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vor 5 Stunden in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Mariendonker Äbtissin Christiana Reemts schildert eine erstaunliche Bemerkung eines Pfarrers.
Mariendonk (kath.net/pl) „Ein Pfarrer sagt mir im Gespräch, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen.“ Das schreibt die Mariendonker Äbtissin und renommierte Theologin Christiana Reemts in einem Beitrag auf ihrem Blog. Sie schildert weiter, dass sie darauf mit einem erstaunten Blick reagiert habe, deshalb habe der Pfarrer dann weiter ausgeführt: „Religiöse Menschen wollen von der Kirche Gottes Segen für ihre Ehe, für ihr Kind, für ihr Leben. Christen wollen Jesus nachfolgen und nach seiner Weisung leben. Das ist ein fundamentaler Unterschied.“ Die Äbtissin lässt diese Beobachtung unkommentiert stehen, findet sie aber wichtig genug, um sie zu notieren.
Dr. Christiana Reemts OSB (siehe Link) ist seit 2005 die Äbtissin der auf dem Gebiet des Bistums Aachen liegenden Abtei Mariendonk. Sie hat unter anderem Arbeiten zu den Kirchenvätern veröffentlicht. Mariendonker Ordensfrauen arbeiten seit 1990 an den „Fontes christiani“, einer zweisprachigen Ausgabe der Kirchenväter, mit, außerdem bei der Edition der Vetus Latina und dem Novum Testamentum Patristicum.
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SarahK vor 2 Stunden: Ich mag diese Herangehensweise gar nicht
Ist es nicht am Ende die Frucht des Priesters wie die Menschen in seiner Gemeinde den Glauben leben, aber auch praktizieren.
Christianlay vor 3 Stunden: Mißverstandener Glaube
Das ist ein arges Mißverständnis der christlichen Religion, die nicht auf die Nachfolge Jesu reduzierbar ist. Das Segenspenden, daß die Kinder getauft werden, die Ehe unter den Beistand Gottes gestellt wird, gehört auch konstitutiv zur christlichen Religion!
Uwe Lay
gebsy vor 4 Stunden: Glaube & Aberglaube
In diesem Zusammenhang ist auch bekannt, dass dort, wo der Glaube auszieht, der Aberglaube einzieht.
Darauf zu vertrauen, dass uns die Erlösung bereits geschenkt ist, ist die wesentliche "Leistung" des Christen. Wer dieses Geschenk einmal "ausgepackt" hat, wird es unbedingt weiter vermitteln (missionieren) wollen ...
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