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'Er lässt mich nur das schultern, was ich schultern kann'

vor 2 Stunden in Jugend, keine Lesermeinung
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Niko Kovač, der neue Coach des BVB, ist tief im Glauben verwurzelt und besucht regelmäßig die kroatische Gemeinde in Dortmund und geht dort auch zur Beichte


Dortmund (kath.net) Niko Kovač  gilt als einer der diszipliniertesten Trainer der Bundesliga. In einem aktuellen BILD-Podcast gewährt der BVB-Coach nun ungewohnt private Einblicke in sein Leben – von seiner harten Kindheit im Berliner Wedding bis hin zu seiner tiefen Verwurzelung im christlichen Glauben. Kovačs Arbeitsethos wurzelt in seiner Kindheit als Migrationskind im Berlin der 1970er Jahre. Aufgewachsen in einer 50 Quadratmeter großen Zweizimmer-Wohnung, lernte er früh, was es heißt, sich alles hart erarbeiten zu müssen. „Wir hatten im Grunde fast nichts“, erinnert sich Kovač an die Zeit mit seinem Bruder Robert und seinen Eltern, die als Zimmermann und Reinigungskraft arbeiteten. Diese Erfahrung prägt sein heutiges Credo: „Viel erzählen bringt nichts. In der Arbeit generiert sich die Hoffnung“.

Ein zentraler Pfeiler im Leben des Dortmund-Trainers ist der Glaube. Kovač ist praktizierender Christ, besucht regelmäßig die Messe einer kroatischen Gemeinde in Dortmund und geht zur Beichte. "Ich glaube fest daran, dass es den lieben Gott gibt. Ich glaube auch, dass wir alle letzten Endes eine Bestimmung haben und das Leben nach dem Tod weitergeht." Er ist überzeugt, dass jeder Mensch eine Bestimmung hat und das Leben nach dem Tod weitergeht. In schwierigen Momenten vertraut er auf Gott statt auf Psychologen: „Er lässt mich nur das schultern, was ich schultern kann“. Ähnlich wie sein früherer Trainer Giovanni Trapattoni trägt Kovač oft religiöse Symbole wie einen Rosenkranz, eine Medaille oder ein gesegnetes Armband bei sich, die ihm Schutz und Stärke verleihen.



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