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vor 28 Stunden in Chronik, 8 Lesermeinungen
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Jahrzehntelang wurde mit Schreckensszenarien Politik gemacht und die Wirtschaft umgebaut. Nun räumen führende Wissenschaftler des Weltklimarates ein: Die bisherigen Prognosen einer Erwärmung um bis zu 5 Grad sind unrealistisch
Berlin / Genf (kath.net/gem/rn)
In der Debatte um den Klimawandel bahnt sich eine wissenschaftliche Sensation an. Der ehemalige Hamburger Umweltsenator Fritz Vahrenholt bericht bei "Tichys Online" unter Berufung auf eine aktuelle Veröffentlichung, dass sich jetzt 44 führende Autoren des Weltklimarates (IPCC) von den bisherigen Katastrophenszenarien verabschiedet haben.
Bislang stützten sich Politik, Medien und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht auf Szenarien (bekannt als RCP 8.5), die von einer Verdreifachung der CO2-Emissionen und einem Temperaturanstieg von bis zu 5 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 ausgingen. Diese Berechnungen dienten als Rechtfertigung für einschneidende Maßnahmen wie die CO2-Steuer, das Verbrennerverbot und eine Energiewende, die Kritiker als Deindustrialisierung Deutschlands bezeichnen.
Doch unter der Federführung von Prof. Detlef van Vuuren erklären die zuständigen IPCC-Wissenschaftler nun, dass diese Extremprognosen „unplausibel“ seien. Sie basierten unter anderem auf völlig überzogenen Bevölkerungsprognosen und der Annahme, dass fossile Rohstoffe in einem Maße vorhanden seien, das physikalisch kaum möglich ist.
Die aktuelle Untersuchung der Wissenschaftler kommt zu einem deutlich nüchterneren Ergebnis. Das wahrscheinlichste Szenario orientiert sich an der aktuellen Politik der Internationalen Energieagentur (IEA). Dieses führt laut den Berechnungen der 44 Fachleute bis zum Jahr 2100 zu einer Erwärmung von lediglich 1,1 Grad gegenüber dem heutigen Stand. Eine solche Entwicklung, so Vahrenholt, wäre „alles andere als eine Katastrophe“.
Besonders brisant ist diese Erkenntnis auch für die Rolle der Justiz in Deutschland. Das Bundesverfassungsgericht hatte sein wegweisendes Klimaurteil von 2021 ausdrücklich mit den nun verworfenen IPCC-Berichten begründet. Dass die Basis dieser folgenschweren Entscheidung nun von den eigenen IPCC-Autoren als unzutreffend bezeichnet wird, wirft Fragen nach der Sorgfaltspflicht der obersten Richter auf.
Kritiker bemängeln zudem, dass diese „gute Nachricht“ – das Ausbleiben des Weltuntergangs – in der deutschen Medienlandschaft kaum Beachtung findet. Ein ernsthafter Diskurs über die neuen Daten müsste unweigerlich dazu führen, teure Klimaschutzprogramme und Subventionen infrage zu stellen. Während die Politik weiterhin auf den „Klimanotstand“ beharrt, warnen Beobachter, dass für eine minimale, kaum messbare Temperaturveränderung der Wohlstand des Landes aufs Spiel gesetzt werde.
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Johannes14,6 vor 8 Stunden: @Schillerlocke: Einspruch!
"Wenn etwa technologischer Fortschritt die Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie in den Vordergrund schiebt, NUTZT DAS ALLEN."
Der NUTZEN der WKE liegt ganz überwiegend bei den Projektierern,der SCHADEN BEIM GANZEN LAND.
FORTSCHRITTLICH waren und sind die AKW, die JAHRZEHNTELANG, praktisch CO2-frei, auf kleinem Raum, mit Millisekunden Flexibilität und neu: Ausnutzen der Restenergie in "abgebrannten" Brennelementen, Strom produzieren.
Um 1 AKW zu ersetzen, braucht es über 100 WKE, mit enormem Ressourcenverbrauch, kurzer Lebensdauer, Kontamination des Bodens, Schäden an Mensch-,Tier- Pflanzenwelt und Microklima,UNGELÖSTEM MÜLLPROBLEM, Notwendigkeit von BACK-UP Kapazitäten für Flaute.
Die hierzu geplanten GAS-KW müssen subventioniert werden, teures Flüssiggas aus USA etc ist alles andere als umweltfreundlich, und die Reaktion auf Netzschwankungen ist technologiebedingt träge.
Auch die VERSIEGELUNG kostbarer Ackerfläche mit PV-Anlagen macht keinen Sinn.
Redispatch Massnahmen
kosten inzwischen 3 -4 Milliarden /Jahr, bei FLAUTE ist auch 100000 mal Null =NULL!
Versusdeum vor 13 Stunden: Ach ja, nicht zu vergessen u.a.
die prekäre Energieversorgung. Und warum die nicht nur immer prekärer* und kaum noch bezahlbar ist**, sondern auch genauso kohlelastig, wie vor vielleicht 10 Jahren, wissen wir auch alle, besonders die "Grünen"-Wähler.
* Wer ausdrücklich deswegen noch mehr Solar- und Windkraftanlagen bauen will, um für eine Dunkelflaute gewappnet zu sein, der darf nie wieder irgendwelche Verantwortung in diesem Land tragen dürfen
** Abgesehen von den -499,99 Euro neulich, für die wie immer der Steuerzahler berappen durfte, dem man zum Ausgleich die kostenlose Mitversicherung der Ehepartner nehmen, ihn länger arbeiten lassen möchte und ihm kaum mehr als die offizielle Inflationsrate von 2% (hüstel!) ausgleicht.
Echte Fürsorge für die tragenden Säulen des Landes eben, den Familien und den "Produktiven" (willkommen im realen Leben).
Versusdeum vor 14 Stunden: Nun, dann können wir uns endlich den wirklich wichtigen Problemen widmen,
die buchstäblich jede Säule dieses einst stabilen, wohlhabenden, geeinten und sicheren Landes zu Staub zerfallen lassen und manchmal in einem einzigen Skandal wie in einem Brennglas aufscheinen, so wie ganz aktuell im Link (man achte die Details und auch auf die Kommentare, die man nach beliebtesten sortieren kann; da falsche Täter und falsche Opfer, leider keine Priorität bei unseren Zeitgeistbischöfen, die vor den Einzigen warnen, die diese Zustände nicht wollen).
Interessant zum Selbstrecherchieren und Aufwachen auch z.B. der Mord durch Asylbewerber mit zwei weiteren Schwerverletzten in Chemnitz, aus dem Merkel die wochenlang behaupteten "Aufmärsche von Rechtsextremisten" machte (und den feuern ließ, der ihr "Framing" "outete", Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen) oder die mehrfach gerichtlich festgestellt frei erfundenen .. äh ... "Geschichten" von "Correctiv", Medien, Politikern & Co rund um ein privates Treffen von u.a. CDU- und AfD-Politikern). Bananenrepublik.
Albertus Magnus vor 20 Stunden: Mittel zum Zweck
Die Linke, die bekanntlich ein Ende des Kapitalismus anstrebte, hat in der Klimahysterie ein passendes Werkzeug gefunden, um damit das aktuelle Wirtschaftssystem kaputt zu machen. Man denke nur an die absurden Vorschläge einer Ulrike Herrmann, die in der Kriegswirtschaft Grossbritannines die ideale Bewirtschaftung sieht. Diesen Leuten ist es völlig gleichgültig, wenn einige Länder wie Deutschland, Österreich oder GB an ihrer irrsinnigen "Transformation" zugrunde gehen. Es ist ihnen egal, ob das Volk danach im Elend leben muss. Hauptsache die Ideologie passt.
Versusdeum vor 24 Stunden: @Schillerlocke
Und trotz der angeblichen 5° hatte die rot-"grün"-gelbe Landuntergangsregierung die letzten drei - also die modernsten und sichersten und sowieso systembedingt praktisch CO2-neutralen! - Atomkraftwerke abgeschaltet und sicherheitshalber sogar die Kühltürme gesprengt - und das mitten in der schwersten Energiekrise seit der Ölkrise Mitte der 1970er (die Anschläge auf die Ostseepiplines nach Deutschland mal ausgenommen)
Schillerlocke vor 27 Stunden: Gleichwohl
bleibt ein Szenario des beschleunigten Klimawandels aufgrund einer übertriebenen Nutzung von fossilen Brennstoffen in der Moderne plausibel, auch wenn es nicht in der von Untergangspropheten behaupteten Dramatik und Schnelligkeit abläuft. Es ist nicht widerlegt.
Ohnehin bietet gerade das Christentum mit seiner Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung einen probaten Ansatz für eine im Einklang mit der Schöpfung stehende Nutzung der naturgegebenen Ressourcen und ihrer Schonung. Der frühere Saus und Braus bei der Ausbeutung der Natur ohne Rücksicht auf Verluste und mit teils gravierenden Umweltfolgen ist und bleibt unvernünftig. Wenn etwa technologischer Fortschritt die Nutzung von Wind-, Wasser- und Sonnenenergie in den Vordergrund schiebt, nutzt das allen.
Und gerade die Gegenwart zeigt, dass angesichts von kriegerischen Auseinandersetzungen die Versorgung mit fossiler Energie zum einen teuer, zum anderen schwankend und seit Jahrzehnten unzuverlässig ist.
doda vor 28 Stunden: Jemand wird ein noch lukrativeres Geschäftsmodell gefunden haben.
Rolando vor 28 Stunden: Ich hielt dieses Geldabschöpfszenario noch nie für plausibel
Die Chronologie von Pünderich an der Mosel spricht eine klare Sprache, seit 763. Da gab es Extreme im Heiß- und im Kaltbereich, da träumen wir heute davon, trotz massiver Verbrennungen von Öl, Gas und Holz. Der Mensch hat auf das Klima gar keinen Einfluss, wenn, dann mit bewussten Wettermanipulationen, um den Irrsinn wenigstens ein bisschen aufrecht zu erhalten.
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