachrichtigkeit, das eigene Gewissen) tritt, rechtfertigt dieser Umstand als höheres Prinzip die eigenverantwortliche Aufhebung der Gehorsamspflicht. Ignatius von Loyola beschrieb dieses Parodoxon mit "Oboedientia est perinde ac cadaver". Gilt das aber auch im Kontext der unmittelbar von Gott durch die Person Seines Sohnes inaugurierten Autorität des Petrusdienstes? Unabhängig von seiner Qualität, mit der er verrichtet wird? Wer befindet über die Qualität? Der Auftrag zur Stärkung seiner Brüder erging an Petrus. Von einer umgekehrt an die Seinen gerichteten Mahnung zum Achtgeben auf die Qualität der Stärkung ist nichts bekannt. Hat die Vorsehung diesem einzigartigen Dienst an den Menschen, das nicht Menschenwerk ist, nicht eine Dimension verliehen, die wir nur im Glauben und Vertrauen auf Gott erahnen können? Gott hat Seine "Pädagogik" und Seine "Gerechtigkeit".
SalvatoreMio vor 15 Stunden: Piusbruderschaft voll und ganz katholisch?
@Christine @anjali: wenn dem so sein sollte, so würde es schon auf eine Engstirnigkeit hinweisen. Vielleicht ist es aber eine Abschirmung gegen unrechtmäßige Veränderungen, die wir tatsächlich erleiden. - Das "voll und ganz katholisch" nimmt vielerorts rapide ab, und kein Bischof greift ein. Für manche Laien-Verantwortliche, die in Pfarrbriefen schon an 1. Stelle vor den Priestern stehen, ist das Rosenkranzbeten nicht erforderlich. Die 2. Sonntagslesung fällt meist aus; statt des Credo erscheinen manchmal Lieder, ohne jede Ähnlichkeit mit dem Credo; zahllose Kirchgänger sehen sich nach "Corona" immer noch befugt, die Sonntagsmesse auszulassen und werden auch nicht an diese Pflicht erinnert. Eigenwillige Veränderungen der hl. Messe sind Legion! Eines aber wird wie eine Notwendigkeit wieder angekündigt: die Regenbogen-Segnungen für Verliebte, Geschiedene und Pärchen aller Art. In den Kommentaren hier wird der GEHORSAM gegen Kirche und Papst angemahnt - doch der fehlt an allen Fronten!
Hebi vor 16 Stunden: @discipulus
Da haben Sie sicher Recht: Man kann jede Form missbrauchen. Und sicher gab es zu allen Zeiten Mängel. Meiner Ansicht nach entstehen die Probleme mit der neuen Form vor allem durch den Volksaltar. Er ermöglicht den Eindruck, dass die Gemeinde zusammen mit dem Priester hier „etwas macht“ und es dabei auf sie ankommt. Tatsächlich geschieht aber ein Mysterium von Gott her, das jedes Verstehen übersteigt und nur betrachtet und innerlich als unverdientes Geschenk angenommen werden kann. Dem dient die alte Form weit besser. Das ist jedenfalls meine Ansicht. Vermutlich ist das eigentliche Problem hinter all diesem leidigen Streit über die Form eine unterschiedliche oder mindestens unklare Auffassung über den Inhalt.
chorbisch vor 17 Stunden: @ lesa
Ich führe über Ihre Kommentare zwar nicht Buch, aber ich habe aus der Erinnerung schon den Eindruck, dass Sie dazu neigen, Leuten, die nicht Ihrer Meinung sind, die intellektuelle "Satisfaktionsfähigkeit" abzusprechen.
Ausgerechnet Herrn Fleicher "Unkenntnis", "Unterstellungen" und "Verbohrte Vorurteile" vorzuwerfen, ist schon ziemlich heftig.
Vor allem, wenn Ihre eigenen Argumente hier im Falle der FSSPX auch eher emotionale Aussagen und Behauptungen sind.
Oder wollen Sie Kardinal Müller oder Weihbischof Eleganti unterstellen, sie wollten nicht die Lehrüberlieferung bewahren und schützen?
Nur, weil sie sich "erdreisten", Ihre Begeisterung für die FSSPX als die einzig wahren Bewahrer der Lehre nicht teilen?
Hoffentlich nicht.
Wirt1929 vor 18 Stunden: @Versusdeum
Ich stimme Ihnen ja in Vielem zu. Klar ist jedoch, das ohne Zustimmung zu den Bischofsweihen durch den Papst auf Dauer ein weiterer Bruch vollzogen sein wird. Sie führen Wortreich zum Teil nicht von der Hand zu weisende Argumente für die -in Verteidigungsposition stehende- Bischofsweihen an. Ihr Hinweis des Apostelstreits Petrus - Paulus greift hier nicht. Bei allen Zerwürfnissen in der Sache sollten Gehorsam und Demut gegenüber dem Papst von Seiten der Piusbruderschaft nicht außer Acht gelassen werden, sollten sie ihn denn, wie Sie erklären, immer noch als Papst der Kirche anerkennen.
In christlich streitbarer Verbundenheit.
Patroklos vor 18 Stunden: @Richelius
Ein Schisma würde nur vorliegen, wenn die betreffenden Bischöfe auf den Titel einer (ehemaligen) Diözese geweiht würden (um Ihre Diktion zu verwenden), die bereits ein anderer Weihbischof innehat. Das wird aber nicht geschehen.
Schismatiker bilden immer parallele Strukturen. Das ist hier aber nicht der Fall.
Es handelt sich lediglich um eine unerlaubte Weihe. Und in Zeiten, in denen selbst offene Häretiker nicht mehr exkommuniziert werden, erscheint mir diese Maßnahme, sollte sie denn nach den Weihen tatsächlich erfolgen, als völlig unverhältnismäßig und daher ungültig, zumindest aber (kirchen-)rechtswidrig.
Warum erlaubt Rom die Weihen nicht einfach? Da gibt es nur eine überzeugende Antwort: Man will die Piusbruderschaft aussterben lassen.
