
Aktuelles | Chronik | Deutschland | Österreich | Schweiz | Kommentar | Interview | Weltkirche | Prolife | Familie | Jugend | Spirituelles | Kultur | Buchtipp

vor 2 Tagen in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Artikel versenden | Tippfehler melden
Laut dem „Motra-Monitor“ weist fast jeder zweite Muslim unter 40 Jahren in Deutschland eine Affinität zu islamistischen Einstellungen auf.
Berlin/Dresden (kath.net) Eine aktuelle Untersuchung des Bundeskriminalamts (BKA) sorgt für Alarmstimmung in der deutschen Politik. Laut dem „Motra-Monitor“ weist fast jeder zweite Muslim unter 40 Jahren in Deutschland eine Affinität zu islamistischen Einstellungen auf. Politiker fordern nun ein Ende der „Naivität“ und ein robusteres Vorgehen des Rechtsstaates. Dies berichtet die "Welt".
Die Zahlen des BKA sind eindeutig und brisant: Insgesamt 45,1 Prozent der befragten Muslime unter 40 Jahren zeigen eine latente oder manifeste Nähe zum Islamismus. Konkret bedeutet das: 11,5 Prozent sind „manifest“ islamismusaffin , 33,6 Prozent sind „latent“ affin. Die Forscher definieren diese Einstellung als die Bereitschaft, religiöse Regeln des Islam zur Grundlage der politischen Ordnung zu machen – gepaart mit einer Abwertung anderer Religionen und antisemitischen Vorurteilen.
FDP-Vize Wolfgang Kubicki fand deutliche Worte und bezeichnete die Ergebnisse als „gesellschaftliche Zeitbombe“. Er kritisierte eine jahrelange „Politik des naiven Wegsehens“ und forderte Konsequenzen, unter anderem ein Kopftuchverbot im Staatsdienst sowie an Schulen für Kinder unter 14 Jahren. Auch Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) mahnte zur Wachsamkeit. Er betonte, dass das Grundgesetz keine Scharia kenne. Man müsse sich auf gezielte Provokationen gegen Recht und Gesetz einstellen, denen die Sicherheitsbehörden „schon im Keim offensiv und robust begegnen“ müssten.
Experten sehen vor allem in den digitalen Netzwerken eine Gefahr. Der Islamforscher Eren Güvercin (Alhambra Gesellschaft) warnt vor einer „enormen Enthemmung“ seit den Terrorangriffen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Islamistische Akteure würden die emotionale Debatte um den Nahost-Konflikt gezielt nutzen, um junge Menschen über soziale Medien zu radikalisieren. Ein beunruhigendes Beispiel für dieses Mobilisierungspotenzial: Eine Petition der verbotenen Kalifatsbewegung Hizb ut-Tahrir, die sich gegen die deutsche Staatsräson richtet, sammelte bereits über 500.000 Unterschriften.
Nicht nur auf der Straße, auch an den Hochschulen verschärft sich die Lage. Die Vorsitzende des Rings Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) beklagte einen massiv gestiegenen Antisemitismus an Universitäten. Die Studie zeige unmissverständlich, dass Deutschland ein „ernstes Problem mit Radikalisierung und gescheiterter Integration in bestimmten Milieus“ habe.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!
Versusdeum vor 31 Stunden: Was bietet Deutschland jungen Muslimen?
- woken Irrsinn (z.B. jährlicher Wechsel des "Geschlechts" und dann ab als Mann ins Frauengefängnis und womöglich auch noch früher in Rente wie offenbar in Österreich)
- eine aggressive Homo-Agenda, die selbst an Kirchen ihre Siegesfahnen ausrollen darf
- Gender-Ideologie und -sprache, die das Ende von Seelsorge und Wissenschaft ausruft ("Seelsorgende" und "Forschende". Wissenschaftler? Passée)
- Verachtung für kinderreiche Mütter (richtet sich selbstverständlich nur gegen indigene weiße Frauen, man ist ja nicht rassistisch oder sexistisch)
- Hass selbst gegen jegliches zarte Pflänzchen von Patriotismus
- Eine Nation im erfolgreich autoimmunerkrankten kollektiven Selbsthassmodus (Endstadium in allen Bereichen)
Großartig, oder? Das kann doch vor allem junge männliche Muslime nur absolut überzeugen, endlich richtige Deutsche werden zu dürfen! Immerhin: Die Staatsbürgerschaft gibt es zum Schleuderpreis - und sogar zusätzlich zur eigenen (was den "Kartoffeln" natürlich nicht erlaubt ist)!
Versusdeum vor 31 Stunden: Oh, ich vergaß:
... tatkräftig unterstützt durch die DBK, die sich ebenfalls tatkräftig daran beteiligt, den "zehnten Mann" zu federn, rädern und vierteilen.
Versusdeum vor 2 Tagen: Nun ja, man bekommt, was man gesät hat
Vor allem seit 2015 standen selbst international gesuchten Terroristen die Stadttore von Deutschland sperrangelweit offen (Passfreiheit, beliebig viele und selbst frei wählbare "Identitäten", Straffreiheit bei falschen Angaben im Asylverfahren - auch glatten Lügen, offenbar bis heute kein Fingerabdruckabgleich zumimdest bei Sozialleistungen, irreführende Fahndungen, Kuscheljustiz, kaum Abschiebungen, extrem wohlwollende linksgrünwoke Lobby, die bis heute gegen die Überbringer der schlechten Nachricht hetzt und gegen jegliche vernünftige Politik brandmauert.
Ad Verbum Tuum vor 2 Tagen: @Jothekieker
... ja, aber nur wer selbst glaubt, versteht auch noch, welche existentielle Kraft & (Selbst-)Verpflichtung darin steckt. Die hohe religiöse Bindungskraft innerhalb des Exil-Islam in D kennt man schon seit vielen Jahren, selbst die Bertelsmann-Stiftung hatte dies vor schätzungsweise 20 Jahren schon erfragt: - >60% verstanden sich damals schon eher streng gläubig. Die roten Freunde - und damit auch alle großen Medien - glaubten immer nur, dass die achso freie & offene Gesellschaft deren einziger "Werte" Toleranz und Gleichheit sind, würde die Islamgläubigen so weichkochen, wie die meisten Christen hierzulande. Dass das nicht funktionieren wird, da hatten von H. Schmidt über Pegida bis Orban viele gewarnt und wurden/werden dafür als N..is bezeichnet.
Und jetzt überrascht tun - aber erst nicht handeln. Die Zeit arbeitet gegen den "Werte-Westen".
Jothekieker vor 2 Tagen: Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist eine Nebelkerze
Im Islam gibt es keine Trennung von Religion und Staat. Einen säkularen Islam, der sich in ein vorhandenes Staatswesen einfügt und nicht versucht, es zu beherrschen, kann es deshalb nicht geben. Das Erstaunen darüber, daß sich junge Mohammedaner einen Staat wünschen, der den Vorgaben ihrer Religion entspricht, ist daher naiv.
Um selbst Kommentare verfassen zu können nützen sie bitte die Desktop-Version.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz