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vor 2 Tagen in Deutschland, 13 Lesermeinungen
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Vizepräsident des ZdK behauptet: Die Kirche müsse sich ehrlich eingestehen, „dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht“
Münster (kath.net) „Wie die katholische Kirche in der globalisierten Welt ihre diakonische, soziale, pädagogische, kulturelle und dann auch politische Aufgabe erfüllen will, muss sie unter den verschärften Bedingungen der Gegenwart neu herausfinden.“ Das vertritt der Vizepräsident des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ (ZdK), der Münsteraner Theologieprofessor Thomas Söding, in seinem Gastkommentar im Kölner „Domradio“. Es fehle ja nicht „an Initiativen und Projekten“, so Söding, und lobt dann: „von Caritas International über Justitia et Pax bis zum Flüchtlingswerk der Jesuiten, von den kirchlichen Hilfs- und Solidaritätswerken über Gemeinde- und Bistumspartnerschaften bis zu kirchlichen Basisbewegungen“, immerhin erwähnt er wenigstens noch „die Orden, die erfahrensten Gemeinschaften mit den intensivsten Kontakten weltweit“.
Die katholische Kirche habe doch „die Möglichkeit, eine gute Rolle zu spielen“, denn sie sei ja „Weltkirche. Sie hat zwar enorme interne Probleme. Sie muss sich ehrlich machen, dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht und der ‚Glaubenssinn des Gottesvolkes‘ bislang kaum Foren und Formen gefunden hat, um zu Gehör zu kommen“, behauptet Söding. Er fordert, dass sich nun die Kirche auch selbst befrage, „wie sie ihre hierarchischen Strukturen so öffnen kann, dass verbindliche Gemeinsamkeit entsteht“.
Jetzt sei die katholische Kirche „in der Pflicht. Rom wäre der richtige Ort. Der Papst müsste an Bord sein. Die Kurie kann eine subsidiäre Aufgabe übernehmen. Die beste Expertise für globale Solidarität liegt aber bei den Solidaritäts- und Entwicklungsorganisationen selbst. Auf sie kommt es an.“
Symbolbild (c) pixabay/geralt
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Sextus vor 11 Stunden: Professor Söding und das Gottesvolk
Professor Söding wird also entzückt sein, vom Gottesvolk zu lernen, 1) dass es keinen persönlichen Gott gibt; 2) dass Jesus nicht Gottes Sohn ist; 3) dass es keine Auferstehung der Toten gibt; 4) dass Jesus nicht von den Toten auferstanden ist; 5) und dass Sonntagspflicht keine Sonntagspflicht ist.
Wie war es mit dem Kathechismus der katholischen Kirche? lol
Sextus vor 14 Stunden: Kathechismus (katholische Lehre) und das Gottesvolk
Wenn wir uns nach dem Glaubenssinn de Gottesvolkes in Deutschland richten sollen, finden wir mit Erstaunen heraus:
1. daß nur 47% des Gottesvolks in diesem Land an einen persönlichen Gott glaubt (Umfrage 2021);
2. daß nur etwa 15% der deutschen Katholiken identifizieren Jesus primär als den Sohn Gottes;
3. daß nur etwa 18% der deutschen Katholiken glauben an die Auferstehung der Toten;
4. daß etwa 28% der deutschen Katholiken glauben an die leibhaftige Auferstehung Christi;
5. daß nur etwa 10% des deutschen Gottesvolk besuchen regelmäßig den Gottesdienst.
6. und, und, und .......
Fazit: Das Maß des theologischen Analphabetentums im Gottesvolk ist erschreckend hoch.
Evangelisierung ist bitter nötig.
ChemMJW vor 2 Tagen:
"Wie die katholische Kirche in der globalisierten Welt ihre diakonische, soziale, pädagogische, kulturelle und dann auch politische Aufgabe erfüllen will, [...]"
Merkwürdig, dass der Herr Professor Söding kein Wort zur eigentlichen Aufgabe der Kirche fallen lässt: Seelen zur Bekehrung und zum Heil zu führen.
apostolisch vor 2 Tagen: Glaubenssinn
Sicher, dass es um Glauben und um Sinn geht, wenn dieses Wort gesprochen wird? Oder geht es nicht viel mehr um Unglauben und um Unsinn?
Mensch#17 vor 2 Tagen: Der sog. dt. "Synodale Weg" und das sog. "ZdK" erreichen auch nur eine "kleine Zielgruppe"!
Ist schon lustig, wer uns da wieder mal mit seinem theol.(?) oder soziol. Senf beglückt. War dem Herrn Prof. langweilig?
Ich kann den meisten Diskutanten hier nur zustimmen!
Wer braucht (und verwendet) den Katechismus?
Als ein Mensch, der auch mal was mit Mathematik zu tun hatte, will ich es mal so versuchen: Wer braucht eine math. Formelsammlung oder gar "the Handbook of mathematical Funktions"? Normalerweise eben nicht die Hausfrau (außer sie ist Mutter und muß ihren Kindern in der Oberstufe auf die Sprünge helfen) oder der Bäcker oder Buchhalter; der Schreinermeister braucht dann schon eher wieder eine kleine wenigstens!
Und so ähnlich könnte man sich jetzt auch eine Antwort für die verschiedenen Katechismus-Ausgaben heran wagen. (Mir hat ein Pater als Jugendlicher mal die "Botchaft des Glaubens" Auer-Verlag geschenkt; war sehr gut für mich!) Für Jugendliche heutzutage gibt es den YouCat, jeder der lesen kann sollte ihn bekommen (Buch, App, ...) ... usw.
Der Gärtner vor 2 Tagen: Zd was?
Herr Söding sollte vielleicht realisieren, dass ein ZdK nur eine winzige Gruppe von Gremien-Katholiken erreicht. Sonst interessiert es wirklich niemanden, was von dort kommt. Ich habe es z.B. noch nie erlebt, dass mich ein ganz normales Gemeindemitglied auf die tollen Meldungen des ZdK angesprochen hat. Wenn überhaupt, wurde lediglich unter Kopfschütteln ein ZdK erwähnt, und dies auch nur höchst selten. Es interessiert einfach niemanden. Der Heilige Paulus rät in seinen Briefen übrigens zu einem ganz anderen Vorgehen Herr Neutestamentler. Wieder einer, der sich für sein Wissen über Jahrzehnte fürstlich bezahlen ließ, scheinbar aber selber nicht mehr daran glaubt, was er da verzapfte. Mit dem von ihm ausgebildeten Religionslehrern wurden wohl Generationen von Schülern konfrontiert. Woher soll da bitte noch ein Glaubenssinn des Gottesvolkes kommen?
girsberg74 vor 2 Tagen: Doppelpunkt:
Die Logik der Rede von Herrn Söding ist, dass die Lehre an die Erfordernisse aller Menschen anzupassen ist, insbesondere so, dass auch das ZdK damit einverstanden sein kann.
Das aber ist dann keine Lehre mehr, sondern ein Gewurschtel – und dafür bedarf es keiner Organisation, auch nicht eines ZdK’s .
Smaragdos vor 2 Tagen: Katechumenaler Weg statt Synodaler Weg
Wenn der Katechismus nur noch eine kleine Zielgruppe erreicht, warum tut er dann nichts, damit sich das ändert? Wenn das ZdK und die DBK statt einem Synodalen Weg einen Katechumenalen Weg in den vergangenen sechs Jahren begangen hätte, stünde die Kirche in Deutschland wesentlich besser da.
Und was soll überhaupt ein Glaubenssinn der Gläubigen, der nicht auf den Lehren des Katechismus beruht?
Fink vor 2 Tagen: Ja, ja, "der Glaubenssinn des Gottesvolkes", ein Lieblingsspruch derer,
die eine andere Kirche wollen.
"Menschenfreundlichkeit" und soziale Tat sind wichtig. Der Glaube, der Glaubensinhalt ist für diese unwichtig. Jeder darf sich seinen Glauben selbst zusammenbasteln- solange er nur "menschenfreundlich" ist. Und den Herrn Jesus lässt man einen guten Menschen sein...
Felmy vor 2 Tagen:
Seit wann braucht eine Weltkirchen eine Internationale? Was wir aber auf keinem Fall brauchen, ist ein Linksradikalismus, da dieser eine Irrlehre und Gottlos ist.
marlin vor 2 Tagen: Katechismus
Zitat: „„Sie muss sich ehrlich machen, dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht und der ‚Glaubenssinn des Gottesvolkes‘ bislang kaum Foren und Formen gefunden hat, um zu Gehör zu kommen“, behauptet Söding.““
Erstens: Was die Weltkirche muss, entscheidet nicht das ZdK und die Deutschen!
Zweites: Wessen Schuld ist das, wenn das, was der Vatikan entscheidet gleich in Deutschland entschärft und umgedeutet wird – wie z.B. die „Königsteiner Erklärung“ nach „Humanae vitae“
und Drittens: Von welchem Katechismus spricht hier Herr Söding? Von dem Welt KKK, dem Deutschen, oder allgemein von der Katechese (Erstkommunionvorbereitung, Religionsunterricht, Firmkatechese, Erwachsenkatechese), die man in Deutschland denen überlassen hat, die Homosexualität für von Gott gewollt und die Antibabypille für Geschenk Gottes halten?
Dominus vobiscum vor 2 Tagen: Meint er mit "enorme interne Probleme"...
Das ZDK? Den Synodalen Weg? Oder Sich selbst? Fragen über Fragen, aber alles keine Probleme die man nicht, mit ausreichendem Willen und Tatkraft lösen kann. Abgesehen von ein wenig Protest einiger Ü60 Frauen würde dem ZDK doch keiner hinterhertrauern wenn man es wegreformieren würde.
SpatzInDerHand vor 2 Tagen: Ja???
Zitat: Die Kirche müsse sich ehrlich eingestehen, „dass der ‚Katechismus‘ nur eine kleine Zielgruppe erreicht“ - ja und was folgt daraus? ER folgert vermutlich, dass man deshalb den Katechismus abhaken und vergessen könne. Aber ICH folgere daraus: Wir brauchen dringend die Neuevangelisierung!! Die Menschen suchen nach Gott, nach Jesus Christus, nach ihrer Erlösung - aber nicht nach einer schwammigen "Internationalen"!
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