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vor 9 Stunden in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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In der „Will Cain Show“ bezeichnete er die zunehmende Marginalisierung Gottes und den rasanten Anstieg konfessionsloser Amerikaner als eine „tödliche Gefahr“ für das Fundament der Gesellschaft.
Los Angeles (kath.net/gem/rn)
In einem eindringlichen Appell hat der prominente US-Bischof Robert Barron vor dem schleichenden Verfall der westlichen Kultur gewarnt. In der „Will Cain Show“ bezeichnete er die zunehmende Marginalisierung Gottes und den rasanten Anstieg konfessionsloser Amerikaner als eine „tödliche Gefahr“ für das Fundament der Gesellschaft.
Bischof Barron, Gründer des Medienunternehmens Word on Fire und eine der einflussreichsten Stimmen der katholischen Kirche in den USA, sieht den Westen an einem gefährlichen Wendepunkt. Der dramatische Verlust religiöser Bindungen sei kein rein privates Phänomen, sondern ein Angriff auf die Statik unserer Zivilisation.
Zentrales Thema des Gesprächs war die Entfremdung von den christlich-jüdischen Traditionen, die Europa und Amerika über Jahrhunderte geprägt haben. Barron betonte, dass die Werte des Westens – wie die unantastbare Würde der Person oder die objektive Wahrheit – nicht im luftleeren Raum entstanden seien.
„Je mehr wir den Kontakt zu unseren biblischen Wurzeln und der religiösen Tradition verlieren, desto mehr verlieren wir die Verankerung unserer westlichen Kultur“, warnte der Bischof.
Ohne diesen „Anker“ drohe die Gesellschaft in einen Relativismus abzugleiten, in dem Macht und subjektives Empfinden an die Stelle von moralischen Fixpunkten treten. Barron sieht darin eine „existenzielle Bedrohung“, die langfristig zum Zusammenbruch der zivilisatorischen Ordnung führen könne.
Besorgt äußerte sich der Bischof über die sogenannte Gruppe der „Nones“ – jener Menschen, die bei Umfragen angeben, keiner Religion mehr anzugehören. Diese Gruppe wächst vor allem unter jungen US-Amerikanern rasant. Barron argumentiert, dass ein Staat, der sich von seinem Schöpfer abwendet, letztlich auch die Begründung für die Freiheit des Einzelnen verliert.
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Versusdeum vor 7 Stunden: @Stephaninus
Richtig. In Deutschland steht sogar eine komplette Bischofskonferenz am buchstäblich selbstgewählten Abgrund, während dekadente Idelogien zumindest unter der "Ampel"-Regierung das Land überwucherten und der Islam sicherlich nicht nur in Wien, sondern auch in manchen unserer Städte bereits die stärkste religiöse Gruppe unter Kindern und Jugendlichen stellt. Wahrhaft eine Vision, die des Karfreitags würdig ist. Beten wir, dass es auch für das einst christliche Abendland eine Wiederauferweckung gibt. Übrigens: In den USA bringen viele Zuwanderer nicht den Islam, sondern einen lebendigen katholischen Glauben mit.
anjali vor 8 Stunden: Leider
Es ist hier "Sodom und Gomorra". Und jeder wetss wie das ausging.... Wir sollen viel beten.
Stephaninus vor 9 Stunden: Richtig, aber
Bischof Barron hat zwar recht, aber in den USA ist die religiöse Situation top im Vergleich zu den deutschsprachigen Ländern.
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