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3. April 2026 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Der anglikanische Bischof Ceirion H. Dewar hat am Freitag auf X seine „tiefe Enttäuschung“ darüber geäußert, dass König Charles. in diesem Jahr keine offizielle Osterbotschaft veröffentlicht. Wenige Wochen zuvor gab es eine Ramadan-Botschaft
London (kath.net) Schwere Vorwürfe gegen den britischen Monarchen Charles. Bischof Ceirion H. Dewar, britischer Missionsbischof der Confessing Anglican Church (CAC) in Wales, hat am Freitag auf X seine „tiefe Enttäuschung“ darüber geäußert, dass König Charles III. in diesem Jahr keine offizielle Osterbotschaft veröffentlicht hat. In einer Zeit, in der die christliche Identität des Vereinigten Königreichs zunehmend unter Druck gerate, wertet der Bischof dieses Schweigen der Krone als alarmierendes Signal.
Bischof Dewar kritisierte das Staatsoberhaupt scharf. Besonders schmerzlich sei das Ausbleiben einer Botschaft vor dem Hintergrund, dass der König in der Vergangenheit zwar Erklärungen abgegeben habe, diese jedoch oft den klaren Fokus auf den christlichen Glauben vermissen ließen. Der König trägt den Titel „Supreme Governor of the Church of England“ (Oberster Gouverneur der Kirche von England) und den Ehrentitel „Fidei Defensor“ (Verteidiger des Glaubens). Bischof Dewar sieht diese Rolle durch das aktuelle Schweigen gefährdet:
„In einem so entscheidenden Moment für unsere Nation […] ist dieses Schweigen der Krone keine Neutralität, sondern Abwesenheit“, so Dewar in seinem Statement. Viele Menschen im Vereinigten Königreich hätten das Gefühl, dass die christliche Identität des Landes systematisch abgebaut werde. In dieser Situation sei die Stimme des Monarchen als moralischer und religiöser Anker unverzichtbar.
Der Bischof erinnerte mit Nachdruck daran, dass das Osterfest kein bloßes „Randdetail“ der britischen Geschichte sei, sondern deren eigentliches Fundament bilde. Er warnte vor den langfristigen Folgen einer fortschreitenden Säkularisierung des öffentlichen Raums.
„Eine Nation, die sich von der Auferstehung Christi losreißt, riskierte zu vergessen, wer sie ist und warum sie überhaupt besteht“, mahnte Dewar. Er sieht in der christlichen Botschaft die notwendige Verankerung, ohne die eine Gesellschaft ihre Orientierung verliere.
Besonders brisant: Während der Monarch zum islamischen Fastenmonat Ramadan herzliche Segenswünsche veröffentlichte, blieb das Wort zum wichtigsten Fest der Christenheit aus.
Foto: (c) pixabay
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dalet vor 6 Tagen: Da ist sie!
Es gab eine Osterbotschsft des britischen Monarchen - aber erst zu Ostern und nicht schon drei Tage vorher. :-)
Stephaninus 4. April 2026: Ja, etwas enttäuschend, aber
Trotz allem gehört König Charles zu jenen wenigen Staatsoberhäuptern Europas, die man regelmässig im Gottedienst sieht. Auch scheint mir das Verhältnis der englischen Monarchen zum Papst seit Jahrzehnten geradezu freundschaftlich.
SalvatoreMio 4. April 2026: Angeln und Sachsen
@Danke, Richelius! Profundes Geschichtswissen ist eine große Sache, das gewiss den meisten fehlt, wie auch mir.
Richelius 4. April 2026:
Mir ist Seine Majestät immer noch hundertmal lieber als die Typen im Westminster Palast.
@ SalvatoreMio: Streng genommen waren die Angeln und Sachsen die ursprünglich Christenverfolger. Die christlichen Briten mußten flüchten und siedelten sich dann in Kleinbritannien an.
girsberg74 3. April 2026: Vielleicht geht es ihm so persönlich besser.
Freude an der Kirche 3. April 2026: Gewollt!
Er ist wohl ein Freimaurer und setzt die NWO mit um.
SalvatoreMio 3. April 2026: Was ist nur los? Offenbar ist der Teufel los!
Bevor Nordeuropa missioniert wurde, gab es schon Ordensleben im Land der Angeln, kam Bonifatius nach Holland und Deutschland mit der Frohbotschaft Jesu, später folgten irische Mönche. Was für Verfolgung und Blutvergießen haben Christen sich dort dann später geleistet. Und jetzt gibt es auf der Insel Gegenden, wo Kirchen verstummen,aber islamische (und andere) Gebetsstätten aus dem Boden gestampft werden. Bei uns aber gräbt man mit Wonne unsere mittelalterlichen Greueltaten aus, verschmäht Christi Kreuzesopfer und breitet voll Blindheit dem Islamismus den roten Teppich aus.
Versusdeum 3. April 2026: Nun ja, man unterwirft sich den künftigen Herren,
die dank der Ideologie des "Antirassisimus" schon lange unangreifbar sind. Man denke nur an die weit über 1000 Mädchen und jungen Frauen, die Opfer im Missbrauchsskandal von Rotherham wurden und die die Polizei mehr als 10 Jahre lang nicht schützte und von ihrem Leiden erlöste, weil sie Angst davor hatte, als "rassistisch" gebrandmarkt zu werden. Und es gab viele Rotherhams auf der Insel. Von der Welt jahrelang zurückgelassen im Karfreitag.
Jothekieker 3. April 2026: So sieht Niedergang aus
Groß-Britannien ist demographisch auf dem Weg zur islamischen Republik. Vielleicht ist das die späte Sühne für die Verbrechen, die die Vorfahren des vormaligen Dauerprinzen bei der Verfolgung der Katholiken verübt haben.
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