Als nächstes würde man sich wohl auf TC berufen und auch die anderen ehemaligen "Ecclesia Dei"- Gemeinschaften abwickeln. Dann hätte Kardinal Roche sein Ziel erreicht, die "alte Messe" wäre "erledigt".
Rolando vor 18 Stunden: Sich nicht an den Fehlern festbeißen
Sobald auf die Fehler geschaut und diese in den Vordergrund gestellt werden, beginnt die Spaltung, sei es in einer Ehe oder in der Kirche. Wo gibt es keine Fehler und Fehlhaltungen, auch bei den Piusbrüdern, sie lehnen von Gott in dieser Zeit gegebenen Gnaden und Hilfen auch ab, die direkt von Jesus und Maria kommen. Zweifeln sie das der Hl. Geist die Kirche unter jedem Papst führt?
Trotz Fehler auf Jesus schauen, was er will, es ist Gehorsam und Einheit, Jesus betont die Einheit besonders in seiner Abschiedsrede. Sie können unter dem Papst alles wie bisher machen, können die Bischöfe stärken die im Synodalem Weg zu kippen drohen.
Richelius vor 19 Stunden: @ Psalm1 u chorbisch
Ob die Kurie etwas nachweisen muss oder die Bruderschaft hängt von der Intention ab. Wenn eine Wiederaufnahme in die Kirche gewünscht wird, ist es besser, wenn die Bruderschaft ihre Rechtgläubigkeit nachweist. Dadurch wird weniger Porzellan zerschlagen und man bleibt im Gespräch. Falls nämlich Rom der FSSPX nachweist, daß sie nicht rechtgläubig ist, wären die Folgen verheerend. Dann stünde die Bruderschaft und alle Gläubigen, die die Messe dort besuchen unter Anathem. (Angesichts der Heterogenität des Glaubens der Leute dort, wäre das sehr schlimm.)
P.S: Weil viele hier behaupten, es würde sich nur um Weihbischöfe handeln, deshalb wäre ihre Weihe kein Schismatischer Akt. Auch Weihbischöfe werden auf den Titel einer Diözese geweiht und auch sie versprechen dem Papst Gehorsam.
Psalm1 vor 20 Stunden: @chorbisch
Doch, er "muss".
Die FSSPX (ich bin kein Anhänger derselben) ist eine recht große und einflussreiche Vereinigung, die sehr erhebliche Vorwürfe gegen V2 und die nachkonziliaren Päpste erhebt.
Trotz dieser Haltung ist sie darin stabil, aufrichtig und zudem auch einem intellektuellen Disput gewachsen. Sie ist nicht, wie so manche Abspaltungen in der Kirchengeschichte, von einer dominanten Person beeinflusst.
In diesem Fall ist der Papst moralisch verpflichtet, sauber, präzise und vollständig die Ansichten (Ideologien ?) der FSSPX im Sinne des überlieferten Glaubens (Kard. Müller!) zu klären.
Der Papst ist kein Monarch, der nach Gutdünken gnädig hier tätig werden kann oder auch nicht. Auch dafür hat er seine Wahl angenommen! Und die hier eingebrachten Argumente sollten öffentlich bekannt gemacht werden.
JP2B16 vor 22 Stunden: Eine Neuauflage der Erklärung "Dominus Iesus" in Kurzfassung
Welch ein Gnadengeschenk ist dieser Kardinal!
An ihm dürfen wir erkennen, wie klar der Hl. Geist unsere Gedanken machen kann, wenn wir nur wollen und uns von "der Welt" nicht verunsichern lassen.
Die "Synodal-Bewegten" hierzulande, deren "Episkopat" sowie die EKD dürften nach dieser Literatur toben. Die Vorsehung Gottes ist wunderbar. Mit Kardinal Müller hat uns der Herr ein Zeugnis geschenkt, dass der Herr bei uns ist und bleibt, Seiner Kirche in schier aussichtlosen Zeiten beisteht, sie wie bersprochen nicht untergehen lässt. Deo gratias!
chorbisch vor 23 Stunden: @ Psalm1, Ihr Satz + @Versusdeum
"Der Papst mit seinen Mitarbeitern muss logisch stringent nachweisen, dass sich die Bruderschaft hier irrt."
Entschuldigung, aber der Papst mit seinen Mitarbeitern "muss" hier gar nichts. Es ist die Piusbruderschaft, die sich, wenn auch sicher mit bester Absicht und aus Sorge um den Glauben, von der Kirche entfernt hat.
Ihre Argumentation enthält wieder die bei manchen Anhängern der FSSPX verbreitete Haltung, dass sich allein die Kurie zu "bewegen" habe. Das muss sie nicht, und Kardinal Müller hat die Gründe ausführlich dargelegt.
Die FSSPX möchte etwas vom Heiligen Vater, sie sind die Bittsteller, nicht der Papst und die katholische Kirche.
@ Versusdeum: Sie könnten bei Gelegenheit den Paragraphen im Kirchenrecht heraussuchen und hier nennen, der eine zumindest formal unerlaubte Haltung doch gestattet, weil andere ebenfalls Fehler machen und damit "durchkommen".
rosenstaedter vor 23 Stunden: Im Kloster Einsiedeln sind Ministrantinnen die Mehrheit
oft 2 von 4 oder 3 von 4 oder 4 von 4!
@aludra
Einfach nach Kloster Einsiedeln live googlen (auf Youtube), beginnt am Sonntag um 09:30 Uhr.
Eine Teilnahme ist nur live möglich.
Der gregorianische Gesang wird durch die Pater und Brüder gepflegt. Mich freut es jedes Mal wenn ich Pater Lukas Stimme höre wenn der seine Kantorei dirigiert!
Kürzlich wurde durch Abt Urban Federer eine neue Lektorin in den Lektorendienst aufgenommen!
P.S.
Die Austeilung der Kommunion wird aus guten Gründen nicht direkt oder indirekt übertragen!
Christine vor 23 Stunden: Ungehorsam
@ aludra
beide Extreme sind nicht gut - beides ist Ungehorsam. Mit Verweis auf die anderen kann ich nicht den eigenen Ungehorsam rechtfertigen.
Man betrachte sich die Früchte, die Rechthaberei, die Uneinigkeit, die Zwietracht, das Üble, das heraus hervorgeht.
Die tridentinische Liturgie alleine ist auch nicht alles - es kommt auf die innere Haltung des Einzelnen an, ansonsten wird es zur pharisäischen Haltung (Pharisäer und Zöllner stehen vor Gott).
Und in der heiligen Schrift (AT) steht: Gehorsam will ich, NICHT OPFER!
modernchrist vor 24 Stunden: Danke @Stefan Fleischer
Super Gedicht "Der Kampf mit dem Drachen" !
Eine der wichtigsten Pointen ist in den allerletzten Zeilen dieses Gedichts von Schiller!
Es lohnt sich, dies in seiner Dramatik und Bildhaftigkeit zu lesen!
Cosmas vor 25 Stunden: Trotz vieler historischer Parallelen (Donatisten, Luther) ist dies gegenwärtige Situation neu!
Das Krebsübel liegt ja in der Praxis! Es werden formal keine Glaubensinhalte geleugnet, aber von oben systematisch eine gegen die Glaubensinhalte gerichtete Praxis etabliert. Dafür ist der Umgang mit der Liturgie ein Beispiel. Wenn sie zum gestalterischen Knetwachs wird, wird dies auch der Glaube! Und das ist überwiegend so geworden. So passiert es auch mit der Unauflöslichkeit der Ehe, den Homo-segnungen usw. So kommt es nach und nach zur Etablierung eines neuen Glaubens, einer "neuen" Moral. Was Kardinal Müller schreibt, ist theoretisch perfekt! Aber die gehorsame Unterordnung wird nichts an dieser antikatholischen Dynamik ändern. Denn die listigen Zerstörer sind aktiv am Werk und werden es bleiben! Man kann natürlich sagen, dass dies der Weg des Kreuzes ist, den auch die Piusbruderschaft mitgehen muss, dass die Kirche selbst durch die äußere Zerstörung durchgehen muss - verstanden - als Kreuzweg und Kreuzestod, und erst dann neu auferweckt werden und von Gott her erstehen kann.
aludra vor 25 Stunden: Entwicklung des Novus Ordo
@ Christine,
so wie Sie den NOM beschreiben, wurde er seit V2 hinter der Oder-Neiße-Grenze gefeiert: mit 2 Lesungen vor dem Evangelium, mit großem Credo, ohne Handkommunion, ohne Messdienerinnen, ohne Kommunionhelfer/innen. Im selbstverliebten Westen aber hat das niemanden interessiert.
In D drängen sich nicht die Priester in den Vordergrund, sondern Lektoren in abgetragenen Jeans und Kommunionhelferinnen in blumigen Bermudas im Sommer.
Antonius Bacci vor 26 Stunden: @Christine
Man muss natürlich etwas differenzieren: Medjugorje gehört nicht zum Depositum fidei, ebenso muss man als Katholik das Sprachengebet nicht als authentische Form christlichen Gebets ansehen. Man darf gegenüber den charismatischen Bewegungen auch durchaus skeptisch sein, d. h. diese für sich persönlich auch ablehnen. Die Streitpunkte mit der Piusbruderschaft liegen auf einer anderen Ebene.
Stefan Fleischer vor 26 Stunden: @ Cejazar
Die innere Logik der Piusbruderschaft beruht auf dem Irrtum, dass die eigene Überzeugung über dem Lehramt der Kirche stehe. Christus (und viele unserer Heiligen) war gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. So hat er die ganze Welt erlöst. Mir kommt in diesem Zusammenhang das Gedicht von Friedrich Schiller in den Sinn: «der-kampf-mit-dem-drachen». Vielleicht sollen wir Menschen von heute uns immer wieder fragen, was dieses uns in unserer konkreten Situation zu sagen hat.
www.zgedichte.de/gedichte/friedrich-schiller/der-kampf-mit-dem-drachen.html
Patroklos vor 26 Stunden: Piusbruderschaft als Hort des Glaubens
Selbstverständlich ist die Piusbruderschaft zu 100% katholisch! Sie ist wohl katholischer, als die Mehrheit zumindest der deutschen Bischöfe, denn diese stellen Glaubenswahrheiten wie die Ausschließlichkeit der Weihe nur für Männer (dies in "Ordinatio Sacerdotalis" von 1994 ex cathdra endgültig festgelegt!) in Frage. Siehe dazu den Beitrag von Versusdeum.
Die Weihe von Bischöfen begründet auch kein Schisma. Es handelt sich um Weihbischöfe, ohne diözesane Jurisdiktion. Sollte das Vorhandensein von Weihbischöfen schismatisch sein, wären viele Diözesen schismatisch.
Disziplin ist gut. Aber sie ist dem rechten Glauben untergeordnet. Das Kirchenrecht soll diesen Glauben juristisch institutionalisieren. Den Glauben, nicht die Meinung einzelner. Das wäre Mißbrauch. Und genau das passiert derzeit.
Warum werden die Mitglieder des "Synodalen Ausschusses" nicht exkommuniziert? Warum nicht die ohne Erlaubnis geweihten Bischöfe in China? Warum keine "Theologen" die häretische Lehren verbreiten?
discipulus vor 27 Stunden: @Hebi: unvorstellbar?
Glauben Sie ernsthaft, jene Priester, die sich nicht an die liturgischen Vorschriften des neuen Meßbuchs halten, würden sich an jene des alten Messbuchs halten, wenn dieses verpflichtend verwendet werden müßte? Das ist doch Quatsch!
Liturgische Mißstände hängen am Zelebranten, nicht am Meßbuch. Und sowohl die Erzählungen meiner Großeltern und deren Geschwister aus den 20er-Jahren als auch die theologische Literatur jener Zeit berichten über Mißstände bei der Verwendung des alten Meßbuchs - eben DESHALB hielten die Konzilsväter die Liturgie auch für reformbedürftig. Was wiederum nicht heißt, daß das Meßbuch Pauls VI. in allen Punkten deren Vorstellungen entsprach.
