kath.net katholische Nachrichten

Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp


Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!

vor 32 Stunden in Österreich, 9 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden


In einigen Schulen machen muslimische Schüler Druck auf andere, um die Fastenregeln einzuhalten


Wien (kath.net)  Der muslimische Fastenmonat Ramadan stellt viele Bildungseinrichtungen derzeit vor große Herausforderungen. Berichte von Wiener Lehrkräften über zunehmenden Gruppendruck unter Schülern werfen grundlegende Fragen zum Miteinander der Religionen und zur Wahrung der persönlichen Freiheit im Schulalltag auf. Dies berichtet SERVUS.TV

Der Wiener Lehrergewerkschafter Thomas Krebs berichtet von einer besorgniserregenden Dynamik in manchen Klassenverbänden. Hier bildeten sich Gruppen, die penibel darauf achteten, dass Mitschüler die Fastenregeln einhalten. Dabei gehe es nicht nur um den Verzicht auf Nahrung, sondern auch um Kleidungsvorschriften und ein „entsprechendes Benehmen“ während des Ramadans.

Schüler, die sich nicht an die religiösen Praktiken halten, sehen sich teils erheblichem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. „Es darf nicht sein, dass sich einzelne Schüler über andere stellen“, mahnt Krebs. Während einige Jugendliche den Druck als „gutgemeinte Hilfe“ unter Freunden interpretieren, berichten andere von offenem Unmut, wenn Mitschüler im Klassenzimmer essen oder trinken. In Einzelfällen kam es sogar zu Störungen des Unterrichts durch spontane Gebetszeiten im Klassenraum.

Interessanterweise findet dieses Verhalten keine Rückendeckung in der offiziellen religiösen Lehre. Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) stellte klar, dass religiöse Praxis – und damit auch das Fasten – eine rein persönliche Entscheidung sei. Jede Form von sozialem Druck widerspreche dem Verständnis einer gesunden Glaubenspraxis. Experten weisen zudem darauf hin, dass soziale Medien als „digitale Sittenwächter“ fungieren und die soziale Kontrolle unter Jugendlichen massiv verstärken können.

Das Bildungsministerium erinnert daran, dass die Schulpflicht und die Teilnahme am Unterricht durch religiöse Bräuche nicht eingeschränkt werden dürfen. Wenn Schüler versuchen, Druck auf Gleichaltrige auszuüben oder deren Verhalten zu kontrollieren, werde dies als Form von psychischer Gewalt oder Mobbing gewertet. Die Schulen seien in der Pflicht, hier konsequent einzugreifen, um den Schulfrieden und das Recht auf individuelle Religions- und Gewissensfreiheit zu schützen.

Eine aktuelle Umfrage des Instituts OGM unterstreicht die Brisanz des Themas: Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent der Befragten befürwortet staatliche Vorgaben oder Maßnahmen, um den Umgang mit religiösem Fasten an Schulen klarer zu regeln.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Tweet 




Lesermeinungen

Versusdeum vor 15 Stunden: @lamwool

Nun ja, zumindest in Deutschland sind es insbesondere SPD, SED ("Die Linke") und vor allem "Grüne", die alles taten und tun, um Deutschland islami[sti]scher zu machen - ja, die sogar Mördern, Kindervergewaltigern und islamistischen Attentätern den roten Teppich ausroll(t)en* und ihre Abschiebung nach Kräften verhindern (und wenn sie es aus Kalkül doch tun müssen, so wie eine Woche vor der Wahl in Sachsen und Thüringen, dann stecken sie ihnen noch 1000 Euro Handgeld zu! Wohlgemerkt: Mindestens zwei dieser Verbrecher hatten Kinder vergewaltigt!)
* Habe es schon oft gesagt: Passfreiheit, Straffreiheit bei "falschen Angaben" (Lügen) im Asylverfahren, Opferlobby selbst für Täter, irreführende Fahndungen, Kuscheljustiz, Vertuschen der Taten und der Namen und Gesichter der Opfer in steuerfinanzierten Medien bei gleichzeitiger Hetze gegen jede Kritik an diesen Zuständen usw. usf.
Ja, und all das tun Linke. Fakt. Und nein, auch die Merkel-CDU war/ist links, ihre Politik jedenfalls ganz sicher

Steve Acker vor 18 Stunden: lamwool

es sind überwiegend linke Kreise, die die Unterwerfung unter den Islam vorantreiben. Sie sitzen an denn Schalthebeln in Politik und Medien.
Wir sollen immer mehr die islamischen Praktiken akzeptieren und uns ihnen anpassen.
Wer auch nur die leiseste Kritik äußert, wird niedergemacht, und als islamophob bezeichnet.

