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Er starb, weil er die Ehe verteidigte

vor 32 Stunden in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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P. José Maria Prada wurde unter Druck gesetzt, bedroht und schließlich ermordet, weil er einem Offizier sagte, dass er nicht kirchlich heiraten könne.


Sao Paolo (kath.net / pk) Am 29. April 1991 um 11 Uhr vormittags betrat ein Unteroffizier der Militärpolizei das Pfarrhaus in Salgueiro, Pernambuco, in Brasilien, und schoss fünfmal auf den Pfarrer. Der 63-jährige Priester war sofort tot. Sein Name war Pater José Maria Prada, und er starb, weil er sich geweigert hatte, eine ungültige Ehe zu schließen.

Pater José Maria wurde 1928 im Nordosten Portugals geboren, trat schon in jungen Jahren den Redemptoristen bei und wurde 1953 zum Priester geweiht, heißt es in einem Bericht von ChurchPOP. Zwei Jahre später ging er als Missionar nach Angola, wo er mehr als zwei Jahrzehnte lang den Menschen als Missionar diente.


Später kam er nach Brasilien und war zunächst im Landesinneren von São Paulo tätig, bevor er in den 1980er Jahren in das Hinterland von Pernambuco entsandt wurde. Nachdem er in mehreren Städten gewirkt hatte, kam er schließlich nach Salgueiro, wo er Pfarrer der Pfarrei St. Antonius wurde. Diejenigen, die ihn kannten, erinnern sich an ihn als einen bescheidenen Priester – volksnah und unerschütterlich in seinen Überzeugungen.

Wie kam es zu seiner Ermordung? Ein Mann wandte sich an den Priester, weil er kirchlich heiraten wollte. Pater José Maria stellt fest, dass der Mann bereits mit einer anderen Frau kirchlich verheiratet war und teilte ihm mit, dass es ihm nicht möglich sei, erneut kirchlich zu heiraten. Der Mann ging, aber kam mehrmals zurück, setzte ihn unter Druck, bot ihm Geld an, damit er die Unterlagen fälsche, und er bedrohte ihn schließlich.

Doch Pater José Maria ließ sich nicht erpressen. Zeitzeugen zufolge sagte er sogar, er würde lieber sterben, als eine solche ungültige Trauung zu vollziehen. Am 29. April kehrte der Mann mit einer Waffe zurück, betrat das Pfarrhaus und eröffnete das Feuer. Damit endete das Leben eines Priesters, der bis zum Schluss seinen Überzeugungen treu geblieben war. ´

Ein Detail bewegte die Anwesenden bei der Beerdigung zutiefst: Das blutbefleckte Hemd, das Pater José Maria zum Zeitpunkt des Mordes trug, wurde an der Spitze des Trauerzuges mitgeführt. Er starb nicht wegen einer belanglosen Formalität, sondern weil er etwas Konkretes verteidigte, nämlich die Wahrheit der Sakramente und die Unauflöslichkeit der Ehe.


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Lesermeinungen

Christine vor 25 Stunden: ein weiterer Blutzeuge

für Christus, und das als Priester.

"Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Offb"

P. José Maria Prada, bitte für uns, dass auch wir Christus und seiner Kirche immer treu bleiben!

girsberg74 vor 30 Stunden: Das ist ein Glaubenszeugnis,

das in einen Prozess zur Seligsprechung führen müsste.

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