
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 19 Stunden in Österreich, 12 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Toni Faber zeigt sich bei Wiener Society-Treffen regelmäßig mit einer blonden Frau. Auf die Frage, ob sie seine Lebensgefährtin sei, gibt er eine interessante Antwort, die jetzt allerdings zu einem Problem für den neuen Erzbischof werden könnte.
Wien (kath.net/rn) Kaum einen Monat ist der neue Wiener Erzbischof Grünwidl im Amt, da sieht er sich bereits mit einer ersten kirchenpolitischen Zerreißprobe konfrontiert. Im Zentrum der Kritik steht wieder einmal der Wiener Dompfarrer Toni Faber. Seine jüngsten Aussagen zum Priesterzölibat sorgen laut Medienberichten für Unmut bei Gläubigen, die nun offiziell Beschwerde beim Erzbischof eingelegt haben.
Toni Faber, der als „Society-Pfarrer“ weit über die Grenzen der Diözese hinaus bekannt ist, hat in jüngster Zeit erneut für peinliche Schlagzeilen gesorgt. Bei seinen Society-Auftritten wird er immer wieder mit einer blonden Frau gesehen. Auf die Frage, ob sie seine Lebensgefährtin sei, stellte der Wiener Dompfarrer laut „Heute“ klar: „Ich entscheide mich für eine ganz konkrete Person als meine ständige Begleitung und dafür steht Natalie mit mir gemeinsam auch vor der Kamera [...] Ich tituliere keine Frau als meine Lebensgefährtin, sondern ich bin sehr froh, dass ich Natalie bei offiziellen Anlässen an meiner Seite habe. Sie als gute Freundin weiß immer, dass ich für sie einstehe und sie für mich.“
Im Interview erklärt er den Zölibat zudem für überholt. Kritiker monieren nun, dass seine Lebensweise und seine öffentlichen Forderungen nicht mehr mit dem Bild eines katholischen Priesters vereinbar seien, der der kirchlichen Disziplin verpflichtet ist.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Fisher vor 10 Stunden: Narrenfreiheit
Dompfarrer Toni Faber nimmt sich schon seit Jahren alles mögliche heraus. Immer argumentierend, dass kaum ein anderer Pfarrer in der Erzdiözese Wien so viele Wiedereintritte in die Kirche hat wie er. Damit ist dem geistlichen "Societylöwen" alles gestattet. Selbst der Besuch des Opernballs wird dann als Seelsorgeeinsatz der Öffentlichkeit verkauft.
Die Devise lautet vermutlich "Maximale PR für eine Kirche, in der alles möglich ist. Der liebe Gott wird es schon aushalten. Hauptsache die Kirche kommt gut an."
So eine Entwicklung verursacht bei mir bedauerlicherweise Bauchweh.
gebsy vor 13 Stunden: Ob es vor dem oder im Priesterleben
einen Bruch gab, ist zwar für die Öffentlichkeit nicht relevant, aber die Frage sei erlaubt, was der geistliche Begleiter zu bieten hat ...
Bonifaz2010 vor 14 Stunden:
Daß ein Priester sich so etwas unbeanstandet von der Hierarchie herausnehmen kann, ist der eigentliche Skandal. Aber es paßt leider ins Bild. Es gibt heute keine christliche Glaubenswahrheit, die nicht von Theologen oder Seelsorgern verändert, entstellt oder verwässert worden ist, ohne daß, abgesehen von Ausnahmen wie Küng oder Drewermann, ein Einschreiten des kirchlichen Lehramtes befürchtet werden müßte. Hier denkt man unwillkürlich an das berühmte Diktum Pauls VI. von der Selbstzerstörung der Kirche.
USCA_Ecclesiam vor 15 Stunden: Zu einer Beziehung gehören immer zwei!
Man darf nicht vergessen, diese Frau dafür zu tadeln, sich auf einen eigentlich zöibatären Priester einzulassen.
Auch zum Ehe- bzw. Zölibatsbruch gehören immer zwei!
Richelius vor 15 Stunden: @ ab55
Faber wurde öfters von Schönborn ermahnt. Ohne Erfolg.
Versusdeum vor 16 Stunden: Erinnert an das sakndalöse neue kirchliche Arbeitsrecht,
das offenbar ausnahmslos alle Diözesen auf deutschem Boden in kraftgesetzt haben. Wenn ich es richtig verstanden haben, ist dort festgelegt, dass der persönliche Lebenswandel (also auch öffentlich herumposauntes wasweißichwieper... diverses Sexualverhalten) kein Kündigungsgrund ist, sofern man dabei nicht offen die Kirche attackiert. Aber warum sollte man auch, wenn die deutschen Bischöfe meinen, es gebe keine Moral mehr, ja vielleicht nicht einmal mehr die Zehn Gebote Gottes?
H.v.KK vor 16 Stunden: H.v.KK
Der unsägliche Selbstdarsteller sollte und darf auch keinesfalls ein "Problem" für den neuen Erzbischof sein oder werden!
Erzbischof Josef sollte rasch,kompromiß-und alternativlos zeigen,wo der "katholische Hammer" - und zwar ausnahmslos für jeden - katholischen Geistlichen hängt!
Das wäre sicher auch ein richtiger Schritt für den Vatikan,für eventuell zukünftige Kardinalswürden!
modernchrist vor 17 Stunden: Wenn das alle Pfarrer so machen würden?
Handle stets so, dass es alle so machen könnten. Das ist sozusagen in "einfacher Sprache" der Kantsche Imperativ. Für die Leute wäre die Verwirrung und Doppelmoral perfekt. Die Kirche und ihre Kleriker verlören jede moralische Autorität damit. Naja, sagt man dann, nach einigen Kuschelnächten mit ihr geht er halt dann beichten - und alles ist wieder gut....
novara vor 18 Stunden: Grünwidl....
...wird nichts sagen, denn er hat seit seiner Priesterweihe 1988 die selben Ideen.
gebsy vor 19 Stunden: Vertrauen wir ganz fest darauf,
dass durch die Initiative "Priestergebet" auf für hw. Herrn Dompfarrer REGELMÄSSIG gebetet wird.
Gott alleine kennt den Zeitpunkt der Erhörung!
ab55 vor 19 Stunden: Dass der Dompfarrer Toni Faber
eine feste Freundin hat, ist seit vielen Jahren bekannt. Die elegante Blondine an Fabers Seite ist keine Unbekannte. Es handelt sich um die Wiener Anlageberaterin Natalie Nemec. Für Kenner der Ballnacht längst ein vertrautes Bild, denn bereits zum dritten Mal besuchten die beiden gemeinsam den Opernball. Da hätte sich schon Em. Schönborn mit der Causa befassen müssen, hat er aber nicht, also wird sich der Nachfolger auch nicht damit befassen.
gebsy vor 19 Stunden: Vertau
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz