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vor 2 Tagen in Jugend, 45 Lesermeinungen
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Pater Soares entschied sich, eine kleine Welpe aufzunehmen und ihn vollständig in das Gemeindeleben zu integrieren. Johnny nimmt mittlerweile an jedem Gottesdienst teil und leistet dem Priester am Altar Gesellschaft.
Rio (kath.net)
In Brasilien sorgt eine außergewöhnliche Geschichte über Mitgefühl und Glauben für Aufsehen. Der kleine Welpe Johnny irrte ursprünglich hungrig und völlig auf sich allein gestellt in eine Kirche, wo er auf Pater Luiz Paulo Soares traf. Pater Soares entschied sich, das Tier nicht nur aufzunehmen, sondern ihn vollständig in das Gemeindeleben zu integrieren. Johnny nimmt mittlerweile an jedem Gottesdienst teil und leistet dem Priester am Altar Gesellschaft. Für seine Einsätze trägt der Hund ein eigens für ihn angefertigtes, winziges Gewand. Während der Messe verhält sich der Hund ruhig und folgt dem Ablauf an der Seite des Priesters.
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SarahK vor 20 Stunden: Finde auch witzig wie “anziehend” das Thema ist, aber @Ottokar
Ihre Schlussfolgerung finde ich unfair. Wie geschrieben, man darf auch Hunde nicht mit in jedem Unternehmen ins Büro nehmen, ich weiß von einem da war erlaubt bis das dann ein reiner Zoo war. Und nun - abgesehen davon, dass ich finde dass ein Hund nicht in die Kirche (ich finde auch Tiersegnungen können draußen sein) gehört. Wie ist es nun wenn alle ihre Hunde mitbringen und einer fängt an zu bellen oder reißt sich los oder unbemerkt hat der Priester Hund was falsches gefunden und gefressen und kotzt in den Altarraum. Wie gesagt, ich hatte selbst lange Tiere und weiß wovon ich spreche. Das ist doch alles nicht nötig und sorry aber ein Tier bleibt ein Tier. Stellen Sie sich mal vor ich wäre mit Pferd&Hund in die Kirche geritten, ich meine Rolatoren und Kinderwagen werden ja auch mitgebracht, oder sind Sie Pferdfeindlich? Keine Sorge, ich habe es nicht mehr weil ich ihm nicht mehr gerecht wurde. Genauso wenig finde ich wird man Gott gerecht (und dem Hund) bei dem hier erwähnten Zirkus.
Tschuschke vor 21 Stunden: Bergengruen
Geht das oder geht das nicht? Ich kann mich in der Frage nicht entscheiden. Das Bild zu diesem Artikel jedenfalls gefällt mir - Messgewand, Haltung des Priesters, Altargerät, das sieht alles gut katholisch aus. Und der Hund schaut ja wirklich fromm drein. Aber ich will mich nicht festlegen. Wer die Gedichte von Werner Bergengruen zur Hand hat, sollte einmal den "Hund in der Kirche" lesen. Auf einer Internetseite ist es zitiert, ohne Zeileneinteilung. "Lobt ihn, alle Kreatur".
Wolfgang Tschuschke, Pfr.i.R.
www.hjcaspar.de/gldateien/unerschuett.htm
HerrHilfDeinerKirche vor 28 Stunden: @ ottokar : Ich bin schon als Kleinkind mit Hund und Katze aufgewachsen
Und unmittelbar nach unserer Hochzeit und dem Eigenheim haben wir Hunde bekommen, die bei uns im Haus keine Grenzen kannten / Kennen und am Wochenende durchaus mit uns im Ehebett lagen. Zu Besuch gingen wir stets nur mit Hund; wo er nicht erwünscht war, blieben wir fern oder nur einer von uns ging. Wir lieben unseren Hund und haben Gerade mehrere tausend Euro für eine OP bezahlt. Aber - es gibt Grenzen: und in einer Kirche in einer normalen Heiligen Messe muss kein Hund sein - und schon gar nicht am Altar! Separater Tiergottesdienst gern mit in die Bank aber nicht zum Altar.
SalvatoreMio vor 29 Stunden: Gott liebt seine ganze Schöpfung, und wir sollen ihn nachahmen ...
