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vor 5 Stunden in Jugend, 1 Lesermeinung
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Evie Magazine: Traditionskirchen wie die Old St. Patrick’s Cathedral oder St. Joseph’s in Greenwich Village erleben einen Ansturm, den man sonst nur von exklusiven Nachtclubs kennt.
New York (kath.net/gem/rn)
Wer am Ostersonntag 2026 die angesagtesten Hotspots in Manhattan sucht, findet sie nicht hinter samtenen Absperrkordeln in Soho oder im Meatpacking District. Der neue „Place to Be“ für die Generation Z und Millennials ist überraschenderweise die katholische Messe. Wie das US-Magazin Evie berichtet, erleben Traditionskirchen wie die Old St. Patrick’s Cathedral oder St. Joseph’s in Greenwich Village einen Ansturm, den man sonst nur von exklusiven Nachtclubs kennt.
„Der aktuell heißeste Club in New York City ist die Sonntagsmesse“, twitterte eine junge New Yorkerin kürzlich – und sie übertreibt nicht. In den Kirchenreihen herrscht „Standing Room Only“: Wer zu spät kommt, muss stehen.
Instagram-Handles statt Bottomless Mimosas
Das Bild in den Kirchen hat sich radikal gewandelt. Wo früher fast nur grauhaarige Häupter zu sehen waren, drängen sich heute laut dem Magazin 20- und 30-Jährige in ihren schönsten Frühlingskleidern und jungen Männer in frisch gebügelten Hemden. Die Atmosphäre nach dem Gottesdienst wird als „warm und berauschend“ beschrieben – und das ganz ohne alkoholische Drinks.
Statt sich in lauten Bars zu verlieren, bleiben die jungen Gläubigen nach dem Segen oft noch lange vor den Kirchentüren stehen, lachen und tauschen ihre Instagram-Accounts aus. Die Kirche ist zum neuen sozialen Knotenpunkt einer Generation geworden, die der digitalen Einsamkeit überdrüssig ist.
Gen Z: Die Rückkehr der „Gottlosen“?
Noch vor wenigen Jahren wurde die Generation Z als die „gottloseste Generation“ aller Zeiten abgestempelt – atheistisch oder zumindest agnostisch. Doch nun findet eine massive Rückbewegung statt. Experten sehen darin eine Sehnsucht nach festen Strukturen und objektiver Wahrheit.
Laut dem Bericht von Evie fühlen sich viele junge Menschen von dem klaren Rahmen angezogen, den die Kirche bietet – insbesondere in Fragen von Männlichkeit, Weiblichkeit und Identität. In einer Welt, die oft als beliebig und haltlos empfunden wird, bietet das jahrtausendealte Ritual der Messe einen Anker.
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Versusdeum vor 4 Stunden: Eigentlich kein Wunder
nachdem in der Coronamaßnahmenzeit die gepamperte Wohlfühloase der Jugend und buchstäblich jegliche Gewissheit zerschlagen hat (sogar die objektiver Wissenschaft) und stattdessen beliebige Cornadogmen und Zwangsmaßnahmen verkündet wurden und besonders Kinder und Jugendliche neben den Alten die Hauptopfer der Maßnahmen waren - obwohl für die Jugend nie eine Lebensgefahr bestanden hatte (was bereits im Sommer 2020 statistisch eindeutig erkennbar war!).
Angesichts dieses Megabebens wird der ewige und allmächtige "ehe Abraham ward, bin ich" als letzte Hoffnung auf Gewissheiten wieder interessant.
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