Cyprian63 vor 27 Stunden: Ist die Piusbruderschaft katholisch?
Sicher lehren ihre Priester in den Predigten und Katechesen das, was die Kirche immer gelehrt hat. Von diesem Aspekt sind sie sicher katholisch. Aber: Zum Katholischsein gehört auch die Unterordnung unter die Autorität des Papstes und die Anerkennung des Lehramtes bis zum heutigen Tag, wenngleich man sicher das eine oder andere kritisch sehen darf und muss. Aber das Lehramt inkl. II. Vatikanisches Konzil in Bausch und Bogen zu verwerfen, ist nicht katholisch. Man muss all das als Katholik annehmen, darf und soll sich damit kritisch auseinandersetzen, aber in der Kirche - dann wird die FSSPX, wie es von Kardinal Müller heißt, eine kirchengeschichtlich positive Wirkung haben.
Es ist wahr, dass der Novus Ordo nicht Sacrosanctum Concilium entspricht, aber FSSPX braucht ihn ja nicht zu feiern. Was nützt die überlieferte Messe in ihrer Reinheit nicht in Einheit mit dem Nachfolger Petri. Die Einheit mit und der Gehorsam gegenüber dem Nachfolger Petri bringt den Segen.
Cejazar vor 28 Stunden: Die innere Logik der Piusbruderschaft
Eines klar vorweg: Sollte die Piusbruderschaft die Bischofsweihen ohne Zustimmung des Papstes durchführen, ist dies ein schismatischer Akt, und jeder Katholik sollte sich genau überlegen, ob er der Piusbruderschaft angehört oder nicht besser die tridentinische Messe bei einer in Einheit mit dem Papst befindlichen Gemeinschaft besucht.
Allerdings kann ich die innere Logik der Piusbruderschaft nachvollziehen (und diese wird nicht durch wohlfeile Erklärungen gelöst). Da ausschließlich Bischöfe Priester und Diakone weihen können, sind eigene Bischöfe die Lebensversicherung der Piusbruderschaft. Hat sie keine eigenen Bischöfe, sind sie vom Wohlwollen des jeweils regierenden Papstes abhängig, ob dieser Priesterweihen gestattet. Und leider hat hier das Pontifikat von Papst Franziskus gezeigt, dass hier Willkürentscheidungen möglich sind und bestehende Rechtsgarantien mit einem Federstrich aufgehoben werden können. Daher ist der Schritt der Piusbruderschaft aus der inneren Logik erklärbar.
anjali vor 28 Stunden: @Christine
Vielen Dank, das wusste ich gar nicht dass die das so sehen! Dann ist es für mich jedenfalls keine gute Gruppe.Obwohl ich die Lateinische Messe liebe. (Ich bin verbunden an Christus König und Hohepriester, die sind auch verbunden mit Rom)
Christine vor 28 Stunden: Entwicklung des Novus Ordo
in Medjugorje jedenfalls (und wie ich meine bei der Mehrheit der deutschsprachigen Besucher-Priester) wird großen Wert auf die Einhaltung aller Vorgaben von Rom gelegt. Die Mini-Reform von Papst Benedikt sieht vor, die Zwischengebete vorzutragen, 2 Lesungen zu halten, die Mundkommunion zuzulassen bzw. zu bevorzugen und sich selbst als Priester nicht in den Vordergrund zu drängen, sondern als Vertreter Christi bzw. der Gläubigen eine würdige heilige Messe zu halten. Es gibt viele rühmliche, demütige Priester, die ihren aufrichtigen Dienst tun - von denen hier nie die Rede ist und die ich einmal ehren möchte!!!
aludra vor 28 Stunden: @ Christine
Auch wenn die Erscheinungen in Medjugorje kirchlich anerkannt worden wären, gehören sie nicht zum Depositum Fidei, also müssen nicht geglaubt werden.
Der "Novus Ordo" ist tatsächlich glaubensgefährdend, wenn er schlampig, experimentell und nicht korrekt gefeiert wird.
Christine vor 28 Stunden: Piusbruderschaft voll und ganz katholisch?
Das kann ich nicht bestätigen - sie lehnen Verschiedenstes ab und folgen in Allem ihrem Erzbischof Levebvre: Medjugorje ist falsch, die Charismen (Sprachengebet usw.), wie bei der charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche sind falsch, es muss im Rosenkranzgebet auf deutsch "Weiber" und nicht Frauen heissen, "erlöse uns von dem Übel" und nicht von dem Bösen, der "Novus Ordo" ist glaubensgefährdend und, um den eigenen Glauben zu bewahren, soll man lieber am Sonntag zuhause bleiben, wenn man keine erreichbare tridentinische Messe besuchen kann, der Barmherzigkeitsrosenkranz ist unbekannt bzw. wird nicht praktiziert, die neuen Heiligen seit dem 2. Vatikanum werden völlig ignoriert usw.
golden vor 28 Stunden: Volksfrömmigkeit und Lehramt
korrespondierten durch die Jahrtausende.Ich erkläre mir die innerkirchliche "Fort-Entwicklung" vom Glauben seit 1968 dadurch, dass nicht nur "Kirchenleitende" sondern auch das Kirchenvolk in der Art ihrer Praxis das liturgische Gesamtgeschehen beeinflusst haben und noch beeinflussen.Meine Vermutung: Noch 10 Jahre (um eine Zahl zu nennen) und praktiziende Gläubige werden noch da sein,die die christliche Tradition lebendig erhalten DURCH IHRE gottergebene PRAXIS.Jene aber ,die alle drei,katholisches Lehramt,heilige Schrift und Volksfrömmigkeit durchfälschen wollten und noch 10 Jahre weiter von Gottes Willen wegbiegen, haben sich seit 1968 klar geoutet und tun es noch.Ross und Reiter sind jeden Tag vor Augen der kath.net-Leser.Wir,die Gläubigen,müssen uns GOTT treu ergeben,beim Herrn Jesus bleiben.Nirgendwo ist uns geboten,Gleichgültigkeit oder Götzendienst mit zu praktizieren.
Versusdeum vor 29 Stunden: @modernchrist
Die Piusbruderschaft anerkennt Leo XIV. selbstverständlich als Papst an, sonst wären sie ja Sedesvakantisten - und die duldet Pius nicht in den eigenen Reihen (als ein ansonsten vorbildlicher Pater deswegen suspendiert wurde, brach sogar die halbe Gemeinde weg!).
aludra vor 29 Stunden: @ lesa
„Welchen Sinn würde sonst CIC 212 haben?“
Bestimmt nicht den Ungehorsam zu rechtfertigen und Bischofsweihe ohne Erlaubnis/Zustimmung des Papstes ist ein Akt des Ungehorsams.
Versusdeum vor 29 Stunden: Einheit mit der Kirche? Zur Erinnerung vor der Vollversammlung der DBK kommende Woche (23.-26.2.):
"(4) Ein Priesteramt, das theoretisch nur heterosexuellen Männern vorbehalten sein soll, ist fragwürdig und mit der gelebten Praxis nicht vereinbar. Die geschlechtsabhängige Zulassung zum Priesteramt sorgt für Unverständnis, ist diskriminierend und muss abgeschafft werden. Die Begründung für den Zölibat als verpflichtende priesterliche Lebensform ist weitgehend nicht mehr akzeptiert und überzeugend. Die gleichberechtigte Akzeptanz von Homosexualität auch bei Priestern wird explizit eingefordert. (5) Andererseits gibt es verstärkte Tendenzen zu konservativer Bewahrungshaltung bis hin zu Veränderungsverweigerung."
("Synodaler Weg", Grundtext "Priesterliche Existenz heute"; "abgesegnet" auch von einer Mehrheit der deutschen Bischöfe. Bis heute keinerlei Sanktionen für das und noch viel mehr, diese offene idelogische Rebellion gegen die Kirche und sogar Gottes Sohn selbst, der bekanntlich nur Männer zu Aposteln berufen und mit entsprechenden göttlichen Vollmachten ausgestattet hat)
modernchrist vor 29 Stunden: Wunderbare Klärung und hilfreiche Ausführungen durch
Kardinal Müller für den einfachen, aber engagierten Gläubigen! Liebe und Wille zum Gehorsam, proaktive Sehnsucht nach Einheit, das sind m.E. die Schlüssel zur Lösung. Ohne Anerkennung von Leo XIV als rechtsmäßigen Papst braucht man gar nicht weiter zu diskutieren! Die Pius-Weihekandidaten sollten sich alle - in der Bitte um den Heiligen Geist - der angedachten Weihe verweigern und um nochmaliges Bedenken und Kurskorrektur ersuchen. Wie auch Müller andeutet, könnte das Konstrukt einer Personalprälatur kirchenrechtlich Heilung bewirken. Gehorsam und klare Liebe zum Felsen Petri (auch im Hochgebet!!) aber ist absolute Voraussetzung! Nur in Einheit mit dem Papst liegt Zukunft - alles andere ist Spaltung (siehe Luther).
gebsy vor 29 Stunden: DAS IST ES
"Das II. Vatikanum hat kein neues Dogma verkündet, sondern die immer gültige dogmatische Lehre nur in einem anderen geistes- und kulturgeschichtlichen Zusammenhang neu zu glauben vorgelegt. Hier gilt es nichts von subjektiven Voraussetzungen her zu interpretieren, sondern jeder Katholik muss sich von der Lehre der Kirche informieren und notfalls korrigieren lassen. Was nicht die verbindliche Glaubens- und Sittenlehre betrifft, bleibt der freien theologischen Diskussion überlassen."
Wie es möglich war, vom sicheren Weg abzukommen, ist wirklich ein Geheimnis ...
Fatima 1713 vor 29 Stunden: @Wilolf Antwort an @persona Gottesbild der FSSPX
Ich war das letzte Mal gestern bei der Fastenpredigt von P. Regele in der Minoritenkirche in Wien und kann Ihre Beobachtung nur bestätigen. Das Gottesbild der Piusbrüder ist durch und durch christ-katholisch mit allem, was dazugehört.
Mariat vor 29 Stunden: KKK 907 und CIC 212
Danke liebe @lesa, für ihre Erinnerung daran.
Ja, aus eigener Erfahrung weis ich, dass es nicht einfach ist..."bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen".
Ich tue es.
aludra vor 30 Stunden: @ Johannes 14,6
„Folgt daraus, daß sich die Vertreter häretischer Anthropologie selbst exkommunizieren?“
Temporär und virtuell ja, aber ohne offizielle Exkommunikation aus Rom.
„Und was sollen die vom synodalen Weg verunsicherten Gläubigen tun?“
Wenn sich Katholiken vom „Synodalen Weg“ verunsichern lassen, dann sind sie nicht gläubig.
„Aus dem Kirchensteuerverein austreten und Sakramente bei Petrusbrüdern o.ä. empfangen?“
Wenn das Austreten aus dem Kirchensteuerverein nicht das Austreten aus der rk-Kirche bedeutet (s. Link unten!), dann ja und die Sakramente bei Petrusbrüdern o.ä. empfangen!
lesa vor 30 Stunden: Es gibt das Recht und die Pflicht, die Unversehrtheit des Glaubens zu schützen.
@KarlMaria@Wynfried@cosmas@Versusdeum @Joh 14,6 etc: : DAnke für Ihre Kommentare. Es ist kirchenrechtlich festgelegt, dass es sogar die Pflicht gibt, auf falsche Lehren aufmerksam zu machen.