@ottokar: doch was hat die Heilige Messe mit Tierliebe zu tun?
ottokar vor 29 Stunden: Man erkennt an den Beiträgen, wer schon einmal echte Liebe eines Tieres erfahren hat.
..sie sähen nicht, sie ernten nicht, und trotzdem ernährt sie der himmlische Vater. Und warum tut er das? Weil er seine Geschöpfe liebt.
Schillerlocke vor 30 Stunden: HerrHilfDeinerKirche
Da bin ich Ihrer Auffassung.
HerrHilfDeinerKirche vor 33 Stunden: @Schillerlocke: wir haben im Sommer immer
einen Pfarrer aus dem Kongo als Vertretung. Letzten Sommer zeigte er uns Videos wie in seiner Gemeinde am Sonntag die Heilige Messe gefeiert wird. Es wurde getanzt, Trommeln geschlagen und niemand saß. Frauen hatten ihre Babys vor der Brust. Wir alle schauten ungläubig auf das Geschehen. Aber zur Wandlung und zur Kommunion war komplette Stille und jeder ging mit sichtbarer Ehrfurcht nach vorne. Dieser Priester würde bei uns nie auf die Idee kommen, eine derartige Messe zu feiern! Nicht alles aus anderen Kulturen ist hier 1:1 auf der Agenda.
Gandalf vor 33 Stunden: Spannend!
Ich finds interessant, wieviele Kommentare Johnny bekommt, kath.net braucht mehr Tier-Storys in Zukunft ;-) Also falls Jmd. Tipps, bitte melden :-)
Ich mag Johnny irgendwie, auch wenn ich ihn nicht kenne. Mich persönlich stören liturgische Missbräuche am Altar deutlich mehr als ein Hund, der treu in der Nähe des Altars wacht.
HerrHilfDeinerKirche vor 33 Stunden: @ SalvatoreMio : Ich verstehe durchaus die Ansätze
Und wie gesagt, ein Hund geht gar nicht ! Was Schaukel und Andere Dinge betrifft: da kann man geteilter Meinung sein. Unsre diesjährigen Kommunionkinder hatten zusammen mit den Eltern ein Holz-Boot gebaut und vorne im Altarraum aufgestellt. Den Sonntag vor der Erstkommunion haben die Kinder die Heilige Messe mitgestaltet und die „Fischfang-Szene“ nachgestellt. Ganz toll gemacht und es gab viel Applaus und ein großes Lob vom Kaplan. Früher war alles anders und strenger. Ja, es hat uns nicht geschadet. Aber heute ist nun mal nicht mehr jeder bei Geburt Katholisch und wenn man die Kinder so an die kirche heranfuhrt wie mich und meine Mitschüler, dann kommen noch weniger junge Familien in die Kirche. Es muss nicht die Diskokugel sein und mit Sicherheit kein Hund im Altarraum sein, aber gerade für Kinder darf es etwas „freier“ Sein. Es gibt Grenzen die nicht überschritten werden sollten
SarahK vor 34 Stunden: Wenn ich Armandus so verstehe wie Sie @SalvatoreMio
wer bestimmt dann wo es anfängt? Wie schreib Ovid nochmal? „Principiis obsta; sero medicina paratur“ (frei übersetzt: wehret den Ansätzen, bevor ihr es nicht mehr stoppen könnt). Eine Schaukel oder ein gut gemeintes Netz das in der Kirche hängt an dem dann steht, das Gemeinschaft für den Schreiber das örtliche Volksfest ist. Ich empfand es schon als Kind so wenn die Gemeindereferentin (die zumindest katholisch gläubig war) irgendwas mit in die Heilige Messe schleppte um daraus eine Kinderkatechese zu bauen befremdlich. Ich wollte einfach nur „meine“ Heilige Messe und meine Ruhe haben. Eigentlich nicht verwunderlich, dass ich zwischendurch mal Abstand zur Kirche gesucht habe, ich empfinde alles was „manmade“ ist und nichts mit dem eigentlichen zu tun hat störend und das so überzeugend anscheinend, dass mein Kind nun im jungen Erwachsenen Alter genauso empfindet.
SalvatoreMio vor 2 Tagen: Nicht richtig verstehen können oder wollen?
@HerrHilfDeinerKirche: nur@Armandus weiß genau, warum er Messdiener und Hunde in einem Atemzug nennt. Mir scheint, er wolle die rasante Entwicklung aufzeigen, die in gewisser Weise einfach erschreckend und unwürdig ist: wir Gotteskinder durften den Altarraum nicht betreten, aber heute kann da ein Hund, priesterlich gekleidet, sitzen. Und manche finden es sogar nett.- Da fällt mir noch die Schaukel ein, die vor wenigen Jahren in der St.-Antonius-Basilika zu Rheine (Bistum Münster) zur Fastenzeit unter der Decke befestigt wurde, und mit der man durchs Kirchenschiff schweben konnte. - Wozu solcher Zirkus?
Schillerlocke vor 2 Tagen: Ausnahmen
bestätigen die Regel. Was irgendwo in Brasilien in einer kleinen Christengemeinde offenbar zu einer tolerierten Gewohnheit geworden ist, beansprucht ja nicht Normsetzung für die Kirche weltweit. Also lassen wir die Kirche einfach wieder einmal im Dorf!
SarahK vor 2 Tagen: @SalvatoreMio: ich hatte Sie schon verstanden
und ich weiß nicht was ich sagen soll. Ich weiß nicht ob die Priester die das zulassen es machen um beliebt zu sein, oder es evtl wirklich selbst für angebracht halten oder ob sie eine Art *F…i…Modus leben. Ich will da gar nicht mehr drüber nachdenken warum Menschen was tun, was für mich befremdlich ist und im tieferen Glauben auch so gar keinen Sinn ergibt. Ausser dass es ja nett geschrieben ist, habe ich mich gerade gefragt was es meiner Ehe gegen würde “ Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne …“ ??? sorry ich glaube Lachen ist das gesündeste und für die verirrten Priester beten und für die Guten noch mehr und my own lesson learned, die letzteren nicht noch nerven.
Mariat vor 2 Tagen: @Armandus
Ich stimme Ihrer Ausführung zu.
Obwohl "das Kirchenrecht kein ausdrückliches Verbot für Hunde oder Tiere allgemein in einer Kirche kennt. Aber nicht alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, ist deshalb jederzeit sinnvoll oder begründet gar einen Anspruch. Es gibt Kirchen, in denen auf Schildern der Zutritt für Tiere verweigert wird."
HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen: @ Armandus: nu mal langsam mit die jungen Pferde ….
Vollkommen d‘accord, dass Hunde da nichts zu suchen haben! Aber: Ministrantinnen und Laien mit Hunden gleichzusetzen geht meines Erachtens zu weit. Ja - früher war Vieles anders und vielleicht auch besser. Dennoch wird mein doch sehr fester Glaube weder durch Ministrantinnen noch durch Laien ins Wanken gebracht. Wenn dem so wäre, dann müsste ich mich fragen, ob mein Glaube und meine Frömmigkeit von diesen Faktoren abhängig sind. Mädchen ministrieren ebenso gut wie Jungen. Und wo ist das Problem mit Kommunionhelfern? In unserer Kirche wird an 3 Stellen die Kommunion ausgeteilt und jeder ist frei, dorthin zu gehen, wo der Pfarrer die Kommunion spendet! Und, by the way, die Lesung ändert sich nicht wenn se von einer Frau vorgetragen wird; auf den Inhalt kommt es an und der ist auch beim Vorlesen durch eine Frau der Gleiche als wenn sie ein Mann liest. Wir haben glaube ich größere Probleme als diese Nebenschauplätze!
SalvatoreMio vor 2 Tagen: "Bei anderen gut ankommen"
@SarahK: ich möchte nochmal deutlicher sagen, was ich meinte, zunächst an einem anderen Beispiel: Es ist z. B. eine Trauung mit Eucharistiefeier. Die Lesungstexte müssen der hl. Schrift entnommen werden, nicht aber, wie häufig geschehen, aus dem "Kleinen Prinzen"(oder so). Manche Priester gehen auf vieles ein, was erwünscht ist, aber liturgisch nicht sein darf. Dadurch machen sie sich ganz automatisch beliebt. - Sagt dann ein Mitbruder: "Das geht nicht mit dem 'Kleinen Prinzen', dann heißt es: "Der ist aber konservativ" (oder so). - Ebenso mit Tieren in der Kirche, die eigentlich nicht dorthin gehören. Einem Priester gefällt das, und es heißt:"Ist das doch ein Tierfreund!". Ein Mitbruder aber ist dagegen, dann sagen Leute: "Der hat kein Herz für Tiere". So wird die wunderbare Gegenwart Jesu, die uns in der Eucharistie geschenkt wird, sozusagen zum "Nebenschauplatz".
Armandus vor 2 Tagen: katholisches Gemeindeleben
Vor dem Vatikanum II haben nicht nur Hunde, sondern auch Laien im Altarraum nichts zu suchen gehabt. 50-70% der Katholiken besuchten die hl. Messe am Sonntag und die Kirche hätte auch ohne Kirchensteuer überleben können. Keiner hat Ministrantinnen oder Kommunionhelfer vermisst. Heute vermisst man nicht mal Priester, denn diese werden durch Möchtegernprediger*innen ersetzt und alle scheinen damit zufrieden zu sein.
Wurde die Sehnsucht der Katholiken nach Gott mit Gemeindefesten gestillt oder mit der Regenbogenfahne so abgedeckt, dass sie sich mit einem Blickkontakt zu einem Hund, einer Laienpredigt, oder einem schlechten Gitarrenspiel der Gemeindereferentin zufriedengeben?
SarahK vor 2 Tagen: @SalvatoreMio nicht direkt Tierhaar
sondern gegen ein Protein das im Speichel ist. Aber was Sie vorher schreiben finde ich viel schlimmer, dass Priester es für nötig halten “beliebt” zu sein oder dass man Priester denen es mehr wert ist richtig und ehrlich zu sein (es geht hier ja auch um ein Ringen um die Seelen) vorwirft hartherzig zu sein. Das finde ich noch schlimmer, der Hund an sich ist ja nur Symptom für etwas. *sigh*
HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen: Ich kann alle genannten Argumente verstehen
Als hundeverrückte Familie freuen wir uns über jeden Segen der unserem Tier gespendet wird. Man könnte das Ganze vielleicht auch einfach draußen in der Natur im Sommer mit einem kleinen Wortgottesdienst veranstalten und der Pfarrer geht wie zu Palmsonntag durch die Menge und besprengt alle Anwesenden (Mensch und Tier) mit Weihwasser. Damit sind Alle gesegnet und kein Tier muss IN die Kirche. Grundsätzlich befürworte ich Segnung aller Lebewesen; es muss aber nicht IN der Kirche sein! Man sollte da vielleicht einen Kompromiss finden, denn auch Tiere sind Geschöpfe Gottes. @ anjali: Zustimmung - Segnung ja aber nicht in der Kirche.
SalvatoreMio vor 2 Tagen: Was man auch bedenken sollte ...
Kirche Christi muss sich auch nach außen so darstellen, dass sie nicht den Eindruck eines "Karnevalvereins" erweckt, wo ein Hund mit Priesterkragen in die Menge schaut.
Schillerlocke vor 2 Tagen: Ein Hund im Messgewand
ist schon ein wenig schräg. Wenn aber das Tier die Heilige Messe und die fromme Andacht nicht stört und alle Gemeindemitglieder mit dieser Lösung zufrieden sind, dann ist es dort halt so.
SarahK vor 2 Tagen: @SalvatoreMio, sagt man so
aber es sind nicht die Haare sondern Proteine in den Hautschupoen und im Speichel, also abgelecktem Fell…..lol, lecker…..Aber was Sie unten weiter sagten ist doch das Ebtscheidene wenn Priester schon meinen sie müssen alles vermenschlichen oder verniedlichen um anzukommen und die dann sagen “sorry aber geht nicht” die Bösen sind. Wo sind wir da gelandet? Und was hat das alles noch mit Allem zu tun? Wird das noch schlimmer bevor es wieder besser wird?
naiverkatholik vor 2 Tagen: Ich erfreue mich an seiner Ehrfurcht und Aufmerksamkeit
Geradezu ehrführchtig und aufmerksam sitzt er da.
