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vor 10 Stunden in Deutschland, 16 Lesermeinungen
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Der neue Botschafter des Papstes gilt als erfahrener Diplomat mit klarer theologischen Linie
Berlin (kath.net/rn) Nach Jahren des internen Streits und dem umstrittenen Reformprojekt „Synodaler Weg“ zieht Papst Leo XIV. laut der BILD-Zeitung mit der Ernennung des neuen Nuntius die Zügel in Deutschland an. Mit dem niederländischen Erzbischofs Bert van Megen sendet der Vatikan laut der Zeitung ein deutliches Signal: "Die Kirche soll ihren Fokus weg vom politischen Aktivismus und hin zur Evangelisierung verlagern." Dies schreibt die Zeitung, die darauf verweist, dass der neue Botschafter des Papstes als erfahrener Diplomat mit klarer theologischer Linie gelte. Van Megen, der viele Jahre in Afrika tätig war, trete sein Amt mit der klaren Mission an, den „NGO-Kurs“ der deutschen Teilkirche zu beenden.
Van Megen hat laut "BILD" immer wieder westliche Trends wie die Gender-Theorie, Abtreibung und Euthanasie als Symptome einer Gesellschaft, die ihren „inneren Kompass verloren“ habe, kritisiert.Der Erzbischof betonte bei seiner Vorstellung, dass seine erste Verantwortung dem „Gehorsam gegenüber Petrus“ – also dem Papst – gelte. Beobachter werten laut "BILD" die Personalie als finalen Versuch Roms, die deutsche Kirche wieder auf den Kurs der Weltkirche zu bringen und den „Sonderweg“ der Reformer zu beenden.
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Galatea vor 39 Minuten: @ SalvatoreMio
Es sind nicht meine Gedanken,
es ist bereits die Realität.
SalvatoreMio vor 2 Stunden: Christi Botschaft treu verkünden und leben
@Galatea! Ihre Gedanken machen mir Angst, denn sie klingen radikal, bedrohlich! Dennoch war mir immer bewusst: würde ein Priester uns heute so klar wie Christus vor Augen führen, wie es um uns und die Gesellschaft wirklich steht, so würde bald nur ein Häuflein Getreuer übrigbleiben, wie damals unter dem Kreuz. - Andererseits kennt Gott unsere Unzulänglichkeiten, auch das, was viele verkraften müssen,wobei sie Trost und Ablenkung in einer Welt, die verwirrender wird. - Und unsere Priester und Bischöfe sind letztlich auch begrenzte Wesen, die allerlei wegstecken und verkraften müssen. Auch unter ihnen gibt es Krankheit und Enttäuschung. Die müssen sich aber immer "stark" zeigen. Ein gutes finanzielles Polster ist längst nicht alles! Beten wir einfach füreinander.
je suis vor 5 Stunden: BEI HERRN MATHIAS VON GERSDORFF ...
habe ich zu diesem Thema folgendes gepostet:
Ich denke mir, nein, ich bin davon überzeugt, dass Papst Leo das katholische Deutschland im Blick hat. Wie man hört, hat er Bischof Wilmer als DBK-Vorsitzenden "gefördert". Darauf hat er ihn zum Bischof von Münster, dem mitgliederstärksten Bistum berufen, sodass seine Stimme auch beim ZK Gewicht haben wird (Vielleicht ist ja noch das Kardinalat vorgesehen?). Und jetzt die Einsetzung eines starken Nuntius! Wir können endlich hoffen und weiter beten, dass der "krumme Weg" wieder gerade wird!
www.youtube.com/watch?v=McESnxUbYE8&t=162s
Mensch#17 vor 5 Stunden: Wenn man Bischof in Deutschland wird ...
... dann steht man erst einmal "dumm" da. Vorher wollten nicht soviele Leute etwas von einem, aber jetzt ... jetzt kammen alle möglichen Leute und versuchen einem die jeweils eigene Meinung aufzuschwatzen (fromm, progressiv, gegend... usw.)
Aber wer kann sich dagegen wehren? Wer will nicht freundlich mit den Leuten umgehen? Wer möchte nicht jedem ein bisschen recht geben?
Und nur wenn man so ist, wird man in D. Bischof!!
Ein Johannes Dyba war schon Erzbischof, als er nach D. kam!
Naja, mir ist schon klar, warum die meisten dann irgendwann etwas schräg drauf sind.
Der neue Nuntius, der kann da jetzt vielleicht mit seiner Erfahrung aus Afrika (s.o. Dyba!!) und seiner Herkunft aus einem Bistum in Holland, das sich relativ gut gegen den Niedergang gestämmt hat, hoffentlich die derzeitigen Bischöfe wieder zurechtrücken, und bei der Auswahl neuer Kanditaten richtige Männer mit Rückgrat und guter Apologetik aussuchen.
Komm, Heiliger Geist!
Galatea vor 7 Stunden: @ Tuotilo2
Nicht die soziologischen und gesellschaftlichen Bedingungen haben dazu geführt, dass sich die deutschen Bischöfe wandeln konnten/mussten.
Die Frage müsste anders gestellt werden: Erlauben die soziologischen und gesellschaftlichen Bedingungen, die deutsche Politik und Leitkultur einem Mann das Wort Gottes treu (als Priester oder Bischof), zu verkünden?
Meiner Meinung nach: Nein, obwohl es dafür kein offizielles Verbot gibt.
Würde ein Priester oder ein Bischof das Wort Gottes treu verkünden und dafür sorgen, dass die Liturgie entsprechend gefeiert wird, würde man ihn solange diffamieren und diskreditieren, bis er aufgibt, oder ins Ausland oder in den Vatikan wechselt.
Tuotilo2 vor 7 Stunden:
@Galatea
Der deutsche Papst konnte nicht nur nichts ändern, er hat auch viele der heutigen deutschen Bischöfe in ihr Amt gebracht; und zwar nicht nur Voderholzer und Woelki, sondern auch u. a. Ackermann, Dieser, Overbeck oder den kürzlich durch Leugnung der Schöpfungsordnung aufgefallenen Weihbischof Schepers.
Man fragt sich wirklich, was eigentlich die soziologischen und gesellschaftlichen Bedingungen waren, unter denen diese Bischöfe sich in den letzten 15 Jahren derart haben wandeln können. Benedikt XVI. hat sie sicherlich nicht leichtfertig ernannt!
Und er hätte Marx nicht zu seinem Nach-Nachfolger in München und zum Kardinal gemacht, hätte er geahnt, wie dieser sich im Laufe der Jahre wandeln würde.
Wie weit „Rom“ und die Kirche in Deutschland sich (seit Jahrzehnten) fremd geworden sind, zeigt allein die Tatsache, dass Erzbf. Gänswein als Diözesanbischof in Deutschland heute überhaupt nicht vermittelbar wäre.
Ja, man fragt sich wirklich, was ein neuer Nuntius da ausrichten soll.
SalvatoreMio vor 8 Stunden: Nuntius Eterovic und sein Nachfolger van Megen
@Jörgen:jeder bringt auch sein persönliches Naturell und seine Herkunft mit. Und Holland hat
doch viel gemeinsam mit Deutschland. Andererseits hat die DBK mitsamt ZdK sich soviel Abwegiges ausgedacht, dass man sich tatsächlich nicht vorstellen kann, wie sie sich daraus wieder befreien wollzen.könnten, selbst wenn sie wollten.
AndreasAuster vor 8 Stunden:
"Die Kirche soll ihren Fokus weg vom politischen Aktivismus und hin zur Evangelisierung verlagern."
Sehr gut!!!!!
Galatea vor 8 Stunden: "Never change a running system"
Für die deutschen Bischöfe läuft doch alles bestens – ob sie dem Volke oder den Politikern nach dem Munde reden, ihre Gehälter bekommen sie sowieso.
Für die Priester läuft es nicht anders – dank der Kirchensteuer bekommen auch sie ihre Gehälter, also - warum solle man ein so gut laufendes System ändern?
serafina vor 8 Stunden: @Galatea
Ich sehe das genauso - gemäß dem alten Sprichwort:
„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.
Herbstlicht vor 9 Stunden: @Galatea
Bischöfe:
Es scheint tatsächlich oft, als definierten sie sich als Staatsdiener.
Doch was sind sie tatsächlich?
Sie sind Diener Gottes und sollten entsprechend handeln.
Danke für Ihren Hinweis!
Galatea vor 10 Stunden:
Solange die Bischöfe vom Staat bezahlt werden, müssen sie dem Staat dienen und deshalb wird sich in Deutschland nichts ändern.
Nicht mal der deutsche Papst konnte etwas ändern, warum sollte ein neuer Botschafter des Papstes etwas bewirken können?
Jörgen vor 11 Stunden: Auch ein Eterovic
hatte klare Positionen. Haben wir also wirklich Anlass zu hoffen, dass sich etwas ändert?
Marienrose vor 13 Stunden: Das freut mich!
Es wird Zeit, dass Gegenwind von Rom kommt.
Ich denke, dass dies zumindest einige deutsche Bischöfe vielleicht sogar erhoffen.?
Jothekieker vor 13 Stunden: Wenn Bild das schreibt, wird es wohl stimmen
Mir ist neu, daß Bild besonders enge Verbindungen zum Vatikan unterhält. Aber wenn Bild so etwas schreibt, dann muß es ja stimmen.
SalvatoreMio vor 14 Stunden: "Die Kinder dieser Welt" -
wie die Leute der "Bildzeitung" haben oft den klareren Blick. Ja, einen geschickten Dompteur braucht es.
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