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vor 3 Tagen in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Laut Binkert glauben junge Menschen in Deutschland derzeit „überdurchschnittlich häufig“ an Gott
Erfurt (kath.net) Entgegen dem allgemeinen Trend schwindender Kirchenmitglieder beobachtet der bekannte deutsche Meinungsforscher Hermann Binkert ein wachsendes Interesse junger Erwachsener an religiösen Fragen. Der Gründer des Instituts „Insa Consulere“ sieht darin eine gezielte Suche nach Orientierung in unsicheren Zeiten.
Laut Binkert glauben junge Menschen in Deutschland derzeit „überdurchschnittlich häufig“ an Gott. In einem Interview mit der Kirchenzeitung „Glaube+Heimat“ betonte er, dass Spiritualität für die junge Generation zunehmend eine Rolle als Anker für Werte und Halt spiele. Das Christentum könne hier die notwendigen Antworten liefern, nach denen viele suchen.
Gleichzeitig richtet der Experte einen deutlichen Appell an die christlichen Institutionen: Er fordert mehr Selbstbewusstsein bei der Verkündigung des Evangeliums. „Wer nicht von sich selbst überzeugt ist, überzeugt auch andere nicht“, so Binkerts Analyse.
Die Kirchen dürften sich nicht in tagespolitischen Kleinkriegen – den sogenannten „vorletzten Fragen“ – verlieren. Stattdessen müssten sie wieder den Mut finden, klare Antworten auf die „letzten Fragen“ des Lebens, der Existenz und des Glaubens zu geben. Binkert zeigt sich persönlich überzeugt: „Man kann für seine Kinder nicht viel mehr Gutes tun, als ihnen Christus nahezubringen.“
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Stefan Fleischer vor 35 Stunden: mehr Selbstbewusstsein bei der Verkündigung des Evangeliums.
In meiner Jugend wurde oft über die "letzten Dinge", Tod, Gericht, Himmel und Hölle gepredigt. Ich bin überzeugt, unsere Kirche muss mit der Tabuisierung dieser Fakts (um in modernem Deutsch zu sprechen) schnellstens aufhören, wenn die aktuelle Welle der «Spiritualität für die junge Generation» nicht bald wieder abflauen soll. Natürlich dürfen wir dabei nicht in Drohbotschaften verfallen. Aber wenn wir Gott nicht wieder als etwas, bzw. als jemanden verkünden, den es in jeder Beziehung ernst zu nehmen gilt, in seiner Nähe wie seiner Grösse, in seiner Barmherzigkeit wie seiner Gerechtigkeit, etc., ist zu befürchten, dass das Ganze schnell zu einer Light-Religion verkümmert. Der Mensch will nun einmal gefordert sein. Das gehört zum «Erziehungsprogramm» unseres Vaters, des Allmächtigen. Das wusste auch der Herr, als er seine Anforderung an das Jüngertum formulierte: «Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.» (Lk 9,23)
Versusdeum vor 3 Tagen: Dem ist nichts hinzuzufügen,
außer vielleicht, dass die Weiederentdeckung des Religiösen womöglich vor allem im Islam(ismus) stattfindet, denn "45,1 Prozent der Muslime unter 40 Jahren sind laut dem aktuellen Motra-Monitor latent (33,6 Prozent) oder manifest (11,5 Prozent) islamismusaffin eingestellt." Und immer noch wollen die Platzhirsche unter den Parteien (ganz besonders SPD, Grüne und SED) die totale, unkontrollierte und meist gering qualifizierte Zuwanderung aus praktisch ausschließlich islamischen Ländern - während hochqualifizierte oder dringend benötigte Arbeitskräfte monatelang, gegen hohe Hürden anrennen müssen. Irre.
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