Man denkt an den vor der Montranz knienden Esel bei Antonius, siehe auch in Kirche St. Anton, München.
Vorbildhaft, Daumen hoch!
www.santantonio.org/de/content/das-maultier-der-esel
anjali vor 2 Tagen: Sünder
Jedenfalls sind Hunde keine Sünder. Es stört mich vielmehr wenn Leute die Öffentlich werben für Abtreibung in die H.Messe sind und auch noch die Kommunion empfangen.
Fink vor 2 Tagen: Der neue Kult um die Haustiere - Haustiere ersetzen (Klein-) Kinder.
Anscheinend auch in Italien.
Für mich ein Zeichen von Dekadenz.
Tiere haben im Haus Gottes nichts verloren.
Tiersegnungen können AUßERHALB von Kirchen stattfinden !
Armandus vor 2 Tagen: @ anjali
Ich frage mich, wie kann jemand so ein Zirkus gut finden?
In komplexen Systemen hängt das Endergebnis im zusammenhängenden Verfahren sehr stark von der Präzision der einzelnen Schritte. Ändert man eine einzige Kleinigkeit in einem laufenden System, weicht das Endresultat sehr stark vom erwarteten Endergebnis. Diese „Änderungen“ lassen sich seit Vat.2 immer wieder beobachten und das Endergebnis ist ernüchternd, aber selbst das hält hier und da irgendwelche Clowns nicht davon ab, immer noch die Liturgie weiter zu verschandeln.
Und auch wenn Franziskus zu Tieren predigte, so bellten sie bei ihm bestimmt nicht als Lektoren die Lesungen vor.
Stefan Fleischer vor 2 Tagen: Meine persönliche Meinung
Es geht hier nicht darum, ob es dem Tier, hier dem Hund, gefällt oder nicht. Es geht auch nicht darum, ob dies den Menschen gefällt. Im Gottesdienst muss es um Gott gehen. Nun ist es leider so, dass es heute vielerorts zuerst um den Menschen geht, um sein irdisches Heil und Wohlbefinden. Doch an fünf Sellen der Schrift wird Gott als ein eifersüchtiger Gott genannt. Und die Gottesfurcht (nicht zu verwechseln mit der Angst vor Gott) noch an weit mehr Stellen. Stellen wir uns einmal vor, der Diener einer VIP. würde seinen Hund in den Dienst mitbringen, gegeben Falls sogar zu einem Galadiner seines Herrn. Die Frage, die heute viel zu wenig gestellt wird, ist doch: «Wozu ist Christus Mensch geworden, um das Paradies auf Erden wieder herzustellen, oder um sein Volk aus seinen Sünden zu erlösen?» Der Hund im Gottesdienst passt vielleicht in die Befreiungstheologie, aber nicht in die Erlösungstheologie. Aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung.
HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen: @ Josephus ich käme nie auf die Idee
Es ist doch auch keine Tierliebe wenn man einen Hund in diese Umgebung mitnehme. Wir kennen es aus unserer früheren Gemeinde in Rheinland Pfalz wo jedes Jahr zur Kirmes der Pfarrer zur Tiersegnung in die Kirche lädt. Alles was Beine hat und dimensional in die Kirche passt, kommt mit hinein. Es ist eine reguläre Heilige Messe, nur dass vor dem allgemeinen Schlusssegen die Tierbesitzer einzeln nach vorne kommen und ihr Tier segnen lassen. Draußen warten dann die geschmückten Pferde die dann vom Pfarrer auch ihren Segen bekommen. So verrückt es auch ist; die Kirche ist jedesmal bis auf den letzten Platz gefüllt! Viele ältere Herrschaften mit kleinem Hund vorne im Rollator oder Kinder mit ihren Nagern. Ich Fands immer befremdlich und wir haben mit unseren Hunden stets draußen gewartet.
Henoch vor 2 Tagen: So unterschiedlich ist das Empfinden!
St. Meinrad war noch ein gutes Stück weiter in die Einsamkeit gewandert, in den sogenannten Finsteren Wald, damit die Besucher ihn nicht mehr finden sollten. Das war ein Urwald, den sicher noch nie ein Mensch betreten hatte. Ganz still war es dort. Und wieder war der Einsiedler mit Gott allein. Bären und Wölfe waren die Nachbarn des Gottesmannes, aber sie taten ihm nichts zuleide. Und die Rehe und die Hasen gingen bei ihm ein und aus, und die Vögel setzten sich dem Klausner gar nicht scheu auf die Schulter und auf die Hand, auch wenn er die h. Messe las. Der Einsiedler besaß auch zwei Raben, die er, kaum den Eiern entschlüpft, aus dem Nest genommen und großgezogen hatte. Die beiden schwarzen Gesellen folgten dem Heiligen auf Schritt und Tritt und lernten auch einige Worte sprechen. Nur wenn Sankt Meinrad betete oder die hl. Messe las, hielten sie sich still, aber wenn der Beter „Amen“ sagte, sagten auch sie laut und deutlich „Amen“ und nickten dazu bekräftigend mit dem Kopf.
SalvatoreMio vor 2 Tagen: Tierhaar-Allergie
Ich meine zu wissen, dass manche Leute eine Tierhaar-Allergie haben; eine Allergie, die ernstzunehmen ist.
Josephus vor 2 Tagen: Nein, bitte nicht!
Manchmal muss man sich halt entscheiden, ob man "auf den Hund gekommen" sein will oder ob einem die sakramentale Gemeinschaft mit dem Herrn wichtiger ist. Der Hund hat ja nichts davon, wenn er an der Messe "teilnimmt". Für ihn gibt es einen guten Platz woanders!
SarahK vor 2 Tagen: Das geht für mich gar nicht
Sorry ich kann das nicht verstehen. Wenn der Hund nicht alleine bleiben kann, dann gib ihn an eine Familie ab. Es geht auch in vielen Unternehmen nicht, dass du den Hund mit ins Büro nimmst. Was ich gar nicht mag ist “Aber Franziskus…” Tiersegnungen sind viel später entstanden und wenn man einmal frei von jedem Vorurteil in Assisi war lernt man schnell, dass Franziskus war vor allen Dingen demütig und Demütig auch besonders gegenüber Jesus Christus in der Heiligen Eucharistie. Und wenn man den Hund in der Sakristei ablegen kann, dann abschließend barfuß mit ihm durch die Kirche zu schreiten, sorry das ist für mich keine Demut sondern Anmaßung. Verkaufe erst alles und verteile den Gewinn a die Armen, und dann können wir über Nachfolge des Franziskus sprechen, liebe Hunde Liebende Priester. Und ja wir hatten selbst 5 Hunde und ein Pferd, ich würde mich also schon als Tierliebhaber bezeichnen
Walahfrid Strabo vor 2 Tagen:
Weiß nicht, was ich davon halten soll. Meine Tierliebe ist äußerst ausgeprägt (sie sind mir eigentlich lieber als Menschen *g*) und ich habe auch schon festgestellt, dass sie beim persönlichen Gebet daheim in diesem Moment immer enorm ruhig, aber aufmerksam sind. Deswegen käme ich aber im Leben nie auf die Idee, mein Haustier in die Kirche mitzunehmen! Stubenrein hin oder her. Was, wenn das alle machen würden???
Ich finde es sehr schön, dass der Priester diesen herrenlosen Hund bei sich aufgenommen hat, aber muß er sich deshalb im Altarrum aufhalten? Er ist ja kein Assistenzhund. Und ein "Gewand" mit Kollar? Also ich finde das mehr als schräg.
anjali vor 2 Tagen: Schäferhund.
Ein Hirt braucht ein Schäferhund als Schutz gegen Wölfe. Auch symbolisch.
anjali vor 2 Tagen: Tierlieb
Ich finde das gut. Der H.Franziskus hat für die Tiere gepredigt, da die menschen nicht hören wollten.Es sind auch Geschöpfe Gottes.
HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen: @SalvatoreMio : ja Italien und die Hunde ..
