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vor 28 Stunden in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Wachsender Einfluss islamischer Vorstellungen könnten das Wesen von Großbritannien grundlegend verändern
London (kath.net/gem/rn) Der weltberühmte Komiker und „Monty Python“-Mitbegründer John Cleese hat sich in einer vielbeachteten Stellungnahme zur kulturellen Identität Großbritanniens geäußert. Auf X verteidigte der 86-Jährige das christliche Erbe des Landes und warnte vor einem wachsenden Einfluss islamischer Vorstellungen, die das Wesen der Nation grundlegend verändern könnten.
Cleese, der für seinen scharfen Witz und seine oft kirchenkritischen Sketche bekannt wurde, schlug ungewohnt ernste Töne an. Er betonte, dass das Vereinigte Königreich trotz der Säkularisierung „auf der tiefsten Ebene auf christlichen Werten basiert“.
In seinem Post räumte Cleese ein, dass die Kirchen in der Vergangenheit „viele Fehler“ gemacht hätten. Dennoch sei die britische Bevölkerung über Jahrhunderte maßgeblich von der Lehre Christi geprägt worden. Diese Werte seien der Kern dessen, was Großbritannien ausmache.
Wörtlich warnte Cleese: „Wenn diese Werte durch islamische ersetzt werden, wird dies nicht mehr Großbritannien sein.“ Er reagierte damit unter anderem auf Diskussionen über die Sichtbarkeit religiöser Praktiken im öffentlichen Raum, wie etwa Berichte über Gebetsveranstaltungen an zentralen Plätzen in London.
Sorge vor Einschränkung der Meinungsfreiheit
Neben der kulturellen Identität thematisierte Cleese auch die Sorge um die Meinungsfreiheit. Er deutete an, dass Kritiker religiöser Entwicklungen zunehmend Gefahr liefen, unter dem Vorwand der „Islamophobie“ mundtot gemacht zu werden. Er befürchte eine Zeit, in der Schriftsteller für das Aussprechen ihrer Überzeugungen rechtlich belangt werden könnten.
„Christus und sein Wort zu predigen ist kein Hass und keine Phobie. Es ist christliche Liebe“, so der Schauspieler weiter.
Foto: (c) Wikipedia,John Manard, https://www.flickr.com/photos/145739041@N05/54020963437
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AuthorJohn Manard
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Versusdeum vor 24 Stunden: Zu intelligent, um auf die eigene Propaganda-Blase hereinzufallen
und mutig genug, das auch öffentlich zu sagen. Erinnert an den Atheisten Richard Dawkins und die Feministinnen Joanne K. Rowling (Harry Potter) und Alice Schwarzer, die wiederholt Wissenschaft und Mädchen-/Frauenrechte gegen die Trans-Ideologie verteidigt hatten und dafür Hass und Hetze und sogar Todesdrohungen durch die selbsternannten Supertoleranten erleiden mussten. Ersatzreligionen mit dem vollen Programm ("gefühlte" Dogmen, Ketzer...) eben.
Stefan Fleischer vor 28 Stunden: Christus und sein Wort zu predigen
„Christus und sein Wort zu predigen ist kein Hass und keine Phobie. Es ist christliche Liebe.»
Genau dieses Bewusstsein müssen wir zuerst selbst wieder lernen. Dann können wir es auch anderen glaubwürdig verkünden.
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