Samir Khalil Samir hat mal in einem Interview gesagt, es muss den Moslems hier klar gemacht werden, dass ein hundertprozentige aller muslimischen Regeln hier nicht möglich ist.
Der Islam hat viele Regeln und Praktiken, die hier . nicht akzeptabel oder sogar rechtswidrig sind
- oder nicht praktikabel sind
- oder das Zusammenleben störend sind,
und anderes mehr.

Es wird aktuell immer mehr betrieben, dass wir das alles hinnehmen sollen.

lamwool vor 21 Stunden: Gut haben wir die Linken

@Versusdeum.
Was ist der Grund für Ihre Aussage:
"Angsichts der schon jetzt eklatanten Unterwerfung der (wohl nicht nur deutschen) Linken "
Ich glaube, es gibt sehr, sehr viele Menschen, welche nicht unbedingt so religiös sind wie Sie, die aber das provokative Verhalten solcher Muslime überhaupt nicht goutieren. Auch der Ansicht sind, Religionsfreiheit heisst noch lange nicht, andere zu belästigen und zu bedrohen.
Ich finde es zu einfach, die Linken für alles verantwortlich zu machen.
Gruss

Felmy vor 26 Stunden:

Wir werden unsere Lebensart nicht nehmen lassen.

So vor etwa 10 Jahren,zu jene die damals Bedenken hatten.Heute sind wir es, die uns anpassen sollen.

Steve Acker vor 26 Stunden: Der Islam macht sich hier

mehr und mehr breit, und von hiesiegen höheren Stellen kommen nur Unterwerfungsgesten.
In England gab es bei einem Premier League Spiel nach Sonnenuntergang plötzlich eine Pause.
auf der Anzeigetafel erschien: Damit die fastenden Spieler Elektrolytgetränke zu sich nehmen können.
Das Publikum buhte.
Der gastgebende Verein Leeds United äußerte sich danach empört über die Buhrufe

Fatima 1713 vor 28 Stunden: Keine Rückendeckung in der offiziellen Lehre?

Da wäre ich mir nicht so sicher. Die IGGGÖ gibt sich nach außen hin gerne gemäßigt.

Versusdeum vor 30 Stunden: Bei 41% Muslimen unter den Minderjährigen in Wien

wird die Beachtung der muslimischen Fastenregeln zuerst akuter und dann eine selbstverständlichkeit werden. Angsichts der schon jetzt eklatanten Unterwerfung der (wohl nicht nur deutschen) Linken kann man nur noch auf Gott und auf die gemäßigten Muslime hoffen.

Rolando vor 31 Stunden: Ein Beispiel bei uns

Meine Tante sagte mir, während des 2WK hatten wir eine jüdische Flüchtlingsfrau im Haus, sie hatte ein eigenes Zimmer, sie arbeitete auf dem Hof mit, niemand im Ort wusst des sie Jüdin ist. An einem Sonntag beim Essen sagte meine Oma zu ihr, ess halt mal vom Sauerbraten, war Schweinefleisch, die Jüdin sagte zu meiner Oma, sie sind eine fromme Christin, ich bin eine fromme Jüdin, alles war gut, gegenseitiger Respekt und Achtung.
Bei Hitlers Geburtstag mussten die entsprechenden Fahnen rausgehängt werden, mein Oma hatte keine, sie hängte ein weißes Betttuch raus, dann sagte ein Parteigenosse unserer Nachbarschaft, wenn der Führer den Krieg gewonnen hat kommen ihr als erstes nach Sibirien, nach dem Krieg sagte meine Oma zu ihm, Michel, wir sind ja immer noch da.

Johannes14,6 vor 31 Stunden: Wegdrehen für den Ramadan

Durch Protest einer Mutter wurde ein Vorfall an einer Gesamtschule in Kleve publik:
Die Tochter fühlte sich von fastenden Mitschülern gemobbt. Die Lehrerin empfahl, nicht-fastende Schüler sollten fastende Schüler nicht provozieren und ihr Pausenbrot verdeckt essen...

Das sind selbstverständlich nur EINZELFÄLLE - oder?

Das Thema gehört aus der TABU - ZONE in die öffentliche Debatte! Angesichts der Mehrheitsverhältnisse an öffentlichen Schulen werden immer öfter solche Repressalien berichtet, bis hin zu Konversionen christlicher Schüler zum Islam aus Angst, um der Ausgrenzung und dem Mobbing zu entgehen.
Lehrkräften fehlt oft der Mut und vor allem die Rückendeckung durch die Schulleitung, um dagegen vorzugehen.

www.tichyseinblick.de/meinungen/wegdrehen-fuer-ramadan/

Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.


© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz