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Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor

vor 17 Stunden in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Italienischer Journalist Spuntoni: „Informierte Kreise haben mir bestätigt, dass das Dikasterium für die Glaubenslehre bereits auf ein Schisma nach den wahrscheinlichen neuen Bischofsweihen vorbereitet ist“.


Vatikan (kath.net/pl) „Informierte Kreise haben mir bestätigt, dass das Dikasterium für die Glaubenslehre bereits auf ein Schisma nach den wahrscheinlichen neuen Bischofsweihen vorbereitet ist“, bestätigte der Journalist Nico Spuntoni gegenüber der amerikanischen katholischen Vatikanistin und Buchautorin Diane Montagna, wie sie auf ihrer Online-Plattform berichtet. Spuntoni erläuterte gegenüber Montagna weiter: „Meine Quellen haben mir nicht gesagt, ob die Exkommunikation nur die neuen Bischöfe oder auch andere betreffen wird.“ Deshalb könne er, so Spuntoni, „die Gerüchte darüber, wer von den Sanktionen betroffen sein wird, weder bestätigen noch dementieren“ könne. Aufgrund seiner Quellen konnte Spuntoni jedoch feststellen, dass sich das Dikasterium für die Glaubenslehre „um die seelsorgerische Betreuung derjenigen Personen (d. h. Geistlichen) kümmert, die der Bruderschaft angehören, aber nach einem weiteren Bruch mit Rom nicht in ihr verbleiben wollen.“


Sputonis Äußerungen erfolgen inmitten von Online-Gerüchten darüber, wer genau von dem Dekret des Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre betroffen sein wird, ordnet Montagna diese Information in einen größeren Zusammenhang ein. „Spuntoni, bekannt für seine präzise Berichterstattung und dafür, Informationen stets vor den offiziellen Kanälen zu veröffentlichen, fügte hinzu, dass das Dikasterium laut seinen Quellen zwar behauptet, in den Verhandlungen ‚nachsichtig‘ gewesen zu sein, es aber Anzeichen dafür gebe, wonach seine Reaktion ‚hart‘ sein werde.“ Diane Montagna selbst gilt als Journalistin mit dem Ohr nahe an vatikanischen Quellen.


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Lesermeinungen

HerrHilfDeinerKirche vor 9 Stunden: Beängstigend wenn Gruppierungen die treu zum überlieferten

Glauben und dessen Messfeier stehen, abgetrennt werden, während es für die aufmüpfige deutsche Kirche nur ein „Nein“ gibt! Und diesem „Nein“ werden wohl keine harten Maßnahmen aus Rom folgen da Papst Leo ja deutlich machte, dass es wichtigere Themen für ihn gäbe, als sich mit einer entrückten deutschen Kirche zu beschäftigen. Ich weiß nicht, ob diesem Nein noch Konsequenzen bei Nicht Beachtung folgen, aber in unserer Lokalpresse stellten die katholischen Pfarrer einstimmig fest, dass sie hinter der Segnung stehen und keine Sanktionen aus Rom erwarten.

gospas_kind vor 10 Stunden:

Es kriselt in dieser Bruderschaft (wie in der Kirche im allgemeinen auch). Allein beim Marsch für das Leben in München haben wir von drei Personen bzw. Familien erfahren, welche für sich eine Entscheidung treffen müssen, sollte die Bischofsweihen stattfinden.

Versusdeum vor 13 Stunden: Das können Sie nicht tun!

Man kann nicht eine Gemeinschaft, die zu praktisch 100% das biblisch-katholische Glaubensgut bejaht umd die Hl. Messe so feiert, wie sie die Kirche 400 Jahre lang gefeiert hat, wegen einer (zugegebenermaßen erheblichen) Formalie für ausgeschlossen erklären, während ganze Bischofskongerenzen Glaube und Struktur der Kirche buchstäblich nach Belieben auf den Kopf stellen dürfen und die Nachfolger der Apostel sich dort sogar selbst zu weisumgsgebundenen Bütteln eines Laienaktivistenparlamemts erklären dürfen. Kurz: Eine Sekte in der Kirche. Das wäre Wahnisnn.
P.S.: Habe erst kürzlich kapiert, warum Pius praktisch gar nichts ändert (warum nicht z.B. das Vaterunser wie im Novus Ordo gemeinsam sprechen?): Auch, weil sie sich nicht dazu befugt sehen! Sie bleiben auf bewährtem Fundament, bis die Kirche ggf. irgendwann konstruktiv etwas anderes festlegt.

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