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Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen

vor 4 Stunden in Deutschland, 14 Lesermeinungen
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Die Eintrittsgebühr wird außerhalb der Gottesdienstzeiten erhoben werden – Möglicherweise wird dadurch auch die Besucherzahl in den Dom sinken.


Köln (kath.net/pl) Touristen sollen sich künftig an den immensen Instanthaltungskosten und gestiegenen Personalkosten für den weltberühmten Kölner Dom mitbeteiligen. Dazu wird ab Juli außerhalb der Gottesdienstzeiten eine Eintrittsgebühr verlangt werden. Die Höhe des Eintrittsgeldes wurde noch nicht bekannt gegeben. Darüber berichteten der WDR und weitere deutschsprachige Medien. Die Eintrittsgebühren für die Turmbesteigung und den Zugang in die Domschatzkammer waren bereits im vergangenen Jahr erhöht worden, hat aber möglicherweise doch nicht genug Geld eingebracht. Verantwortliche vermuten, dass durch das geplante Eintrittsgeld auch die hohen Besucherzahlen etwas sinken könnten.


Nach Darstellung des WDR hatte das Domkapitel bisher Eintrittsgelder für den Dom abgelehnt, obwohl in anderen Weltkirchen teilweise Eintrittspreise bereits üblich sind.


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Lesermeinungen

chorbisch vor 3 Stunden: @ Veneter

Ich denke, die Japaner stehen hier stellvertretend für die vielen Touristengruppen, die bei ihren Reisen durch ein Land "auch mal eben" den Kölner Dom besuchen und da aufgrund der knappen Zeitpläne Veranstalter oft ziemlich zügig "durchgetrieben" werden.

Das Problem gibt es nicht nur in Köln, in Paris wurde vor dem Brand von Notre Dame diskutiert, die Besucherzahl zu begrenzen, um die Schäden durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit zur verringern.

Es könnten aber auch manche Bischöfe da was tun.

Vor Jahren war ich bei der Einführung des damals neuen Mainzer Dompredigers anwesend. Während des Gottesdienstes war der Dom nicht geschlossen, also latschten Touris ungerührt plaudernd im Kirchenschiff herum.

Domschweizer waren zwar anwesend, aber die ehrwürdig wohlbeleibten Herren legten offenbar mehr Wert darauf, an den Zugängen zum Altarraum zu posieren, wo sie alle gut sehen konnten, anstatt an den Türen auf Posten zu stehen und ihres Amtes zu walten.

SarahK vor 3 Stunden: Ich finde es auch gut

und kenne es besonders aus dem Ausland und hatte noch nie Probleme wenn ich „nur“ zum Gebet in ein Kirchengebäude wollte. Meistens muss man auch nicht anstehen sondern kann vorbei gehen oder darf durch eine andere Tür, den „Ausgang“ rein etc

AngelView vor 5 Stunden: Falsche Haltung: Eintritt konsequent

Da die meisten Besucher, um die es dabei geht, den Dom nicht Kirche, also liturgischen Raum, als Wohnung Gottes unter den Menschen sieht, sondern als Museum und sich auch entsprechend verhält bzw. sich nicht zu benehmen weiß, ist es nur konsequent, dass "Museumsbesucher" auch Eintritt bezahlen wie in allen anderen Museen auch. Im Vergleich zu den Gottesdienstbesuchern erzeugen sie auch deutlich mehr Dreck und brauchen Aufsicht.
Und das Modell ist nicht neu. Das gibt es auch in anderen "Museums"-Kirchen im In- und Ausland.
Kulturelle Bildung und Genuss kosten halt Geld.

Cejazar vor 6 Stunden: Wahrscheinlich gehört nur noch eine Minderheit der Touristen der katholischen Kirche an

In der heutigen Zeit dürfte nur noch eine Minderheit der Touristen, die den Kölner Dom besichtigen, der katholischen Kirche angehören.

Aus diesem Grund halte ich ein Eintrittsgeld für gerechtfertigt.

In anderen Ländern habe ich die Erfahrung gemacht, dass für Besichtigungen ein Eintrittsgeld erhoben wird, Betern allerdings freier Zugang zum Allerheiligsten bzw. zum Besuch von Messen und Gottesdiensten gewährt wird. Dort gibt es Angestellte oder Domschweizer, die dies kontrollieren und denen man sein Anliegen vortragen kann.

Bei gut ausgewählten Kontrollpersonal sollte es keine Unstimmigkeiten geben.

Veneter vor 6 Stunden:

Den Kommentar über die japanischen Besucher finde ich unangemessenen und unangebracht.
Diese Leute dürften das kleinste Problem sein.

lakota vor 6 Stunden: @Jothekieker

Genau das war auch mein erster Gedanke.
In meiner Tageszeitung steht, daß der Zutritt für Gottesdienstbesucher und Betende frei bleibt, auch der Zugang zu Opferlichtern und stillem Gebet in bestimmten Bereichen.

Wenn Touristen mit Reiseleitung, die in verschiedenen Sprachen die Sehenswürdigkeiten erklären, mit einem hohen Geräuschpegel durch Kirchen und Dome marschieren, kann ein normaler Gläubiger nicht mehr beten. In einem Museum ist es stiller. Habe ich selbst schon öfter erlebt.

bücherwurm vor 6 Stunden: @KathedraPetri: wie genau interpretieren Sie den Satz im Artikel: "Außerhalb der

Gottesdienstzeiten"? ;)

KathedraPetri vor 6 Stunden:

Was hier im Bericht leider fehlt, was aber anderswo zu lesen war, auch in der Tagesschau gestern gemeldet: Beter und Gottesdienstbesucher haben selbstverständlich weiterhin freien Eintritt.

SalvatoreMio vor 6 Stunden: Eintritt in Kölner Dom

Wenn ich nicht irre, wird er stets überwacht. Irgendwo habe ich gelesen, dass wirkliche Beter weiterhin kostenlosen Zugang haben.

SalvatoreMio vor 6 Stunden: Die Touristen

Sehr selten bin ich in Köln, habe aber bemerkt, dass große Gruppen - oft offenbar aus Japan - eintreten, kurz gucken, und schon geht's weiter zum nächsten Highlight - doch die alten Gemäuer seufzen unter all den Lasten und unseren Ausdünstungen. Ein Obolus ist gerechtfertigt.

Heiligenverehrer vor 6 Stunden: Ablehnung

Ich lehne Eintrittsgelder in Kirchen ab! Es hemmt den geneigten Beter, das Gotteshaus zu betreten!

Hier wäre die Politik gefragt, dem Domkapitel finanziell unter die Arme zu greifen! Es wird auch sonst jeder Mist bezuschusst!

Wilolf vor 7 Stunden: Ich bin mir nicht so sicher, ob ich das gut finden soll:

Einerseits wird der Dom von vielen Besuchern nicht als Gotteshaus besucht, sondern als Museum besichtigt und dadurch eher entweiht. Insofern wäre eine Reduzierung des Besucherstroms gut.
Andererseits finde ich es schön, wenn katholische Kirchen kostenlos offen stehen (war früher bei allen katholischen Kirchen so), damit jeder Gläubige seinen Erlöser im Tabernakel besuchen kann. Wenn jetzt einer irgendwann nachmittags im Dom beten will und abgewiesen wird, weil er kein Geld hat, dann wäre das gar nicht gut.

Jothekieker vor 7 Stunden: Schutz vor Vandalismus kostet halt Geld

Die Wenigsten, die heutzutage eine Kathedrale besuchen, sind sich der Würde des geweihten Raumes bewußt. Wer eine Kathedrale wie ein Museum besucht, soll halt auch wie in bei Museum Eintritt bezahlen.

golden vor 7 Stunden: Endlich !

Ich finde den Eintritt gut.Jede Kirche als Gebäude braucht Unterstützung.

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