Wir sind selber Hundebesitzer und machen jedes Jahr mit unserem Labrador Urlaub in Italien. Es ist wirklich schier unglaublich, welchen Stellenwert die Hunde dort genießen. Während wir hier mit Hund kaum gern Gesehene Gäste im Einzelhandel, geschweige in der Gastronomie sind, werden wir in Italien mit offenen Armen empfangen! In einer Heiligen Messe erlebten wir auch Schon einen ausgewachsenen Jagdhund als Sitznachbarn. Draußen kam man mit den Einheimischen ins Gespräch und alle waren verwundert dass wir verwundert waren. Der Kirchenraum ist doch kein Platz wo Hunde sich tummeln sollten - und schon gar nicht im Altarraum! Aber Italien ist da etwas anders — aber dennoch fromm katholisch und die Italiener extrem gastfreundlich!
ottokar vor 2 Tagen: Auch ein Hund ist ein Geschöpf Gottes
...und deshalb wird der Herrgott nicht böse sein, wenn ein Hund, in diesem Falle der treue Lebensbegleiter des Priesters, neben dem Altar wacht.Kann mir Irgendeiner erklären, wehalb die Ehre des Altares dadurch geschmälert wird?
SalvatoreMio vor 2 Tagen: Ist er schon getauft ?
@Johannes14,6: Geduld ist eine Tugend, mein Herr! Legen Sie doch schon ein paar Euro zurück als Taufgeschenk!
SalvatoreMio vor 2 Tagen: Und es geht nicht allein um Hunde ...
Durch diese ungehörige Mode werden andere Priester in Bedrängnis gebracht und als herzlos beschimpft. Auch so wird Kirche gespalten und geschwächt. Vor wenigen Jahren in einem wunderschönen Marienheiligtum in Italien:ein Mann schlendert gemütlich dort herum mit seinem Hund. Ein Priester bemerkt das und erklärte freundlich, aber bestimmt, dass Hunde keinen Zutritt hätten. Sofort beschimfte der Mann den Priester, der so herzlos wäre, und bemerkte, dass Franz von Assisi das ganz anders sehen würde.
maran atha vor 2 Tagen:
Ich bin absolut tierlieb, aber ein Hund hat in der Kirche und besonders neben dem Altar absolut nichts zu suchen!
Henoch vor 2 Tagen: Ja! Endlich!
Früher war es in jedem katholischen Dorf üblich, dass der Gockel im offenen Fenster stand, dass die Katze oder der Hund des Pfarrers auch bei der Heiligen Messe in der Kirche lag. So viele Heilige haben zusammen mit ihren Tieren, Raben, Esel, Wildtiere des Waldes, Haustiere usw. usw. die heiligen Geheimnisse gefeiert, in Klöstern, in Einsiedeleien, in Wallfahrtsorten. Nur unsere hochanständigen, protestantisierten Stadtgemeinden können keine Tiere in der Kirche mehr ertragen - wahrscheinlich weil sie kein "Laienapostolat" ergreifen können. Hll. Franziskus, Meinrad, Rochus, Anselm, Maelor, Martin, Bernhard von Aoste, Columba, Malo, Blasius, Hieronymus, Franz von Paula, Brendan usw. usw. bittet für unsere modernen tierfeindlichen katholischen Gemeinden!
SalvatoreMio vor 2 Tagen: Um Gotteswillen!
Dass ein Hund schon Messdiener wird, mag noch einmalig sein.Aber in Italien nimmt die "Hundegemeinde" auch schon zu. In einer Gemeinde z. B., sitzt das Hündchen im Altarraum auf dem Schoß des Priesters, wenn er nicht gerade am Altar steht. Das Schoßhündchen fühle sich sonst zu einsam,- heißt es. Und die Gemeinde ist begeistert. Wer dagegen wettert, ist gewiss ein ausgemachter Antichrist, ohne Liebe. Ob die Hunde dann auch im Beichtstuhl präsent sind und bei Beerdigungsgesprächen?
Johannes14,6 vor 2 Tagen: Ist er schon getauft ?
Mit Kollar ?
Geht's noch ?
HerrHilfDeinerKirche vor 2 Tagen: Schön, dass sich jemand des Hundes angenommen hat -
aber ob er nun bei der Heiligen Messe im Altarraum sein muss? Man kann Tierliebe aber auch übertreiben…
Jothekieker vor 2 Tagen: Mißbrauch
Ein Tier hat am Altar nichts verloren.
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