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Lebensschützer Mark Houck erhält siebenstelligen Betrag als Entschädigung

vor 11 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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Nach seiner Verhaftung durch das FBI und einer Klage des Justizministeriums, von der er freigesprochen wurde, klagte Houck, weil er sich in seinen Bürgerrechten verletzt sah. Der Prozess endete mit einer Einigung.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der Lebensschützer Mark Houck, Vater von neun Kindern aus Pennsylvania und Freiwilliger bei „40 Days for Life“ (dt. „40 Tage für das Leben“), hat einen bedeutenden juristischen Erfolg errungen. Im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung erhält er eine siebenstellige Summe, also mehr als eine Million US-Dollar. Houck hatte in einem Bundesgerichtsverfahren das US-Justizministerium (DOJ) unter der Regierung Biden geklagt. Das Justizministerium hatte Houck 2022 ins Visier genommen und von der Bundespolizeibehörde FBI in einer aufwändigen Aktion verhaften lassen und ihn strafrechtlich verfolgt.

Es begann im Jahr 2021, als Mark Houck mit seinem damals elfjährigen Sohn vor einer Planned-Parenthood-Klinik betete und für das ungeborene Leben eintrat. Ein Helfer (Escort) der Abtreibungsklinik verhielt sich aggressiv gegenüber dem Jungen. Houck schritt ein, um seinen Sohn zu schützen. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher der Escort zu Boden ging. Die örtliche Polizei ermittelte und die Staatsanwaltschaft lehnte eine Anklage ab. Der Fall galt als erledigt.


Dennoch schaltete sich das Bundes-Justizministerium ein. Im April 2022 erhielt Houck ein Schreiben, in dem eine Untersuchung wegen Verstoßes gegen den Freedom of Access to Clinic Entrances Act (FACE Act) angekündigt wurde. Dieses Bundesgesetz schützt den Zugang zu Abtreibungskliniken, wird jedoch von Kritikern häufig als Instrument gegen friedliche pro-life-Demonstranten eingesetzt.

Am 23. September 2022 eskalierte der Fall dramatisch: Rund 25 schwer bewaffnete FBI-Agenten stürmten frühmorgens das Haus der Familie Houck. Mark Houck wurde vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder festgenommen, in Handschellen gelegt und stundenlang verhört. Die Agenten richteten automatische Waffen auf die Familie. Houck wurde in die FBI-Zentrale in Philadelphia gebracht und dort weitere sechs Stunden verhört.

Das Justizministerium erhob zwei Anklagepunkte gegen ihn und drohte mit bis zu elf Jahren Haft. Die Thomas More Society, die Houck verteidigte, hatte zuvor angeboten, ihn freiwillig vorzuführen – das Angebot wurde ignoriert. Kritiker sahen in der Aktion ein abschreckendes Signal an alle Lebensschützer.

Im Januar 2023 kam es zum Prozess. Nach nur einer Stunde Beratung sprach die Jury Mark Houck in allen Punkten frei. Die Geschworenen sahen keine ausreichenden Beweise für eine Verletzung des FACE Act. Houck und seine Unterstützer feierten den Freispruch als Sieg gegen die Instrumentalisierung des Justizsystems gegen Menschen des Glaubens und des Lebensschutzes.

Nach dem Freispruch verklagte Houck, vertreten durch die Anwälte des „40 Days for Life Institute of Law & Justice“, das Justizministerium auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Ermittlungen, exzessiver Gewaltanwendung und unrechtmäßiger Verfolgung. Nun, im April 2026, wurde bekannt, dass das Verfahren mit einer Einigung endete. Die Familie Houck erhält damit eine siebenstellige Summe als finanzielle Entschädigung für die erlittenen Traumata, die Kosten und die Belastung.

Shawn Carney, Präsident und Geschäftsführer von „40 Days for Life“, kommentierte den Erfolg: „Heute haben wir eine riesige Ankündigung bei ‚40 Days for Life‘ und einen großen Sieg für die Redefreiheit.“ Er bezeichnete den Fall als „das größte Beispiel dafür, wie das Justizministerium unter Biden für die Verfolgung und Einschüchterung pro-life-Amerikaner zur Rechenschaft gezogen wird“. Carney betonte, die Familie habe „über eine Million Dollar für das erhalten, was sie durchmachen musste“.

 

Foto: Archivbild Mark Houck und Familie

 


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Lesermeinungen

modernchrist vor 4 Stunden: Öffentlich eintreten für die ungeborenen Kinder!

Diese Woche gibt es im deutschen Bundestag eine Anhörung zur Frage, ob die Studenten im Medizinstudium verpflichtend lernen sollen, wie man abtreibt!
Lernen, das heißt auch üben! Töten lernen und üben für jeden angehender Mediziner, das wäre Wahnsinn! Wer solches fordert und in die Debatte wirft, ist ein Schreibtischtäter. Daher: Treten auch wir öffentlich ein für das ungeborene Kind am kommenden Samstag, den 18. April: MÜNCHNER MARSCH FÜR LEBEN ,treffen wir uns auf dem Königsplatz ab 13 Uhr! Musik, Statements, dann 1 h Marsch durch die herrliche frühlingshafte City. Toilettenwagen und Wiese zum Hinsetzen mit der ganzen Familie inbegriffen. Machen Sie sich auf aus ganz Bayern!

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