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vor 6 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Generalsekretariat der Synode: Die einzelnen Arbeitsgruppen agieren „autonom“, die Texte trügen nicht einmal das Logo des Generalsekretariates, nur das Logo des synodalen Prozesses
Vatikan (kath.net) Das Generalsekretariat der vatikanischen Weltsynode stellte klar, dass sich seine Rolle „ausschließlich auf die Übersetzung von Zusammenfassungen, die redaktionelle Bearbeitung der Berichte sowie deren Veröffentlichung und Verbreitung“ beschränkt habe; dabei wurde betont, dass die einzelnen Arbeitsgruppen „autonom“ agierten. Das berichtete die (lehramtstreute) Katholische polnische Nachrichtenagentur KAI anhand einer Darstellung der spanischsprachigen katholischen Internetzeitung „Religión confidental“. Es geht um den hochumstrittenen Abschlusstext der Arbeitsgruppe 9.
Die Nachrichtenagentur KAI schildert, dass das Generalsekretariat auch hervorgehoben habe, dass die veröffentlichten Texte nicht einmal das offizielle Logo des Generalsekretariats tragen, sondern lediglich das Logo des [vatikanischen] synodalen Prozesses. KAI wertet dies als „offensichtlichen Versuch, die institutionelle Bedeutung der verbreiteten Inhalte herabzustufen. Diese Erklärung spiegelt die Unruhe wider, die durch einen Bericht ausgelöst wurde, der in vielen kirchlichen Kreisen als erneuter Versuch interpretiert wurde, die katholische Morallehre zur Homosexualität auf indirektem Wege zu untergraben.“
Nach Darstellung von KAI sei der Kernpunkt der Kontroverse ein Anhang, der dem Dokument beigefügt sei. Dieser Anhang enthalte die Zeugnisse zweier Männer – eines US-Amerikaners und eines Portugiesen – enthielt, die sich selbst als „Katholiken“ bezeichneten, welche derzeit in zivilrechtlichen Ehen mit gleichgeschlechtlichen Partnern leben, dabei sei der Vorwurf erhoben worden, dass das katholische Apostolat „Courage“ angeblich „reperative Therapien“ für Menschen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung fördere. Seitens des Apostolates „Courage“ ist dem inzwischen energisch widersprochen worden.
Dyrektor Courage ostro skrytykował niektóre fragmenty raportu, które sugerują, że problem moralny nie leży w samym związku homoseksualnym, lecz w „braku wiary w Boga, który pragnie naszego spełnienia”. ?https://t.co/ClmnXTRICA
— Opoka (@opokapl) May 15, 2026
Archivfoto: Weltbischofssynode (c) Vatican Media
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Sextus vor 1 Stunden: Fehlende Tiefe und Kompetenz im 'bla bla bla' der Meinungen
Hier schlägt eine Studiengruppe, wovon uns nur drei Mitglieder namentlich bekannt sind, "einen Paradigmenwechsel (!) im Umgang der Kirche mit den schwierigsten (!) dogmatischen, pastoralen und ethischen Fragen (!) der Kirche vor" (aus 'Vatican News' (drei Ausrufezeichen).
Sind die Ergebnisse solcher 'Beratungen' strittig, wäscht sich das Generalsekretariat der Synode die Hände im Unschuld: "Wir veröffentlichen doch nur ...".
Die Konfusion ist perfekt.
Man fragt sich verdutzt, was die sieben eigenständigen päpstlichen Universitäten in Rom, samt diversen theologischen Fakultäten und zwei Instituten, eigentlich machen und wozu sie da sind, wenn nicht, um sich mit solchen Fragen auf hohem wissenschaftlichen Niveau zu beschäftigen und Priester auszubilden.
Dass Franziskus ein gestörtes Verhältnis zu Universitäten hatte, stammend vielleicht aus seiner Tübinger Erfahrung, ist ja bekannt.
Die Alternative, die er ins Leben gerufen hat, ist verheerend und ruft Gen. 11, 2-9 in Erinnerung.
Armandus vor 4 Stunden: @ Stefan Fleischer
diese ganze Kirchenkrise resultiert daraus, dass sich die Kirche seit geraumer Zeit und immer mehr mit der LGBTQ-Homosexualität beschäftigt. Da Homosexuelle, die keinen Sex haben, bereits „heilig“ sind (da sie nicht sündigen – sagt die Kirche selbst), werden sie automatisch zum immer wiederkehrendem Gesprächsthema, dass dann die Kirche weiter in den Abwärtsstrudel der Destruktion hineinzieht.
Das alles hat sich die Kirche selbst zu verdanken (wohl gemerkt)!
maran atha vor 5 Stunden:
In Gruppe 9 saßen wohl nur Menschen, die weder das Evangelium kennen noch katholisch sind. Denn anders lässt sich das nicht erklären!
Und Nein! Natürlich versucht man nicht von vielen Seiten (Tucho, Marx, James) das Ausleben von Homosexualität, Unkeuchheit sowie Ehebruch als ok darzustellen- wie kann man denn nur so etwas denken...
Stefan Fleischer vor 5 Stunden: Das vorprogrammierte Chaos
Ich frage ich immer mehr, ob diese ganze Kirchenkrise nicht einfach die Folge davon ist, dass wir Gläubigen alle, ob Laien oder Kleriker, ob in Leitungsfunktionen oder nur im Lebensalltag stehend, uns nicht viel zu viel damit befassen, was wir Menschen wollen, statt uns darum zu kümmern, was Gott will. Dabei wissen wir doch alle ganz genau: ʺso viele Köpfe, so viele Meinungen!˝ Demokratie führt zu Parteiungen, Parteiungen zu Streit. Für Einheit und Frieden aber braucht es Ordnung, braucht es klare Hierarchien und den Gehorsam. Wo nicht mehr Gott die oberste Instanz unseres Zusammenlebens ist, ist das Chaos vorprogrammiert.
Armandus vor 6 Stunden: schon wieder?
Im Grunde genommen geht es schon wieder um die Homos!
Oh Herr! Beende endlich diesen Homoschwachsinn! - wenigstens innerhalb Deiner Kirche!
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