KKK 907 "Entsprechend ihrem Wissen, ihrer Zuständigkeit und ihrer hervorragenden Stellung haben sie das Recht und bisweilen sogar die Pflicht, ihre Meinung in dem, was das Wohl der Kirche angeht, den geistlichen Hirten mitzuteilen und sie unter Wahrung der Unversehrtheit des Glaubens und der Sitten und der Ehrfurcht gegenüber den Hirten und unter Beachtung des allgemeinen Nutzens und der Würde der Personen den übrigen Gläubigen kundzutun" (CIC 212, § 3)
Auch dies fordert Gehorsam, nicht wahr? Die Kirchengeschichte zeigt, dass socher immer unbequeme Gehorsam der Warheit gegenüber die Kirche vornezu vor dem Versinken in Häresien gerettet hat.
Dem Lehramt und dem Papst steht laut Dei Verbum 10 die Überlieferung als Maßstab und auch als Grenze gegenüber. Welchen Sinn würde sonst CIC 212 haben?
Versusdeum vor 31 Stunden: @Rolando
Gehen wir ein paar Jahre zurück: Dass Papst Franziskus alles andere als ein Freund des überlieferten Ritus der Kirche war, ist bekannt. Angenommen, Pius hätte sich ihm anvertraut: Glauben Sie nicht, dass eine Zerschlagung sämtlicher Gemeinschaften des Vetus Ordo denkbar gewesen wäre? Absolut. Zumindest von 2007 bis 2025 war Pius die Lebensversicherung sämtlicher Gemeinschaften des überlieferten Ritus. Nein? Dann lesen Sie bitte den ganzen (kurzen) Text des "Gefängniswärters der Tradition" (TC), offiziell als "Hüter der Tradition" übersetzt, was nicht dem Geist des Dokuments entspricht. Denn TC spricht nur an einer einzigen Stelle wertschätzend, und zwar über das Entgegenkommen von Papst Benedikt. Die 400+-jährige Liturgie der Kirche erscheint dagegen fast wie eine Häresie.
Ja, wir haben jetzt einen "ganz anderen" Papst. Aber Leo hat trotz des drohenden Schismas der DBK in D noch keine einzige unbequeme Entscheidung getroffen, was nicht nur Pius irritiert.
Stefan Fleischer vor 31 Stunden: @ Cosmas
«Wie man die Petrusbruderschaft heute behandelt.»
Ich bin nicht Historiker. Aber so wie ich es zu beurteilen vermag sind EB Lefebvre und seine Anhänger durch ihr Auftreten und ihren Verhandlungsstil nicht ganz unschuldig daran, dass es so weit kommen konnte. Zudem wird das Problem aus meiner Sicht viel zu wenig im Gesamtzusammenhang behandelt. Und die tieferen Ursachen bleiben oft unberücksichtigt.
Doch überlassen wir die Frage nach den Schuldigen am besten Gott, dem Allwissenden. Gegenseitigen Klagen und Anklagen bringen uns nicht weiter. Und vielleicht sollten wir alle uns wieder um viel mehr Gottvertrauen bemühen. Das könnte unseren gegenseitigen Umgangsstil wesentlich verbessern. Das könnte uns helfen zu überlegen, was wir, wir selbst, jeder an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten, beitragen könnte, die Einheit der Kirche, die Einheit im Glauben, wieder herzustellen.
Johannes14,6 vor 31 Stunden: Und was ist mit dem synodalen Weg ?
"Das ist besonders am sog. Synodalen Weg zu studieren, wo es in der Tat darum geht, häretische Lehren besonders in der Übernahme atheistischer Anthropologien einzuführen und eine Art anglikanische Kirchenverfassung..Eine von Menschensatzungen errichtete Deutsche Nationalkirche, die nur noch symbolisch den Papst irgendwie als Ehrenoberhaupt anerkennt, wäre nicht mehr katholisch und zu ihr zu gehören wäre nicht heilsnotwendig."
Starke Aussagen.
Folgt daraus, daß sich die Vertreter häretischer Anthropologie selbst exkommunizieren ?
Und was sollen die vom synodalen Weg verunsicherten Gläubigen tun ?
Aus dem Kirchensteuerverein austreten und Sakramente bei Petrusbrüdern o.ä. empfangen ?
Rolando vor 32 Stunden: Wo liegt das Problem?
Die Piusbrüder können alles Gute das sie tun so weitermachen, nur ein bisschen Demut und sich den Papst unterordnen, das dürfte doch nicht soo schwer sein. Wie reagierte P. Pio? Er blieb in der Kirche, unter dem Papst, auch er erkannte trotz Einschränkungen durch Rom die Notwendigkeit der Einheit. Verfolgte Christen hatten als Erkennung die drei weißen Dinge, Hostie, Maria, Papst. Da kann jeder prüfen wo er steht. Bei manchen fehlt eines, bei manchen alles. Ich sage immer wieder, bei den Petrusbrüdern geht es auch. Eigene Köpfe gibt es nun mal ein beide Richtungen, deshalb hat Jesus den Papst eingesetzt. Es geht nicht um Diskutiererei, es geht um Gehorsam, dann erst gibts Ergebnisse nach gutem Dialog.
Michaela Tomas vor 2 Tagen: Bischof Athanasius Schneider kommt zum Wort
Bischof Schneider widerspricht Fernández: Konzilstexte nicht unantastbar
Versusdeum vor 2 Tagen: @Wirt1929
Ja, wir haben (wieder) einen tiefgläubigen Papst. Keine Frage. Aber lesen Sie mal im Neuen Testament nach, wie das Verhältnis des Petrus zum Herrn selbst war (er brannte vor Eifer und liebte den Herrn von ganzem Herzen, verleugnete ihn aber auch in der Verfolgung) oder zu Paulus (der dem ersten Papst offen widersprach, wenn es sein musste). Und ich dachte, das letzte Pontifikat hat auch dem Letzten klargemacht, dass die Kirche keine Monarchie ist, sondern selbst der Papst nur ein Verwalter der Stiftung Jesu Christi ist. Und nein, auch das Zweite Vatikanum ist kein Superdogma, bei dem jedes einzelne Wort zu glauben ist.
Versusdeum vor 2 Tagen: Und was ist mit dem schismatischen Weg?
Warum dürfen die Bischöfe der DBK die Moral der Bibel und Kirche über Bord werfen, warum dürfen sie ein Gegenparlament mitbeschließen, warum ihre bischöflichen Befugnisse (und selbst Dinge, in denen sie keine Befugnisse haben) an ein aktivistisches Laiengremium delegieren - und alles und noch viel mehr ohne jegliche Sanktionsdrohungen aus Rom? Was an Häresien und schismatischen Akten muss noch geschehen, damit das Kirchenrecht das sanktioniert? Müssen sie erst Weihesimulationen selbst vornehmen? So dumm wird kaum jemand sein. Wäre es sogar denkbar, dass die Kirche am Ende sogar systematische Meßsimulationen zum Schaden der arglistig getäuschten Gläubigen "um der Einheit willen" duldet? Was muss denn noch alles geschehen? Oder gelten die Worte und Taten Jesu, die Dogmen und das Kirchenrecht etwa nur noch für Pius?
Hebi vor 2 Tagen: Novus Ordo verhindert nicht den Missbrauch der Liturgie
„ Der tatsächlich vorkommende Missbrauch der Liturgie (Fastnachtsmessen, die atheistische Regenbogenfahne in der Kirche, willkürliche Änderungen nach eigenem Gusto) ist nicht dem Ritus des Novus Ordo oder gar dem Konzil anzulasten, sondern denen, die sich dieser Blasphemien und liturgischen Missbräuche wegen Ignoranz oder aus Frivolität vor Gott und der Kirche schwer schuldig machen.“ Das ist sicher wahr. Jedoch bleibt festzuhalten, dass solche Missbräuche im Rahmen der alten Form eigentlich unvorstellbar sind, in der neuen sehr wohl, wie man sehen kann. Das ist der entscheidende Kritikpunkt.
Versusdeum vor 2 Tagen: @littlemore
Nun ja: Beobachten Sie seit Jahrzehnten die Entwicklung beider Riten? Ich kann jedenfalls aus fast 40-jähriger Erfahrung sagen, dass Messen wie Predigten im überlieferten Ritus sich nur marginal verändert haben, die im Novus Ordo aber sehr wohl - und praktisch nie zum Besseren (von seltenen löblichen Ausnahmen wie dem feierlichen lateinischen Hochamt in München - St. Peter einmal abgesehen).
Und wie schon mehrfach gesagt: Die tendenziösen Falschübersetzungen ins Deutsche (insbesondere natürlich das von Papst Benedikt XVI. mehrfach angemahnte "für alle" in den Wandlungsworten) müssten dringend korrigiert werden, um die scheichende Tendenz zur Allerlösungshäresie zu stoppen.
Michaela Tomas vor 2 Tagen: "... von aussen her...."
Mir stellt sich mittlerweile die Frage, wer hier aussen steht.
Das, was sich spätestens seit Papst Franziskus kirchlich ereignet hat, ist doch nun wirklich äusserst fragwürdig. Manche würden diese Dinge sogar als herätisch bezeichnen.
Und was die V2 Documente betrifft: zwei diametral entgegengesetzte Kirchenmänner, Bischof Athanasius Schneider und Kardinal Kasper, haben beide eingeräumt, dass die Dokumente absichtlich zweideutig gehalten wurden.
Ja, was soll denn der einfache Gläubige damit anfangen? Die Verwirrung ist doch vorprogrammiert, ganz genau, wie die Himmelsmutter in Akita angekündigt hat: Bischof gegen Bischof und Kardinal gegen Kardinal.
Beten und Büssen, gerade richtig zur Fastenzeit.
Wilolf vor 2 Tagen: @persona: Antwort Gottesbild FSSPX
Nach meiner Kenntnis (allerdings war ich zum letzten Mal vor knapp 50 Jahren in Écône) unterscheiden sich Gottesbild und Katechismus der FSSPX nicht im geringsten von der ganz normalen römisch-katholischen Lehre. Vom Gottesbild so mancher deutscher Bischöfe lässt sich dies leider nicht behaupten.
lesa vor 2 Tagen: „Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder Recht bekommen“ (Lukas 7,35)
Buchempfehlung:
Dr. Peter Kwasniewski
"Wahrer Gehorsam in der Kirche: Ein Leitfaden in schwerer Zeit"..
Auch in dieser Frage erfüllt sich die Prophezeiung, dass Kardinäle und Bischöfe unterschiedlicher Meinung sein werden.
Die Piusbrüder geht den Weg des Gewissens, den Weg des Gehorsams dem Glauben gegenüber. Sie gibt soch bereits Tausenden Gläubigen Halt und Orientierung im Glauben der Kirche. Soll man nooch auf weitere vom Papst gelobte, irreführende Dokumente warten - und zuschauen, was an geistiger Verelendung an im Weiberg passiert? (Kindermorde gegenseitig, ständig Mütter, die ihre Kinder umbringen, Suizide am laufenden Band, Amokläufe! Glaube ist mehr als Georsam. Und er wirkt Dringlicheres als kleinkarierte legale Vorgaben. Vielleicht aber lässt Gott diese Sturheit Roms zu, wie er das Herz des Pharao verhärtet und auf Seine Weise den Exodus in Bewegung brachte. Der Mensch denkt und Gott lenkt. Der Hl. Geist führt Regie, oft auf eine Weise, die UNS nicht verständlich ist.
Cosmas vor 2 Tagen: @Stefan Fleischer
Ihr "Traum" klingt gut, hätte aber nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Dazu brauchen Sie sich nur ansehen, wie man die Petrusbruderschaft bis heute behandelt. Abhängig von der Gunst des Bischofs und Pfarrers. Ohne jede Aufstiegschance. Ihre Messen werden am Anschlagbrett der Kirche nicht eingetragen. Dort sind nur novus ordo Messen auf dem plan. Zu sehen derzeit in Wien in der Paulanerkirche. Die FSSP wurde in Wien im Lauf der Jahre seit 1988 bereits aus vier Kirchen wieder hinauskomplementiert. Rom hätte ohne Druck von außen die Tradition längst zertreten. Zudem: wenn sogar mit rechtgläubigen Orden des Novus Ordo so umgesprungen wird, wie es Kardinal Müller beschreibt, ist es umso klarer.
Freude an der Kirche vor 2 Tagen: Bravo!!!
Vielen Dank, Eminenz! - Messerscharf formuliert! - Auf den Punkt genau ausgedrückt.
Es gibt nur einen Weg: Die Bruderschaft muss zurückkehren in die volle Einheit mit der Kirche und von innen zur Gesundung der Kirche beitragen. Bitte nicht mehr von außen agieren gegen in der Kirche treue Katholiken, die in den Augen der Bruderschaft nicht treu sind, weil sie zwei von der Bruderschaft abgelehnten Punkten des Konzils anhangen und dem novus ordo beiwohnen.
In die Einheit!!! Treue Zeugen und von dort her segensreich wirken. Gehorsam bringt Gnade, Stolz nicht!
Wirt1929 vor 2 Tagen: Wer es noch nicht begriffen hat
bitte genau lesen, im Zweifel mehrmals. Dreh-und Angelpunkt ist der Pontifex. Da helfen auch keine noch so ausgefeilt wohlgesetzte Erklärungsklimmzüge. Vergelts Gott Kardinal Müller für die notwendige Richtigstellung und angebrachte Unterweisung.
Schillerlocke vor 2 Tagen: @persona
Ihren Beitrag zum Gehorsam unterstütze ich voll und ganz. Überdies hat Kardinal Müller uns Gläubigen gute Auskunft gegeben. Mögen sich auch diese Pius-Leute davon beeindrucken lassen.
Psalm1 vor 2 Tagen:
"Die Piusbrüderschaft hat zu Recht wie jeder andere rechtgläubige Katholik die Lehre des I. Vatikanums im Gewissen sich zu eigen zu machen und ihr Handeln davon leiten zu lassen:"
Schön gesagt. Aber genau da liegt ja das Problem. Die Piusbruderschaft behauptet so zu handeln, da sie die verbindliche überlieferte Lehre gegen Verfälschungen seit dem Konzil verteidigt. Der Papst mit seinen Mitarbeitern muss logisch stringent nachweisen, dass sich die Bruderschaft hier irrt. Und diese Beweisführung sollte dann öffentlich kommuniziert werden.
persona vor 2 Tagen: Gottesbild
Ich möchte mal wissen, ob in der Piusbruderschaft ein ganz eigenes Gottesbild vorherrscht. Kann jemand dazu kompetent etwas sagen?
Kommt man für die Piusbruderschaft nur dann in den Himmel, wenn man sich an bestimmte Vorschriften und Regeln hält? Können Piusbrüder in ihren Sünden und Fehlern unerschütterlich auf Jesus Christus vertrauen, dass ER sie ganz unverdient erlöst?
Eine Sünde wider den Heiligen Geist, die nicht vergeben werden kann, ist es das vielleicht?
persona vor 2 Tagen: Gehorsam
...ist es, was Gott liebt. Wir können Dinge tun, die noch so gut gemeint sind; aber immer müssen wir es im Gehorsam zu Gott tun. Eine Kirchenspaltung zu riskieren oder gar zu provozieren kann unmöglich mit dem Willen Gottes übereinstimmen.
Natürlich gilt die Pflicht des Gehorsams nicht nur für die Piusbruderschaft, sondern auch für uns und für jeden einzelnen und jede einzelne. Gott spricht, und wir Menschen hören. So herum, und bitte nicht andersherum
littlemore vor 2 Tagen: Klasse! Solche Worte kann und darf nur ein Kardinal Müller schreiben ...
Ich zitiere: "Insofern darf jeder Katholik das Motu proprio Traditionis custodes (2021) und seine oft unwürdige Umsetzung seitens geistig überforderter Bischöfe kritisieren sowie deren mangelhafte theologische Argumentation und pastorale Rücksichtslosigkeit. Aber auch der Zweifel, dass die Hl. Messe nach dem Missale Pauls VI. (etwa wegen der Möglichkeit von Konzelebration, der Richtung des Altars, der Verwendung des Landesprache) der Tradition der Kirche als normativem Kriterium der Auslegung der Offenbarung widerspreche (und von freimaurerischen Gedankengut durchsetzt sei) ist theologisch abwegig und eines ernsthaften Katholiken unwürdig."
Nach beiden Seiten hin (!) sehr erfrischend klare und wahre Worte.
Wynfried vor 2 Tagen: @ Karlmaria
Ja, ganz genau!
Das würde auch den Erkenntnissen der ökumenischen Theologie entstsprechen, auf die Kardinal Ratzinger nach den unerlaubten Bischofsweihen von 1988 verwiesen hatte.
Wenn man heute schon Ökumene so groß schreibt, warum sollte dann ein innerkirchlicher oder innerkatholischer Dialg nicht möglich sein?
Stefan Fleischer vor 2 Tagen: Meine Frage ist immer mehr;
hätten sich EB Lefebvre und seine Anhänger nicht von Anfang an und geschlossen auf jenen Weg gemacht, den die Petrusbruder dann eingeschlagen hat, wäre so nicht eine schlagkräftige Gemeinschaft entstanden, welche manche Fehlentscheide hätte verhindern und insbesondere sich klar gegen jene Grundtendenz der Menschzentriertheit, welche von der Befreiungstheologie ausging, hätte stellen können? So aber wurden und werden immer noch viele guten Kräfte in Grabenkämpfen aufgerieben, welche wir dringend im Kampf gegen den Modernismus brauchen würden.
Karlmaria vor 2 Tagen: Das halte ich auch für eine mögliche Lösung:
Dass die Piusbruderschaft natürlich auch das Recht auf Interpretation der umstrittenen Konzilstexte hat. Es gibt immer die katholische Weite: Man kann das so sehen oder so. Aber eben nicht von vorne herein ablehnen!
discipulus vor 2 Tagen: Großartig!
Einer der besten Texte von Kardinal Müller seit langem. Vergelts Gott, Eminenz!
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz