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vor 2 Stunden in Kultur, 1 Lesermeinung
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Michael B. Jordan nahm seinen ersten Academy Award entgegen und bedankte sich zuerst einmal bei Gott. "Ohne seine Führung, seine Gnade und die Kraft, die er mir in den dunkelsten Momenten dieser Produktion geschenkt hat, stünde ich heute nicht hier.
Los Angeles (kath.net/gem/rn) Es war der Moment des Abends, auf den die Filmwelt gewartet hatte: Als der Umschlag für den „Besten Hauptdarsteller“ geöffnet wurde, brandete im Dolby Theatre ohrenbetäubender Applaus auf. Michael B. Jordan nahm seinen ersten Academy Award entgegen – und das für ein Werk, das bereits vor der Verleihung alle Rekorde gebrochen hatte.
Der Film „Sinners“ (dt. „Sünder“) ging als der am häufigsten nominierte Film aller Zeiten in die Annalen der Filmgeschichte ein. Doch trotz des gewaltigen Hypes um das Epos blieb der Hauptdarsteller in seinem Moment des Triumphs sichtlich geerdet.
In einer emotionalen Dankesrede, die das Publikum zu Tränen rührte, stellte Jordan nicht etwa sein eigenes Handwerk, sondern seinen Schöpfer in den Mittelpunkt. „Zuerst möchte ich Gott danken“, begann der sichtlich bewegte Schauspieler seine Rede. „Ohne seine Führung, seine Gnade und die Kraft, die er mir in den dunkelsten Momenten dieser Produktion geschenkt hat, stünde ich heute nicht hier.“
Jordan, der für seine intensive Vorbereitung auf Rollen bekannt ist, betonte, dass der Weg zu „Sinners“ eine spirituelle Reise gewesen sei. In einer Branche, die oft als säkular gilt, war sein klares Bekenntnis zum Glauben ein kraftvolles Signal. „Dieser Preis gehört nicht mir allein. Er ist ein Zeugnis dafür, was möglich ist, wenn man Glauben hat, der größer ist als die eigene Angst“, so Jordan weiter.
Mit der Rekordzahl an Nominierungen hat „Sinners“ die Messlatte für das moderne Kino neu definiert. Der Film verbindet existenzielle Fragen nach Schuld, Sühne und Erlösung – Themen, die Michael B. Jordan mit einer Intensität verkörperte, die die Academy-Mitglieder schlichtweg nicht ignorieren konnten.
Kritiker sind sich einig: Es war nicht nur Jordans schauspielerische Leistung, die diesen Oscar verdient gemacht hat, sondern die Authentizität, mit der er die Botschaft des Films auch abseits der Leinwand vertritt.
Gegen Ende seiner Rede richtete sich Jordan an junge Talente weltweit: „Lasst euch nicht einreden, wer ihr zu sein habt. Vertraut auf den Plan, den Gott für euch hat, und arbeitet härter, als es irgendjemand für möglich hält.“
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gebsy vor 2 Stunden: Vergelt's Gott!
Gott gibt, was uns nicht vollkommen gelingt, um auf das wahre Glück, die Erlösung, aufmerksam zu machen.
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